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Aktionen 2010
27.07.2010
Bundeswehr im Berufskolleg Castrop-Rauxel
9 Jahre Militäreinsatz in Afghanistan haben Konflikte weder verhütet noch bewältigt sondern zur Eskalation beigetragen. Nun soll ausgerechnet das Militär in den Schulen "globale Konfliktverhütung" und "Krisenbewältigung" vermitteln. Im November 2009 lud die Bundeswehr auch Schüler des Berufskollegs in Castrop-Rauxel zum Simulationsspiel "Polis". Die Bundeswehr, nach dem Grundgesetz ausschließlich für die Landesverteidigung zuständig, hat in Klassenzimmern und in der Lehrerbildung genau so wenig zu suchen wie in Afghanistan. Der Friedenskreis hatte deshalb im letzten Jahr mit einem offenen Brief gegen dieses Ereignis protestiert. Bei einem Infostand am 24.7.2010 nahmen wir das Thema wieder auf und informierten über die Kooperation zwischen der Bundeswehr und den Kultusministerien.16.05.2010
Mahnwache gegen den Krieg in Afghanistan
Im April sind sieben Bundeswehrsoldaten in Afghanistan gefallen. Der Friedenskreis Castrop-Rauxel nahm dies zum Anlass, am 15.5.2010 mit einer Mahnwache an alle Opfer des Afghanistankrieges zu erinnern: 1.728 NATO-Soldaten, die möglicherweise eine andere Wahl gehabt hätten, etwa 3000 tote afghanische Soldaten und Polizisten, deren Möglichkeiten für einen alternativen Lebensunterhalt bereits deutlich geringer waren und über 3500 zivile Opfer, die nichts taten, als in ihrem eigenen Land zu leben, sind in diesem Krieg bisher umgekommen. Deshalb wird die Forderung nach einer Fortsetzung des Krieges mit einer besseren Ausrüstung der Bundeswehrsoldaten, die anläßlich der Trauerfeiern in Deutschland vielfach geäußert wurden, der Situation in keinster Weise gerecht. Die Interessen aller Opfer werden konsequent nur von denjenigen vertreten, die den sofortigen Abzug aus Afghanistan verlangen.28.03.2010
Der Ostermarsch wird 50 – Und ist noch immer notwendig
Eine Woche vor Ostern informierte der Friedenskreis Castrop-Rauxel über den Ostermarsch, der in diesem Jahr unverändert den Abzug der Bundswehr aus Afghanistan und der letzten Atomraketen aus der BRD fordert. Auch nach fünfzig Jahren sind die Forderungen immer noch aktuell. Ulrich Sander und Willi Hoffmeister, Ostermarschierern der ersten Stunde, erinnern sich an die Anfänge.28.03.201050 Jahre Ostermarsch - gegen Krieg, für Frieden, Abrüstung und eine lebenswerte05.03.2010
Friedensmarsch zum Gedenken an Hiroshima erreicht Castrop-Rauxel
Am 3.3.2010 erreichte die Friedensfahne Castrop-Rauxel. In Japanisch und Deutsch trägt sie den Schriftzug: "Friedensmarsch zum Gedenken an Hiroshima, 1945-2010, für eine Welt ohne Atomwaffen". Am 06. August 2009 war sie mit dem Friedensmarsch für Hiroshima in Schleswig-Holstein gestartet und soll weiter bis zur Zugspitze getragen werden, bevor sie am 06. August 2010 im Rahmen einer Gedenkveranstaltung in Hiroshima an japanische Jugendliche überreicht wird. Gemeinsam mit dem Friedenskreis Castrop-Rauxel sammelten die Teilnehmer am 3.3.2010 in Castrop-Rauxel Unterschriften für eine atomwaffenfreie Welt. Diese Sammlung, die am 4.3. vor dem Rathaus auch die Unterstützung von Bürgermeister Beisenherz fand, ist Bestandteil einer weltweiten Sammelbewegung mit dem Ziel, am 2. Mai in New York vor Beginn der "Konferenz zur Überprüfung des Atomwaffensperrvertrags" 20 Millionen Unterschriften zu übergeben.22.02.2010
"Kein Soldat mehr" nach Afghanistan
Kurz bevor die Bundestagsabgeordneten voraussichtlich ein neues Bundeswehrmandat für Afghanistan beschließen, beteiligte sich auch der Friedenskreis Castrop-Rauxel an einer Demonstration der Friedensbewegung in Berlin und forderte: "Kein Soldat mehr!" Denn Frieden und Stabilität wird durch die neuerliche Eskalation nicht erreicht, wie durch den aktuellen Verlauf der Offensive im Süden Afghanistans bestätigt wird. Am 21.2. starben bei einem NATO-Luftangriff auf eine Gruppe von Fahrzeugen 27 Zivilpersonen.14.02.2010
Der Krieg in Afghanistan wird eskalieren
Ein Einstieg in den Ausstieg sieht anders aus: Am 10.2.2010 debattierte der Bundestag über den Einsatz in Afghanistan, vorgeblich unter dem Gesichtspunkt einer "Abzugsperspektive". Der Friedenskreis Castrop-Rauxel nahm die Bundestagsdebatte und die voraussichtliche Verabschiedung der geplanten Maßnahmen am 26.2.2010 zum Anlaß, der weiteren Eskalation der Kampfmaßnahmen, die Forderungen der Friedensbewegung nach sofortigem Abzug der Truppen entgegenzustellen.13.02.2010Deutsche Soldaten raus aus Afghanistan01.02.2010
Nach der Londoner Afghanistan-Konferenz: "Kein Soldat mehr!"
Die Londoner Afghanistan-Konferenz hat die letzten Zweifel ausgeräumt: Der Afghanistan-Krieg wird mit unverminderter Härte weiter geführt, die NATO-Truppen um 40.000 Soldaten erhöht, die zivile Hilfe soll ebenfalls aufgestockt werden - zum Teil für ein so fragwürdiges Programm wie das "Wiedereingliederungsprogramm" für "moderate" Taliban - und all das wird uns verkauft als "Strategiewechsel" mit der Perspektive eines Abzugs der Truppen: am Sankt Nimmerleinstag! Die Friedensbewegung mobilisiert zu einer großen bundesweiten Protestkundgebung in Berlin am 20. Februar, um deutlich zu machen, dass die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung eine Erhöhung der Truppen strikt ablehnt.24.01.2010
Kein Soldat mehr! Dem Frieden eine Chance - Truppen raus aus Afghanistan!
Auch wenn sich die Bundesregierung noch ziert, ihre Pläne für die Fortsetzung des Afghanistan-Krieges offen zu legen, so pfeifen es mittlerweile die Spatzen von den Dächern: Es wird nach der Londoner Konferenz eine Erhöhung der Bundeswehrtruppe geben. Sie wird aller Voraussicht nach mit einem Paket "ziviler" Hilfsmaßnahmen garniert, wozu neben einer Aufstockung der Entwicklungshilfe auch die Erhöhung der Zahl der Polizeiausbilder gehören wird. All das wird verpackt und als "neue Strategie" für Afghanistan ausgegeben. Es muss damit gerechnet werden, dass der Bundestag über das neue Mandat Ende Februar abstimmen wird. Die Friedensbewegung hat daher auf einer Aktionsberatung am 16. Januar beschlossen, diesen Fahrplan der Bundesregierung mit bundesweiten Aktionen zu begleiten und am 20.Februar in Berlin eine zentrale Aktion durchzuführen.15.01.2010
Aufruf des Aktionsbündnisses gegen die NATO-Sicherheitskonferenz 2010
Den Regierungsmitgliedern der NATO-Staaten, den Militärs, Kriegsstrategen und Rüstungslobbyisten, die sich alljährlich zur so genannten Sicherheitskonferenz in München treffen, ist eines gemeinsam: Sie sind mit verantwortlich für die völkerrechtswidrigen Kriege gegen Jugoslawien, gegen den Irak und Afghanistan. ...Nachdem auch den verantwortlichen Politikern immer klarer wird, dass ihre Ziele allein mit militärischen Mitteln nicht erreichbar sind, versucht die NATO nun einen Strategiewechsel zu vollziehen, der sich auch bei der Münchner Sicherheitskonferenz″ niederschlägt. -
Aktionen 2009
02.12.2009
Das Mandat der Bevölkerung für eine Fortsetzung haben die Abgeordneten nicht
In mehr als 50 Städten in ganz Deutschland fand eine symbolische Befragungen über die Verlängerung des Bundeswehrmandates in Afghanistan statt. Der Friedenskreis beteiligte sich am 28.11.2009 mit einem Infostand vor dem Lambertusplatz. Auch in Castrop-Rauxel wurden die offiziellen Umfragen bestätigt. 75 Nein-Stimmen standen 13 Befürwortern der Verlängerung entgegen. Auch die kurzen Bemerkungen weiterer Passanten, die sich an der Umfrage selber nicht beteiligten, lassen darauf schließen, dass sich unter ihnen Befürworter und Gegner des Afghanistan-Einsatzes befanden neben einer großen Gruppe, die mit politischen Fragen nicht behelligt werden wollte.26.11.2009
Offener Brief des Friedenskreis Castrop-Rauxel gegen die Präsenz der Bundeswehr am Berufskolleg Castrop-Rauxel
Mit großer Bestürzung hat der Friedenskreis Castrop-Rauxel zur Kenntnis genommen, dass man auch am Berufskolleg Castrop-Rauxel nicht mehr den eigenen pädagogischen Fähigkeiten und dem Sachwissen der Lehrer vertraut, sondern auf Werbungs-Angebote der Bundeswehr zurückgreift. Wir haben deshalb mit einem offenen Brief reagiert.27.10.2009
Erfahrungen in Palästina: Unterwegs als Menschenrechtsbeobachter
Am 26.10.2009 hatte der Friedenskreis in Kooperation mit der Volkshochschule Wolfgang Sreter aus München eingeladen, der mit seinen Erfahrungen in Palästina als Menschenrechtsbeobachter von Peacewatch etwa 30 Zuhörern stark beeindruckte.17.10.2009Afghanistan ohne NATO-Truppen14.09.2009
"Dem Frieden eine Chance - Truppen raus aus Afghanistan"
Nach dem Bombenangriff auf zwei entführte Tanklastwagen der Bundeswehr, der viele zivile Oper forderte, protestierte die Friedensbewegung mit spontanen Aktionen gegen den Afghanistankrieg. Auch der Friedenskreis Castrop-Rauxel beteiligte sich daran und mischte sich am 12.9. mit dem bundesweit verteilten Afghanistan-Prüfstein zur Bundestagswahl zwischen die Parteien, die so kurz vor den Wahlen den Lambertusplatz ebenfalls für sich entdeckten, der doch sonst den regelmäßigen Infoständen des Friedenskreises und der "Linken" überlassen bleibt.02.09.2009
DGB-Veranstaltung zum Antikriegstag 2009
Am 1.9.2009 rief der DGB Ortsverband Castrop-Rauxel alle Bürgerinnen und Bürger von Castrop-Rauxel dazu auf, am Mahnmal an der Leonhardstraße an den Einmarsch der deutschen Truppen in Polen ohne Kriegserklärung unter einer vorgetäuschten Lüge zu erinnern.11.08.2009
Atomwaffen und Uranmunition ächten!
Zum Gedenken an den Hiroshimatag wurde der Friedenskreis Castrop-Rauxel unterstützt durch Bürgermeister Johannes Beisenherz, der sich als Mitglied der internationalen "Mayors for Peace" (Bürgermeister für den Frieden) ebenfalls gegen die atomare Bedrohung einsetzt. Zusammen verteilten wir 300 Flugblätter in der Fußgängerzone, denn im Gegensatz zu manchen Passanten, die diesem Thema 64 Jahre nach den Atombombenabwürfen der USA-Luftwaffe über Hiroshima und Nagasaki keine Bedeutung mehr beimessen wollten, sind wir der Meinung, dass die aktuelle Entwicklung die Warnung vor dem Einsatz von Atomwaffen gerade mit aller Dringlichkeit wieder erfordert.19.07.2009
Afghanistan - das neue Vietnam?
Noch nie seit Beginn der US-amerikanischen Invasion in Afghanistan im Jahr 2001 gab es so viele "Sicherheitszwischenfälle" wie in diesen Tagen. Je mehr "Experten" angesichts dieser Tatsache zu der Auffassung gelangen, dass der NATO in Afghanistan militärisch eine Niederlage bevorsteht, wenn sie ihre Einsatz-Strategie nicht ändert,desto mehr wird in den Krieg investiert. Aber je mehr Truppen aus den USA und anderen NATO-Staaten nach Afghanistan entstandt werden, desto stärker wird der militärische Widerstand im Land. Angesichts dieser Entwicklung taucht die Frage nach der "Vietnamisierung" sogar in den Mainstream-Medien auf. Die USA hatten in Vietnam zeitweise 500.000 Soldaten eingesetzt. Rund zwei Million Vietnamesen und 58.000 dieser Soldaten verloren ihr Leben, bevor die letzten von ihnen Hals über Kopf das Land verliessen. Der Friedenskreis Castrop-Rauxel stellte am 18.7.2009 in einem Flugblatt die Frage: Afghanistan - das deutsche Vietnam?14.04.2009
Der Friedenskreis Castrop-Rauxel beim Ostermarsch 2009
Der Friedenskreis Castrop-Rauxel beteiligte sich auch in diesem Jahr wieder am Ostermarsch Ruhr. Auf der Fahrrad-Etappe von Essen nach Bochum bei schönstem Sonnenschein machte der Ostermarsch viel Spass und auf der Kundgebung in Herne wurde der Friedenskreis Castrop-Rauxel sogar namentlich begrüßt.10.04.2009
Das war der Gipfel
Am 4.4.2009 wurde in Straßburg öffentlichkeitswirksam das 60. Jubiläum der NATO-Gründung begangen. 28 Staats- und Regierungschefs hatten zwar Probleme, sich auf einen neuen NATO-Befehlshaber zu einigen, die neue Ausrichtung der NATO auf weltweite Interventionen zur militärischen Absicherung westlicher Interessen blieb unumstritten. Etwa 25.000 Demonstranten hatten sich auf den Weg gemacht, um gegen die zunehmende Militarisierung der internationalen Beziehungen zu protestieren, etwa ein Drittel kam wegen erheblicher Behinderungen durch die Polizei überhaupt nicht in Kehl an, die anderen wurden in ihrem Demonstrationsrecht massiv eingeschränkt. Der friedliche Demonstrationszug auf deutscher Seite wurde durch Polizeiketten bereits vor dem Kundgebungsort an der Rheinbrück aufgehalten. Weit massivere Schikanen auf französischer Seite trugen zu einer Eskalation der Ereignisse bei, die auch innerhalb der Friedensbewegung Anlaß zu Nachdenken über das weitere Vorgehen sein müssen.21.03.2009
Nein zum Krieg und Nein zur NATO
Am 21.3.2009 rief der Friedenskreis Castrop-Rauxel mit einem Infostand zur Teilnahme an der Demonstration am 4.4.2009 in Straßburg auf, wo anläßlich der Feierlichkeiten zum 60. Jahrestag der NATO-Gründung gegen die Transformation der NATO in ein aggressives und teures Kriegsbündnis zur Durchsetzung der Interessen der Industrieländer protestiert werden soll.17.01.2009
Auch dieser Krieg bringt Israel keinen Frieden
Bei den bisher schwersten Angriffen im Gazastreifen fielen am Freitag Phosphorbomben auf ein Krankenhaus und das Lebensmittellager der Vereinten Nationen im Gazastreifen. Als gäbe es keine Völkerrechtskonventionen bombt Israel die Bevölkerung, der keine Fluchtmöglichkeiten bleiben, in eine humanitäre Katastrophe. Wo bleiben die Proteste der westlichen Welt? Der Friedenskeis Castrop-Rauxel führte eine Mahnwache durch und verteilte ein Flugblatt, in dem die Einlösung der besonderen Verantwortung Deutschlands eingefordert wurde. -
Aktionen 2008
14.12.2008
Was wird Obama anders machen?
Am 13.12. war der bisher kälteste Tag des Jahres. Trotzdem verteilte der Friedenskreis Castrop-Rauxel bei seinem Infostand ein Flugblatt, das darauf hinweist, dass Friedenspolitik nicht den regierungen überlassen werden kann. Obama ist mit dem Versprechen für eine alternative Politik im Irak Präsident geworden. Ohne dass er von der Friedensbewegung massiv zur Einhaltung seiner Versprechen gedrängt wird, wird er es nicht einhalten (können?).12.11.2008
"Der Friedenskreis informiert über Afghanistan"
Am 8.11.2008 führte der Friedenskreis Castrop-Rauxel wieder einen Infostand in der Fußgängerzone durch. Thema war die Verlängerung und Verstärkung des Bundeswehrmandates in Afghanistan. Auch in diesen 14 Monaten wird sich wieder zeigen, dass durch den verstärkten Militäreinsatz die Lage in Afghanistan weiter destabilisiert und nicht sicherer wird.06.09.2008
Webmasters Urlaub
Wegen Urlaub des webmasters wird bis Ende September auf dieser Website kein neuer Beitrag erscheinen. Wir rufen aber auf zur Teilnahme an der Demonstration "Truppen raus aus Afghanistan", die am Samstag, den 20.09.2008 innBerlin stattfinden wird.05.09.2008
"Ist der Frieden in Nahen Osten möglich? Die Entrechtung der Palästinenser"
35 Personen kamen am 2.9.ins Bürgerhaus, um die israelische Rechtsanwältin Felicia Langer zu hören. "Ist der Frieden im Nahen Osten möglich?" war die Frage und das Fazit der Referentin: Ja, wenn die Entrechtung der Palästinenser gestoppt werden kann. Die gegenwärtige Praxis der Ausgrenzung und Entwürdigung durch Mauerbau und Enteignung wird die Sicherheit in Israel nicht erhöhen, sondern die Spirale der Gewalt immer weiter anheizen.01.09.2008
Demonstration gegen die Atomwaffen in Büchel
"Insbesondere der Einsatz folgender Kampfmittel ist deutsche Soldaten bzw. Soldatinnen verboten: Antipersonenminen, atomare Waffen, biologische Waffen und chemische Waffen.". Dieses Zitat aus der "Taschenkarte für Bundeswehrsoldaten" nimmt zwar die Bundeswehr nicht ernst, denn die Piloten der Jagdbomber in Büchel üben, was ihnen völkerrechtlich verboten ist, wohl aber die Friedensbewegung,. Sie forderte mit einer Demonstration vor dem Fliegerhorst am 30.8. 2008 den vollständigen Abzug aller Atomwaffen, die dort noch immer auf ihren Einsatz warten, und das Ende der nuklearen Teilhabe, die extra dafür konstruiert wurde, dass deutschen Soldaten diesen Einsatz üben dürfen. Der Friedenskreis Castrop-Rauxel war in Büchel dabei.03.08.2008
Atomwaffen abschaffen bis 2020
Am 2. August 2008 erinnerte der Friedenskreis Castrop-Rauxel an Hiroshima und Nagasaki. Bürgermeister Johannes Beisenherz, der sich 2005 den "Bürgermeistern für den Frieden" angeschlossen hatte, unterstützte uns bei der Verteilung unseres Flugblattes. Es informierte darüber, dass die atomare Gefahr trotz des Atomwaffensperrvertrages nicht kleiner geworden ist, sondern in der neuen NATO-Doktrin die Möglichkeit eines Erstschlages mit Atomwaffen enthalten ist und dass Deutschland über die nukleare Teilhabe an den Vorbereitungen eines Atombombenabwurfes beteiligt ist.07.06.2008
"Dem Frieden eine Chance - Truppen raus aus Afghanistan!"
Während Vertreter der Friedensbewegung überregional auf dem Afghanistan-Kongress berieten, wie der deutschen Beteiligung am Krieg in Afghanistan am besten begegnet werden kann, machte der Friedenskreis Castrop-Rauxel vor der Lambertuskirche wieder mit einem Flugblatt auf die neuerliche Eskalation der deutschen Beteiligung an den Kampfhandlungen aufmerksam.05.05.2008
Die NATO denkt an den Ersteinsatz von Atomwaffen
"Vielleicht werden wir eher als alle anderen Atomwaffen einsetzen, aber ich würde mich hüten, das laut zu sagen." Sagte Robert Cooper am 22.1.2008 der britischen Tageszeitung The Guardian. Robert Cooper ist ein Mitarbeiter von Javier Solana, dem Hohen Beauftragten für die Außen- und Sicherheitspolitik der EU. Es ging dabei um die neue NATO-Strategie, die auf dem NATO-Gipfel in Bukarest vorgestellt wurde und möglichst schon 2009 beschlossen werden soll: "Towards a Grand Strate-gy for an Uncertain World" (etwa: Zu einer Gesamtstrategie für eine unsichere Welt). Nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit wurde beraten, wie aus dem Verteidigungsbündnis NATO ein Angriffspakt wird für weltweite militärische Interventionen, notfalls auch mit einem atomaren Erstschlag und ohne völkerrechtliche Legitimation durch die UNO.05.05.2008Die NATO denkt an den Ersteinsatz von Atomwaffen06.04.2008
Die US-Militärstandorte in Deutschland als Drehscheiben für die US-Kriegsführung
Am 3.4. hatte der Friedenskreis wieder zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. Elsa Rasbach informierte über die Verwicklung der Bundesrepublik Deutschland in die Kriege der USA, über zunehmende Kriegsmüdigkeit unter US-Soldaten und der Bevölkerung in den USA....und über die Verwicklung der Bundesregierung.26.03.2008
Durchgefroren, aber guter Stimmung
Trotz Winterwetter beteiligten sich nach Angaben der Ostermarsch-Infostelle in Frankfurt (Main) etwa 60.000 Menschen an den 90 Ostermarsch-Kundgebungen, die bundesweit in unterschiedlicher Form stattfanden. Der Friedenskreis Castrop-Rauxel war unterwegs auf dem Ostermarsch Ruhr: auf der Fahrrad-Etappe von Essen nach Bochum und dem Fußmarsch von Bochum nach Dortmund zeigten wir eine kleine wetterfeste Ausstellung zur wechselvollen Geschichte des Ostermarsches.17.02.2008
"Bundeswehr raustreten zur Aufstandsbekämpfung"
Die Warnungen der Friedensbewegung vor einer Eskalation in Afghanistan haben sich ein weiteres Mal bestätigt: ab Sommer 2008 wird sich die Bundeswehr mit einer schnellen Eingreiftruppe im Norden des Landes an der Aufstandsbekämpfung beteiligen. Auch die gegenwärtigen Weigerungen der Bundesregierung, sich an den NATO-Operationen im Süden (unter US-Kommando!) zu beteiligen, ist angesichts der Materialbeschaffung für ausgedehntere Kampfhandlungen nur vorläufiges Geplänkel.25.01.2008
Sie reden von ″Sicherheit″. Wir nennen es Krieg, Folter und Terror.
Vordergründig trägt die Münchener Sicherheitskonferenz ihren Namen zurecht: Verschanzt hinter Absperrgittern, Wasserwerfern und einer gigantischen Polizeimacht findet dieses Treffen der außenpolitischen und militärischen Eliten auch in diesem Jahr wieder statt vom 08. bis 10. Februar. Rund 40 Minister und drei Staatspräsidenten werden erwartet, da darf der US-Verteidigungsminister Bob Gates natürlich nicht fehlen, um den aggressiven Kurs in der Aussenpolitik fortzusetzen. Was dabei unter dem Label "Sicherheit" firmiert, ist in der Realität letztendlich Krieg, Folter und Terror. Der Friedenskreis Castrop-Rauxel informierte deshalb am 25.1.2008 mit einem Flugblatt in der Fußgängerzone. -
Aktionen 2007
23.12.2007
Ein friedliches neues Jahr
Allen, die auch im nächsten Jahr wieder für eine gerechtere und friedlichere Welt eintreten, wünschen wir erst einmal ruhige Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr. Auch unsere Website macht eine Pause, weiter geht es nach dem 5.1.2008.17.09.2007
Der Friedenskreis in Berlin: "Bundeswehr raus aus Afghanistan"
Mit der Demonstration am 15. September sollten die Bundestagsabgeordneten noch einmal daran erinnert werden, dass sie doch eigentlich ein Gewissen haben sollten und dass ein großer Teil der Bevölkerung die deutschen Kriegseinsätze in Afghanistan ablehnt. Der Friedenskreis Castrop-Rauxel hatte zur Teilnahme an der Demonstration aufgerufen und sich auch selber auf den Weg gemacht. Um 6:30 rollte die Friedenslok NRW ein, der Sonderzug aus dem Ruhrgebiet, und es war tatsächlich nicht mehr möglich, zusammenhängende Plätze für unsere Gruppe zu ergattern. Über 800 Personen brachte der Zug schließlich nach Berlin.07.08.2007
Mit Bürgermeister Beisenherz gegen Atomwaffen
Am 7.August 2007 erinnerte Bürgermeister Beisenherz, der sich 2005 den "Bürgermeistern für den Frieden" angeschlossen hat, gemeinsam mit dem Friedenskreis Castrop-Rauxel an die Atombombenabwürfe in Hiroshima und Nagasaki. Obwohl das Ausmaß der Zerstörung und des Leidens, das daraus erwuchs, die menschliche Vorstellungskraft übersteigt, besteht 62 Jahre später immer noch oder sogar mehr als bisher die Gefahr, dass Atomwaffen eingesetzt werden.26.07.2007
Was steckt hinter dem Raketenabwehrschild?
Putin hat die weitere Umsetzung des KSE-Vertrags über Konventionelle Streitkräfte in Europa ausgesetzt und erscheint nun in den Medien als derjenige, der an den Grundpfeilern der Abrüstung sägt. Dabei wird nicht nur verschwiegen, wer die Umsetzung des KSE-Vertrages wirklich blockiert, sondern auch, dass damit auf den Ausbau der US-amerikanischen Vormachtsellung durch den Raketenabwehrschild reagiert wird. Der Friedenskreis informierte mit einem Flugblatt.15.07.2007
US-Atomwaffen aus Ramstein klammheimlich abgezogen?
Laut Informationen von Atomwaffenexperten in den USA und Deutschland - Hans Christensen (Federation of American Scientists) und Otfried Nassauer (Berliner Informationszentrum für transatlantische Sicherheit) - sind die US-Atomwaffen aus Ramstein klammheimlich abgezogen worden. An die Bundesregierung gewandt fordert die IPPNW jetzt deren öffentliche Entscheidung, Deutschland zu guter Letzt atomwaffenfrei zu machen und dafür den Abzug der restlichen US-Atomwaffen aus Büchel zu veranlassen.30.06.2007
"Bundeswehr raus aus Afghanistan!"
Immer mehr Zivilisten fallen dem NATO-Maneuver in Afghanistan zum Opfer, immer tiefer ist die Bundeswehr verstrickt. Die Friedensbewegung startet vor der Entscheidung über eine weitere Verlängerung des Bundeswehrmandates eine Kampagne mit dem Namen: "Bundeswehr raus aus Afghanistan!" Der Friedenskreis Castrop-Rauxel verteilte am 30.6. ein Flugblatt zur Situation in Afghanistan und sammelte weiter Unterschriften gegen eine Verlängerung des Mandates.24.06.2007
Zwischen Polizei und Solidarität
Der G8-Gipfel in Deutschland brachte wieder etwas Bewegung in die politische Diskussion. Im Vorfeld wurde von verschiedensten Seiten Kritik gegen die Pläne der selbsternannten Weltherrschaft laut. Auch wir haben aus friedenspolitischer Sicht zu den Protesten gegen diesen Gipfel aufgerufen und daran teilgenommen. Ein Erlebnisbericht aus erster Hand:26.05.2007
G-8 gegen den Rest der Welt?
Auch der Friedenskreis reihte sich ein in das bunte Spektrum der G8-Gipfel-Gegner und verteilte an einem Infostand am 26.5.2007 ein Flugblatt, in dem dieser Protest näher erklärt wurde. Das ist natürlich auf zwei Seiten nur begrenzt möglich. Deshalb soll es hier mit weiteren Hintergrundinformationen widergegeben werden.03.05.2007
Unsere Renten werden am Hindukusch verpulvert
"Der Sozialstaat ist nicht mehr bezahlbar!" hören wir überall. Warum sind dann die Auslandseinsätze der Bundeswehr bezahlbar, wenn auch manchmal lieber versteckt über andere Haushaltsposten? Der Friedenskreis Castrop-Rauxel verteilte an einem Infostand am 28.4.2007 ein Flugblatt zu Unkosten und Unsinn dieser Einsätze.10.04.2007
Bundeswehr raus aus Afghanistan und dem Arbeitsamt in Köln
Ostermärsche in 84 Städten sprachen sich gegen Militärinterventionen in aller Welt und eine zunehmende Militarisierung in Deutschland aus. Wo die eigene Betroffenheit besonders deutlich wurde wie am Bombodrom oder an besonders wichtigen Schaltstellen der Kriegsplanung waren mehr Menschen zu Demonstrationen bereit. Der Friedenskreis Castrop-Rauxel radelte mit ca. 150 anderen von Essen nach Bochum. Vielleicht haben viele kleine Aktionen dieser Art dazu beigetragen, die Bundeswehr wieder aus dem Arbeitsamt Köln zu vertreiben?06.04.2007
Friedenskreis im Stadtanzeiger
Der Stadtanzeiger Castrop-Rauxel berichtete vor dem Ostermarsch 2007 über den Friedenskreis Castrop-Rauxel. Wir dokumentieren den Text des Interviews und bedanken uns beim Stadtanzeiger.24.03.2007
Die weltweiten Proteste gingen an Castrop-Rauxel nicht vorbei
Am 17.3.2007 marschierten in Washington etwa 50.000 Demonstranten zum US-Kriegsministerium. Sie erinnerten an den Beginn des US-Angriffskrieges gegen Irak am 20. März 2003 und forderten "USA raus aus Irak- sofort" oder "Hände weg von Iran". Auch in anderen Städten der USA und in Europa demonstrierten bereits am letzten Wochenende Hunderttausende gegen den US-Krieg in Irak, von Kopenhagen bis Athen und von Prag bis Istanbul. Am 24.3.2007 erreichten die weltweiten Proteste auch Castrop-Rauxel.17.02.2007
Afghanistan: ab jetzt führt Deutschland Krieg
Die Bundesregierung stellt sich offensichtlich auf eine langjährige militärische Besatzung Afghanistans ein. Parallel zum Tornadobeschluss sorgt sie dafür, dass der Nachschub an Soldaten auf dem billigeren Landweg sichergestellt wird und dass die Bevölkerung künftig mit der Erfahrung toter deutscher Soldaten leichter fertig wird. Mit Gedenkstätten soll uns weis gemacht werden, ihr Tod hätte einen Sinn gehabt.02.02.2007
Was Castrop-Rauxel und New York gemeinsam hatten
"Ich bin so traurig, daß wir hier wieder demonstrieren müssen - daß unser Land die Lehren aus dem Vietnamkrieg nicht gezogen hat", sagte Jane Fonda am 27.1.2007 in Washington von einer improvisierten Bühne herunter, im Rücken das Weiße Haus vor 500.000 Demonstranten.
"Gedenkreden sind zu wenig, Wir müssen auch in der Gegenwart den neuen Nazis die Stirn bieten," sagten die Veranstalter einer Mahnveranstaltung in Castrop-Rauxel am 27.1.2007 . Der Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz wurde 1996 auf Initiative des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog offizieller deutscher Gedenktag für die Opfer des Faschismus.26.01.2007
Turnhallen statt Tornados
Der Einsatz der Tornado-Flugzeuge im Süden Afghanistans ist eine weitere Eskalation des deutschen Militäreinsatzes in Afghanistan. Erschien der Beginn des deutschen Engagements öffentlich als friedliche Wiederaufbauhilfe, droht jetzt eine unmittelbare Beteiligung an Kampfhandlungen. Denn diese Tornados sollen die Zielfindung der NATO-Bomber unterstützen, bei deren Einsätzen bereits jetzt viele Zivilisten ihr Leben verloren haben. Der Tornado-Einsatz ist ein weiterer Baustein zur Vermischung der beiden ursprünglich getrennten militärischen Missionen in Afghanistan: der UN-mandatierten ISAF und des von den USA 2001 begonnenen Kriegseinsatzes "Enduring Freedom". Mit der Zeit wird auch der ISAF-Einsatz immer mehr den Charakter von Kampfhandlungen annehmen. -
Aktionen 2006
24.12.2006
Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen
Alle Jahre wieder veröffentlicht der Friedensratschlag vor Weihnachten eine große Anzeige in der Frankfurter Rundschau, denn die Friedensbewegung meint es ernst, wenn sie sagt: "Friede auf Erden". Wir wünschen allen unseren Lesern friedliche entspannte Feiertage, bevor wir uns im nächsten Jahr gemeinsam wieder für die Ziele einsetzen, die in der Anzeige zum Ausdruck kommen, damit alle die Möglichkeit erhalten, in Frieden zu feiern.10.12.2006
"Man kann doch nicht wegschauen" - "Man muss doch etwas tun"
Am 1. und 2. Dezember traf sich der Friedenskreis Castrop-Rauxel ausnahmsweise einmal in Kassel beim 13. Friedenspolitischen Ratschlag. Knapp 400 Personen aus 120 Städten der BRD und Gäste aus den Niederlanden, Österreich und Schweden hatten angesichts humanitärer Katastrophen in Kriegsgebieten die Politkersätze ernst genomen: "Man kann doch nicht wegschauen" - "Man muss doch etwas tun"., beispielsweise mit der Online-Petition "Schalom 5767".25.11.2006
Von kurzen Kriegen zur langfristigen humanitären Katastrophe
Wenn militärische Konflikte längst nicht mehr in den Schlagzeilen erscheinen, weil ihre heiße Phase vorüber ist, spielen sich in den betroffenen Gebieten humanitäre Katastrophen ab, die in den Medien wohlweislich nicht zum Thema gemacht werden. Zu offensichtlich würde, dass keiner der jeweils genannten Kriegsgründe die Opfer rechtfertigt, die von Soldaten und der Zivilbevölkerung gebracht werden müssen. Der Friedenskreis hat deshalb am 25.11. 2006 eine Flugblattaktion durchgeführt, die auf die furchtbaren Folgen moderner, auch kurzfristiger Kriege aufmerksam machen soll.21.10.2006
Informationsabend mit Andreas Zumach
Am 19.10.2006 hat der Friedenskreis Castrop-Rauxel in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule zu einem Informationsabend mit Andreas Zumach eingeladen. Es ging um die Rolle, die der Zugriff auf das Öl bereits im Irak-Krieg hatte und für kommende Kriege spielen wird. Angesichts eines wachsenden Bedarfs und abnehmender Reserven liegt die Notwendigkeit einer alternativen Energiepolitik eigentlich auf der Hand.24.09.2006
"Faire Woche" in Castrop-Rauxel
"Um 120 Milliarden Dollar reicher in einem Jahr!" Was sich anhört wie eine völlig unrealistische Werbekampagne für Nebenjobs, die sich dann als deutlich weniger lukrativ erweisen, ist nach der aktuellen Forbes-Liste für die 400 reichsten (überwiegend) Männer der USA im letzten Jahr Wirklichkeit geworden. Innerhalb von 12 Monaten haben sie ihren Reichtum um diese Summe auf insgesamt 1,25 Billionen Dollar erhöht.Gleichzeitig wachsen weltweit Armut und Hunger. Liberalisierte Handelsbeziehungen tragen zu dieser ungerechten Verteilung bei. An der bundesweiten "Woche zum Fairen Handel" beteiligte sich deshalb auch der Friedenskreis Castrop-Rauxel mit einem Infostand. Thema waren die möglichen Auswirkungen des unfairen Handels auf Frieden und Sicherheit.19.08.2006
Was wir wollen - was wir tun:
Am 19.8.2006 präsentierte sich die VHS Castrop-Rauxel in der Fußgängerzone mit einem bunten Treiben aller Organisationen, mit denen sie zusammenarbeitet. Dazu gehört auch der Friedenskreis, der sich mit einem Faltblatt zu seinem Selbstverständnis vorstellte. An unserem Infostand konnte man sich außerdem über einen Querschnitt durch die Flugblätter der letzten Zeit informieren.03.08.2006
Mahnwachen in Castrop-Rauxel
Mit 2 Mahnwachen am 28.7. und am 1.8.2006 wollten wir unser Mitgefühl mit allen Opfern dieses Krieges ausdrücken. Krieg ist niemals eine Lösung, sondern verschärft die Probleme. Von der Presse unbeachtet fanden deshalb in vielen anderen Städten Deutschlands Mahnwachen statt, die auch von der Bundesregierung ein aktives Eintreten für eine friedliche Lösung der Probleme fordern. Sie werden unterstützt von Wissenschaftlern, Diplomaten a.D. und Friedensaktivisten, die einen offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Steinmeier gerichtet haben:08.07.2006
"Bush und Merkel: Kriege beenden - Kriegsplanungen stoppen!"
"Da ist ein Wahnsinniger mit Massenvernichtungswaffen, auf dem Sprung zu einem Krieg, der die ganze Welt verderben wird." Das sagte Bush vor dem Irak-Krieg über Saddam Hussein. Nun, bekanntlich wurden im Irak keine Massenvernichtungsmittel gefunden. Heute erleben wir, wie für den nächsten Krieg gegen Iran unverblümt der Einsatz von Atombomben angekündigt wird. "Da ist ein Wahnsinniger mit Massenvernichtungswaffen, auf dem Sprung zu einem Krieg, der die ganze Welt verderben wird." Stoppt ihn! forderte deshalb der Friedenskreis Castrop-Rauxel anläßlich des Bush-Besuches am 13.7.2006.04.06.2006
Bei strömendem Regen gegen Hartz Gesetze
Am 3. Juni wehte die Castroper Friedensfahne vor dem Roten Rathaus in Berlin. Der Friedenskreis Castrop-Rauxel beteiligte sich an der Protestkundgebung gegen den fortschreitenden Sozialabbau, der mit den Verschärfungen der Hartz Gesetze aktuell einen neuen Höhepunkt erfuhr. Warum wir uns dort nasse Füsse geholt haben:19.03.2006
Kein Krieg gegen den Iran - für eine politische Lösung
Der Friedenskreis Castrop-Rauxel beteiligte sich an einem gemeinsamen Aufruf des Bundesausschusses Friedensratschlag (Kassel) und der Kooperation für den Frieden (Bonn), der am 18.3. in der Wochenendbeilage der Frankfurter Rundschau erschien. Mehr als 800 Gruppen und Persönlichkeiten warnten darin vor der drohenden Eskalation im Atomkonflikt mit dem Iran und verlangten von der Bundesregierung eine eindeutige Absage an jede Form von Drohung, weitere Eskalation und eventuelle Beteiligung der Bundesrepublik an militärischen Aktionen gegen Iran. Hier der Wortlaut...18.02.2006
Rege Teilnahme am Informationsabend zum Irankonflikt
Am 10.2.2006 hatte der Friedenskreis zusammen mit der Volkshochschule zu einem Informationsabend über die Hintergründe des Irankonfliktes geladen. 47 Teilnehmer verfolgten interessiert die Ausführungen von Mohssen Massarrat. Leider musste die anschliessende Diskussion über Fragen aus dem Publikum abgebrochen werden, als noch längst nicht alle Fragen gestellt waren, weil der Referent seinen Zug rechtzeitig erreichen musste. Wer sich fortlaufend über die weitere Entwicklung im Irankonflikt informieren möchte, hat dazu auf der Iranseite des Friedensratschlags in Kassel Gelegenheit. Hier folgt eine kurze Zusammenfassung der dargestellten Hintergründe. -
Aktionen 2005
20.11.2005
Mit den KSK vom Bruch des Grundgesetzes zum Bruch des Völkerrechts?
War es Zufall? In der letzten Sitzung des alten Bundestages wurde das Mandat der Bundeswehr in Afghanistan noch schnell verlängert und ausgeweitet. In der ersten Sitzung des neuen Bundestages am 8.11. wurde diese Politik nahtlos fortgeführt mit der Entscheidung zur Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Rahmen des von den USA geführten Anti-Terror-Krieges "Enduring Freedom". Nachdem beide Koalitionsparteien vier Wochen lang angebliche "Haushaltslöcher" aller Art beklagt hatten, wurde von der Mehrheit des Bundestages völlig problemlos das unproduktive Haushaltsloch, das der "Verteidigungsetat" reisst, um weitere 107 Millionen Euro für die nächsten 12 Monate vergrößert. 519 Abgeordnete billigten einen entsprechenden Antrag der Regierung. 67 Abgeodnete votierten mit Nein, drei enthielten sich. Zuvor hatten bis auf die Linkspartei alle Fraktionen angekündigt, der Verlängerung um ein weiteres Jahr mehrheitlich zuzustimmen.10.11.2005
Gedenken an die Pogromnacht am 9.11.1938 in Castrop-Rauxel
Zum 9.11.2005 hatte der Stadtjugendring wieder zu einer Gedenkveranstaltung im Bereich der alten Synagoge aufgerufen, die in jener Nacht angesteckt und verwüstet wurde. Auch der Friedenskreis hatte zur Teilnahme an dieser Veranstaltung aufgerufen, gilt doch heute wie vor 60 Jahren, dass rechtsradikale Tendenzen immer auch Kriegsgefahr bedeuten.12.10.2005
Bundestag wurde über Afghanistaneinsatz getäuscht
Ruck-Zuck holte sich Minister Struck am 28.9.2005 noch schnell vom alten Bundestag die Zustimmung zur Verlängerung und Ausdehnung des Afghanistan-Einsatzes der Bundeswehr. Problemlos wurde die Aufstockung des Kontingents um rund 30 Prozent auf 3000 Soldaten sowie die territoriale Ausdehnung ihres Operationsraumes auf das gesamte afghanische Gebiet beschlossen. In Kontrast zur möglichen Tragweite der Entscheidung erfolgte die Zustimmung im verkürzten Verfahren. Das bedeutet, der Regierungsantrag wurde ohne Plenumsaussprache in Ausschüsse verwiesen und erst nach deren Beschlussfassung im Plenum angesprochen. Dazu gab Wolfgang Gehrcke, jetzt für "Die Linke" im Bundestag und außenpolitischer Sprecher des Parteivorstandes, eine Erklärung ab:
27.09.2005
Baut Deiche statt Bomber
Nicht zufällig hatte die US-amerikanische Friedensbewegung für den 24. - 26. September zu einer großen Antikriegs-Kundgebung aufgerufen. Im Aufruf von "United for Peace and Justice" heißt es unter anderem: "Unsere Aktionen treffen mit der Tagung von IWF und Weltbank zusammen, deren Politik weltweit den Profit der Konzerne über die elementarsten Bedürfnisse der Menschen stellt. Wir werden die Gelegenheit nutzen, um gegen den Diebstahl der irakischen Bodenschätze durch die Konzerne und die Zerstörung der irakischen Wirtschaft durch Privatisierung und "Freihandel" zu protestieren."09.09.2005
Bundeswehr fürchtet Luftballons
"Bundeswehr in aller Welt - friedlich wie ein Minenfeld". Unter diesem Motto beteiligte sich der Friedenskreis Castrop-Rauxel an den Protestaktionen gegen das Bundeswehr-Spektakel in Bochum, wo die Bundeswehr mit Sang und Klang auf Werbetour gehen wollte und dann offenbarte, wovor sie Angst hatte....vor den Luftballons der Friedensbewegung.01.09.2005
Nie waren Preisträger so aktuell
Der Aachener Friedenspreis 2005 wurde am 1. September an den katholischen Theologen Roy Bourgeois aus den USA und an die Schauspielerin Hanne Hiob aus München verliehen. Diese Verleihung ist ein Signal gegen Rechtsradikalismus und wachsende Militarisierung.23.07.2005
Bürgermeister Beisenherz unterstützt weltweite Initiative
Am 19. Juli 2005 war der Friedenskreis Castrop-Rauxel zu Gast im Rathaus bei Bürgermeister Johannes Beisenherz. Wir trugen ihm unsere Bitte vor, im 60. Jahr nach dem Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki der Konferenz der Bürgermeister für den Frieden ("Mayors for Peace" ) beizutreten.19.07.2005
Tobias Pflüger in Castrop
Am 7.Juli war Tobias Pflüger, Mitglied des Europaparlaments, zu Gast im Castroper Bürgerhaus. Als Mitglied im Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten (FET) und dort auch Mitglied im Unterausschuss für Sicherheit und Verteidigung (SEDE) konnte er als Insider darüber berichten, wie die EU mit der Ablehnung der EU-Verfassung in Frankreich und Holland umgeht. Hier einige Splitter aus seinem Bericht...12.07.2005
Grußbotschaft nach Wien
Auf der ganzen Welt wird Anfang August der Atombombenopfer von Hiroshima und Nagasaki gedacht. Die Wiener Friedensbewegung hat alle Friedensgruppen aufgerufen, die Aktion in Wien am 6. August durch eine Grußbotschaft zu unterstützen (unten abgedruckt). Aber natürlich geht es nicht nur um den Austausch von Papieren. Wir werden mit einer eigenen Aktion in Castrop an den Abwurf der Atombomben erinnern. Denn die Gefahren atomarer Waffen sind nach dem Ende des "kalten Krieges" keineswegs gesunken. Im Gegenteil: Die Lehren aus Hiroshima und Nagasaki haben traurige Aktualität.30.06.2005
Wie geht es weiter mit Europa?″ Diskussion mit Tobias Pflüger, Mitglied des Europaparlaments
Was ändert sich an der Sozial- und Militärpolitik Europas nach dem Scheitern der Verfassung? Zu diesem Thema spricht Tobias Pflüger, Mitglied des Europaparlaments, am Donnerstag, dem 7. Juli 2005, um 19.30 Uhr im Bürgerhaus Castrop, Leonhardstraße. Fängt mit dem Scheitern der EU-Verfassung eine neue Politik der Europäischen Union an? Sind die Planungen zu weltweiten Militäreinsätzen und die Verpflichtung zu ständiger Aufrüstung der europäischen Länder jetzt ausgesetzt? Wird die europäische Eingreiftruppe abgeschafft? Welche Rolle spielt hierbei weiterhin die Bundeswehr?31.05.2005
Castroper Impressionen und die Sache im Sudan
Am 28.5.2005 traf sich der Friedenskreis Castrop-Rauxel wieder in der Fußgängerzone am Markt zum monatlichen Infostand. Inhaltlich ging es uns erneut um die zentrale Frage: "Friedenmissionen" der Bundeswehr in aller Welt - bringen sie wirklich Frieden? Oder handelt es sich um einen schönen Namen für weniger schöne Ziele? Hier einige Castroper Impressionen und Hintergründe zu der Kunst, sich in kleinen Schritten dem größeren Unglück zu nähern, die uns mit dem Knaller-Spruch "Deutschland braucht mehr Einfluß in der Welt" als gegenwärtige (und künftige) Berliner Außenpolitik verkauft wird.30.03.2005
Erinnern Sie sich noch?
Am 20. März 2003 starteten die Regierungen von USA und Großbritannien einen Angriffskrieg gegen den Irak. Um diesen Angriff zu rechtfertigen, wurden viele Lügen verbreitet, die schon Wochen vor dem Angriff widerlegt waren. Parallel zu den Propaganda-Kampagnen fand der richtige Feldzug statt, mit einer in der jüngeren Geschichte nicht bekannten überlegenen Feuerkraft. Ohne Rücksicht auf bestehende internationale Vereinbarungen, deren Mißachtung durch Saddam als Kriegsgrund gegolten hätte.17.03.2005
Ostermarsch Ruhr 2005 - der Ablauf...
Der Ostermarsch hat eine mehr als 40jährige Tradition. Und wir bleiben dabei: "Für ein friedliches und soziales Zusammenleben in Europa - Keine Militärverfassung und keine Großmachtpläne !" sind die aktuellen Forderungen. Und auch der Friedenskreis Castrop-Rauxel und hoffentliche viele andere werden dabei sein. Die verschiedenen Etappen des Ostermarsches, der am Ostersamstag in Duisburg auf der Königstraße startet und am Ostermontag in Dortmund im Wichernhaus endet, geben jedem Gelegenheit, einen Teil des Weges mitzugehen oder mit dem Fahrrad mitzufahren.22.02.2005
Die Show zum imperialen Geschacher
Mr. Bush kommt nach Germany. Toll. Aber was will er hier? Will er sich für seine Angriffskriege verantworten? Oder ist er auf der Durchreise nach Den Haag, um sich dem Internationalen Gerichtshof zu stellen? Das alles würde den Medienrummel verständlich machen. Aber tatsächlich ist er nur auf der Suche nach Komplizen, die er bitter nötig hat. Und seine Aussichten sind nicht einmal schlecht. Struck hat deutlich erklärt, dass die Bundeswehr geradezu auf mehr Auslandseinsätze brennt. Fischer verkündet die Bereitschaft zu mehr Engagement, auch "robuster Art" (vornehm für: Kriegseinsatz). Und Schröder will das "deutsche Gewicht" in irgendeine "Waagschale werfen".22.01.2005
500 Mio. Euro Fluthilfe für Asien, aber eine Fregatte kostet 700 Mio Euro
Seit am zweiten Weihnachtstag 2004 mehrere riesige Flutwellen die Küsten Südostasiens überrollten, sind allein in Deutschland bisher fast 400 Millionen Euro von Firmen, Vereinen und Privatpersonen gespendet worden. Die Bundesregierung versprach für die nächsten vier Jahre eine Hilfe von insgesamt 500 Millionen Euro. Vielleicht war das Entsetzen über diese Katastrophe nur deshalb so groß, weil sie sich in den Feriengebieten der Deutschen ereignete und Deutsche unter den Opfern waren? Oder auch, weil es sich um eine Naturkatastrophe handelte, der sich jeder hilflos ausgeliefert fühlt? Oder weil westliche Staaten mit viel Effekthascherei versuchen, auf der Welle der Trauer und Hilfsbereitschaft zu schwimmen und dabei ihre globalen Interessen durchzusetzen? Es wäre schön, wenn die breite Welle der Hilfsbereitschaft auch dazu führen würde, die Gewichte in der internationalen Politik ein wenig zugunsten der zivilen Hilfe und Entwicklung zu verschieben. Diesem Ziel diente auch unsere Flugblatt-Aktion am Samstag, 22. Januar, in der Castroper Fußgängerzone. -
Aktionen 2004
12.12.2004
Die Freiheit sollten wir uns nehmen
Wer in Castrop-Rauxel am Samstag morgen den Wochen- oder Weihnachtsmarkt besuchte, hatte erstmals die Gelegenheit, über einige Punkte der neuen EU-Verfassung abzustimmen. Mit einem Flugblatt und einem symbolischen Wahlzettel machte der Friedenskreis noch einmal auf einige Schwerpunkte dieser Verfassung aufmerksam, die in den Medien bisher kaum thematisiert worden sind, die uns aber alle dort treffen werden, wo jeder empfindlich ist: am Geldbeutel.28.11.2004
Terrorangriff auf Falludscha
Der Friedenskreis Castrop-Rauxel hat am 26.11.2004 auf dem Lambertus-Platz seinen Infostand genutzt, um mit einem Flugblatt über den Terrorangriff auf die irakische Stadt Falludscha zu informieren. In den deutschen Medien weitgehend zu einer "Befreiung der Stadt aus den Händen der Terroristen" hochstilisiert, wird jetzt mehr und mehr das wirkliche Ausmaß des Terrors sichtbar, der allerdings von der US-Armee und ihrer rücksichtslosen Kriegsführung gegen die Zivilbevölkerung ausging und weiter ausgeht.19.10.2004
Wer Ja zur Militarisierung sagt, muß auch Ja zum Sozialabbau sagen
Am Samstag, den 16.10.2004, lenkten auf dem Lambertusplatz viele Passanten mit roten Rosen (schnuckelig) die Aufmerksamkeit auf den neugewählten SPD-Bürgermeister, der sich mit dieser Aktion bei seinen Wählern bedankte und seinen höchst inhaltlichen Wahlkampf ("Bürgermeister mit Herz") rosig abschloß. Wir hoffen, dass er sein Versprechen, sich für die sozialen Belange in Castrop-Rauxel einzusetzen, auch wirklich einhält. Aber wetten werden wir nicht darauf.22.09.2004
Protest gegen Hartz IV ist notwendig und richtig
Die überall in Deutschland in den letzten Wochen entstandenen Montags-Demos gegen den Hartz IV Sozialabbau haben jetzt auch Castrop-Rauxel erreicht. Bei miesem Wetter haben rund 40 Teilnehmer einen guten Anfang gemacht. Wegen der zeitgleichen Herbstkirmes mußte diesmal etwas abseits auf der oberen Münsterstraße demonstriert werden. Aber die Montags-Demos werden fortgesetzt: Schon am nächsten Montag soll es weitergehen. Am 27. September um 18 Uhr treffen sich alle Gegner von Hartz IV und Aufrüstung auf dem Lambertus-Platz.18.07.2004
Unterschriften gegen Rüstungsexporte
Am 17.7.2004 unterstützte der Friedenskreis Castrop-Rauxel mit einem Infostand am Markt eine Kampagne der Aktion "Ohne Rüsung leben". Es ging um eine Unterschriftensammlung gegen Hermesbürgschaften für Rüstungsexporte.14.06.2004
EU-Verfassung ist ein großer Schritt rückwärts
Das "vereinte Europa" stellt sich merkwürdig dar: Während sich die offiziellen politischen Kreise darum balgen, wer wann mit wievielen Stimmen in Europa Entscheidungen durchdrücken darf, stehen die Inhalte der neuen EU-Verfassung scheinbar gar nicht mehr zur Debatte. Während hinter den Kulissen fefeilscht und gekungelt wird, quatscht man auf Wahlplakaten von "Friedensmacht" und "oben mitspielen" und "Europa ist gut für Deutschland". Der Friedenskreis hat mit seinem Infostand am letzten Samstag versucht, ein wenig hinter diese hohlen Phrasen zu blicken.16.05.2004
Lieber Rollrasen in Castrop als Rollbahnen für die schnelle EU-Eingreiftruppe
"Home and garden" war in der Castroper Altstadt am Samstag angesagt: Mit Rollrasen und Verkaufsständen lockten die einheimischen Gartenbaubetriebe an diesem Wochenende wieder viele Besucher in die Fußgängerzone. Bei allem eigenen Interesse an einem schönen Garten war sich der Friedenskreis darüber einig, dass ein schöner Garten schön, ein schöner Garten in einem friedlichen Europa schöner ist.18.04.2004
Wer zeigt hier "Arroganz"?
Auf dem CDU-Stadtparteitag Ende März fand Bürgermeister Kruse Stellungnahmen der Castrop-Rauxeler SPD "arrogant, unsachlich und unerhört". Da es dabei um wichtige friedenspolitische Fragen ging, nahm Siegfrid Hellig vom Friedenskreis Castrop-Rauxel in einem Brief an die Lokalpresse zu diesem Streit im Jahr der Kommunalwahl Stellung.22.03.2004
Lügen und Verbrechen sind nicht vergessen
Zum Jahrestag des Irak-Kriegs erinnerte der Friedenskreis Castrop-Rauxel mit einer Kundgebung an den rechtswidrigen und verbrecherischen Eroberungskrieg. Hatten sich vor dem Irak-Krieg noch einige hundert Menschen zum Protest in Castrop versammelt, so ist der Kreis ein Jahr später deutlich geschmolzen. Gerade mal um die dreißig Teilnehmer fanden bei regnerischem Wetter den Weg zum Lambertusplatz. Trotzdem war es wichtig, ein Zeichen zu setzen. Die Lügen, mit denen man den Überfall auf den Irak durchgepeitscht hat (Stichwort "Massenvernichtungswaffen"), die Kriegsverbrechen selbst (Stichwort "Streubomben" und "Napalm"), die Besetzung und Verteilung der irakischen Reichtümer als Beute an die ausländischen Konzerne (Stichwort "besetzen und besitzen"): All das darf nicht einfach vergessen werden. Daran erinnerten auch die drei Redner der Kundgebung.09.03.2004
Ostermarsch: Gegen die weitere Militarisierung der EU
Der Ostermarsch 2004 setzt eine gute Tradition der Friedensbewegung im Ruhrgebiet fort. Und Gründe für den Protest gibt es genug: Die immer schneller und hektischer betriebene Militarisierung der EU mit den schon jetzt spürbaren sozialen Folgen bedroht nicht nur den Sozialstaat und die ursprünglichen Ideen eines vereinten Europa. Diese aggressive Politik wird die EU in militärische Abenteuer stürzen, für deren Kosten und Folgen wir bezahlen sollen.22.02.2004
Das "Minenfeld" in der Fußgängerzone
110 Millionen Landminen verseuchen große Flächen in ehemaligen Kriegsgebieten. Mehr als 30.000 Menschen werden durch diese Hinterlassenschaften militärischer Abenteuer jährlich getötet oder schwer verletzt. Am letzten Samstag gehörte auch die Castroper Altstadt vorübergehen zu den minenverseuchten Regionen. Damit wollte der Friedenskreis auf dieses vergessene Problem aufmerksam machen und Unterschriften für die Internationale Kampagne gegen Landminen sammeln. Die Aktion war ein voller Erfolg.20.01.2004
Vortrag von Lühr Henken als Info-Zeitung des Friedenskreises
Am 15. Januar war Lühr Henken beim Friedenskreis zu Gast und referierte im Bürgerhaus vor 32 Besuchern über Aufrüstung und Militarisierung in Deutschland. Er beendete sein Referat mit den Worten: "Also bleibt für mich nur eine Schlussfolgerung: Diese aggressive herrschende Politik verstärkt die Unsicherheit auf der Erde! Sie ist in hohem Maße kontraproduktiv und teuer. Deshalb ist nicht Aufrüstung das Gebot der Stunde, sondern Abrüstung!"16.01.2004
Die teuren Träume von der militärischen Hauptrolle
Der Friedenskreis hat am Donnerstag, 15. Januar, seine erste Veranstaltung im Jahre 2004 erfolgreich durchgeführt. Zum Theme "Deutschland wird am Hindukusch verteidigt?" wollten sich 32 Teilnehmerinnen und Teilnehmer informieren. Und der Referent Lühr Henken aus Hamburg hat niemanden enttäuscht. -
Aktionen 2003
06.12.2003
Jetzt schon vormerken...
In den letzten Jahren verzeichnen wir einen deutlichen Strategiewandel der Bundeswehr unter der rot-grünen Bundesregierung. Abkehr von der Landesverteidigung und Hinwendung zu aggressiven Kriegsabenteuern in allen Teilen der Welt. Das geflügelte Wort von Ruck-Zuck-Struck: "Deutschland am Hindukusch verteidigen" steht für diese neue Etappe. Darüber wollen am 15. Januar 2004 um 19 Uhr im Bürgerhaus in der Castroper Altstadt diskutieren...30.11.2003
Kriegsspielzeug und Weihnachtsfrieden?
Pünktlich zum ersten Advent und zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes war auch der Friedenskreis wieder in der Fußgängerzone aktiv. Für uns in Deutschland ist es selbstverständlich, daß die Weihnachtszeit besonders für die Kinder eine schöne Zeit sein soll und daß wir jetzt auch über die passenden Weihnachtsgeschenke nachdenken...11.11.2003
Veranstaltung zur Pogromnacht vor 65 Jahren
Am Montag, 10. November 2003, trafen sich rund 100 Bürgerinnen und Bürger Castrop-Rauxels am jüdischen Friedhof in der Oberen Münsterstraße. Mit dem Ziel "Gedenken - erinnern - handeln, und heute nicht vergessen" hatte der Stadtjugendring aufgerufen, sich der Pogromnacht in Deutschland vor 65 Jahren zu erinnern.09.11.2003
Ernsthafte Abrüstung wäre jetzt notwendig
Mit einer "Preisfrage" wendete sich der Friedenskreis am Samstag an die Passanten: Was haben Gerhard Schröder (Kanzler) und Otto Schröder (Normalverbraucher) gemeinsam? Antwort: Beide können einen Euro nur einmal ausgeben. Fragt sich nur: Wofür?04.11.2003
Der 9. November 1938: Aufruf zum Handeln
Auch in diesem Jahr ruft der Stadtjugendring Castrop-Rauxel auf, sich der Opfer der Nazi-Diktatur zu erinnern. Der Friedenskreis Castrop-Rauxel unterstützt diese Aktion. Das Erinnern an die Ereignisse vor 65 Jahren mit dem Handeln heute zu verbinden: Das ist der Sinn der Veranstaltung, die unter dem Mott "Erinnern, gedenken, handeln und heute nicht vergessen" steht.02.11.2003
"Mein Arbeitsplatz wird am Hindukusch verteidigt"
Unter diesem Motto fuhr ein Mitglied der IG Metall zur Demonstration nach Berlin. Auch der Friedenskreis Castrop-Rauxel ist der Meinung, dass Steuergelder bei der sozialen Sicherung besser aufgehoben sind als bei kostspieligen militärischen Abenteuern, die mit Landesverteidigung nichts zu tun haben. Einige Mitglieder des Friedenskreises haben sich deshalb am Sonntag in aller Frühe auf den Weg nach Berlin gemacht.06.10.2003
Bush sucht Mittäter und Schröder ist wieder artig[/size]
Mit dem ersten Infostand nach dem Sommer meldete sich der Friedenskreis am Samstag, 4. Oktober, zurück. An gewohnter Stelle auf dem Lambertusplatz informierten wir mit unserem Flugblatt über die aktuelle Lage im Irak und das Verhalten der Bundesregierung.19.09.2003
Verbrechen der deutschen Wehrmacht
Seit dem 18. September ist die Ausstellung "Verbrechen der Wehrmacht. Dimensionen des Vernichtungskrieges 1941-1944" in Dortmund bis zum 2. November geöffnet. Die Ausstellung dokumentiert auf der Grundlage des damals geltenden Kriegs- und Völkerrechts die Beteiligung der Wehrmacht an den im Zweiten Weltkrieg verübten Verbrechen.04.08.2003
Aktion zum Hiroshima-Tag
Am 6. August ist der 58. Jahrestag der Atombombe, die auf Befehl des amerikanischen Präsidenten Truman über Hiroshima abgeworfen wurde. Am 9. August wurde die Bombe auf Nagasaki geworfen. Überall auf der Welt finden deshalb anfang August Aktionen statt, die an diese militärische Machtdemonstration und ihre Folgen erinnern sollen. Auch der Friedenskreis-Castrop-Rauxel organisierte am Samstag einen Infostand auf dem Lambertusplatz. Diesmal mit einigen Besonderheiten.12.07.2003
Bundeswehr weltweit - und neue Kriege werden jetzt schon vorbereitet
Bei schönem Sommerwetter war der Friedenskreis Castrop-Rauxel wieder mit einem Infostand in der Fußgängerzone vertreten. Die Aktionen gegen den Irak-Krieg zeigen, dass es nicht ausreicht, immer erst dann zu demonstrieren, wenn Kriege bereits beschlossene Sache sind. Die Vorbereitungen für neue Kriege laufen jetzt und hier, aber möglichst an der Öffentlichkeit vorbei. Was man nicht weiß, macht einen nicht heiß: Um so wichtiger, die Öffentlichkeit stärker über die Militarisierung der Politik zu informieren.04.07.2003
Castroper Kids talken über Krieg und Frieden
Auf der "Say No" Party am 27.Juni 2003 im alten Parkbad Süd war der Friedenskreis mit einem Stand vertreten. Wir haben ein Mini-Studio eingerichtet und die Castroper Kids zur Talkshow eingeladen. Wir haben die Gespräche auf Video aufgezeichnet und allen Teilnehmern versprochen, sie auf der Website zu veröffentlichen. Das ist jetzt geschehen. Außerdem haben wir unser neues T-Shirt vorgestellt. Vor allem der letzte Eintrag in der Liste sorgte für Diskussionen.29.06.2003
Say No to War
Das war das Motto, unter dem der Friedenskreis Castrop-Rauxel am 27.6.2003 an der Say No Party im ehemaligen Parkbad Süd teilnahm, die sich gegen Drogen und Gewalt richtete. Musik, Musik, Musik, Tanzen, Tanzen... aber natürlich auch Diskussionen gehörten dazu.18.06.2003
Gelöbnix - Hamburger Protest gegen öffentliches Rekrutengelöbnis
Nach 26 Jahren gönnt sich der Hamburger CDU/Schill Senat einen langgehegten Wunsch: Endlich mal wieder ein Rekrutengelöbnis in Hamburg. Dr. Peter Struck, genannt auch "Ruck-Struck-weg-das-Grundgesetz", kam eilends herbei um mit aufbauender Rede seine neue "Armee im Einsatz" zu loben. Gegen das militaristische Ritual haben in Hamburg aber auch 2.500 Menschen protestiert, unbeeindruckt vom riesigen Polizeiaufgebot und den Drohungen des Herrn Schill, Hamburgs Senator für Ganz Rechte Angelegenheiten.14.06.2003
Friedenskreis-Aktion zu Verteidigungspolitischen Richtlinien
Der Friedenskreis Castrop-Rauxel war am 14.6. mit einem Infostand auf dem Lambertusplatz vertreten, obwohl "der Krieg doch schon lange vorbei ist", wie einige Passanten bemerkten. In der Tat, der Einmarsch im Irak konnte nicht verhindert werden. 7000 Zivilisten bezahlten das mit dem Tod. Jetzt, wo die unmittelbaren Kampfhandlungen im Irak vorüber sind, möchten die "kriegswilligen" und die "kriegsunwilligen" Regierungen zur Tagesordnung übergehen. Auch viele Bürger wenden sich wieder ihren eigenen Problemen zu und wollen mit dem Thema Krieg nichts mehr zu tun haben.01.06.2003
G8 schwimmt oben auf, der Rest geht Baden!
Zur Verdeutlichung der G8-Politik stürzten sich gestern in Genf circa 150 GlobalisierungskritikerInnen aus Deutschland und Frankreich in den Genfer See. Nur acht von ihnen blieben zunächst auf Plastik-Badeinseln trocken. Mit Krawatten, Landesflaggen der G8 und Masken der Staatschefs konnten sie es sich gut gehen lassen. Alle anderen, die die Flaggen der restlichen Länder auf Ihren Badekappen aufgemalt hatten, mussten im 16 Grad kalten Wasser ums Überleben strampeln.23.05.2003
Info Blatt des Friedenskreises: Erste Ausgabe erschienen
Der Friedenskreis Castrop-Rauxel gibt in Zukunft etwa alle zwei Monate ein vierseitiges Infoblatt heraus, das sich an die aktiven und an die hin-und-wieder-aktiven Friedensfreunde und -freundinnen in unserer Stadt wendet.17.05.2003
Flugblattaktion des Friedenskreises in der Altstadt
Am 17.5. war die Friedensinitiative wieder einmal mit einem Infostand und einem Flugblatt in der Fußgängerzone vertreten, obwohl man doch, oft gehörtes Argument, "als Einzelner gar nichts machen kann". Nun, erstens sind wir nicht alleine. Und wenn auch dieser Krieg nicht verhindert werden konnte: Wenigstens sollten wir jetzt wir für das Gedächtnis festhalten, was der Krieg im Irak nicht gezeigt hat, nämlich die Massenvernichtungswaffen, die als Begründung des Angriffskrieges herhalten mußten. Und wir sollten festhalten, was er gezeigt hat: nämlich dass man mit Bomben zwar einen Diktator vertreiben kann, aber dadurch nicht Freiheit und Demokratie, sondern Chaos, Not und Besatzerwillkür ins Land bringt. Gesichert ist im Irak bisher nur der amerikanische Zugriff auf die Ölfelder und die dauerhafte Militärpräsenz - und darum ging es ja auch in Wirklichkeit.15.05.2003
Friedenscafé im Kur2l
Um Krieg und das Leiden so vieler Menschen nicht wieder vergessen zu lassen, organisierte das KiJuPa (Kinder - und Jugendparlament) am Donnerstag, den 15. Mai, ein Friedenscafé im Jugendzentrum Kur2l. Auch das Programm war äußerst kurzweilig: Kinder, Jugendliche und Erwachsene tanzten, schminkten, malten und schrieben für den Frieden. Ärger machte nur das schlechte Wetter. So musste das Peace-Zeichen aus Blumen drinnen gelegt werden. Auch die Friedens-Waffel-Bäckerei musste man im Trockenen aufbauen, und konnte draußen keine spontanen Besucher anziehen. Vor dem Eingang verkündete jedoch ein Transparent: " Krieg mich, ich bin der Frieden", und eine Gruppe machte sich in die Innenstadt auf, um kleine Blumensträuße mit Fridenszitaten und Waffeln an Passanten zu verkaufen. Unter dem Motto: "Nehmt den Frieden mit nach Hause!", denn dort fängt er an.23.04.2003
Ostermarsch 2003: Irak und Euro-Armee
Am Ostermontag begann nach der Auftaktkundgebung in Bochum-Werne um 11 Uhr die letzte Etappe des Ostermarsches 2003. Diesmal traditionell zu Fuß. Etwa 300 Teilnehmer gingen an den Start. Aber ihre Zahl wuchs mit jedem Kilometer, weil sich viele Teilnehmer unterwegs in den Zug einreihten.20.04.2003
Die Zweite Etappe des Ostermarsches am Sonntag von Essen nach Bochum
Am Ostersonntag wurde die zweite Etappe des Ostermarsches als Fahrradcorso veranstaltet. Vom Willy-Brandt-Platz in Essen führte der Weg über Gelsenkirchen, Wattenscheid und Herne nach Bochum-Langendreer. Rund 40 Kilometer bei strahlendem Sonnenschein. Trotz des ernsten Hintergrundes: Gerade Friedensaktionen sollen Freude bereiten.19.04.2003
"Der Krieg ist doch vorbei..." - wirklich?
Am Ostersamstag führte der Friedenskreis Castrop-Rauxel eine weitere Aktion zur Vorbereitung des Ostermarsches 2003 durch. Dabei wurden 300 Flugblätter verteilt, in denen wir über die über aktuelle Entwicklung im Irak informierten und auch die von der Friedensbewegung bundesweit gegenüber der Bunderegierung erhobenen Forderungen erneuerten.16.04.2003
Wachsam bleiben - Neue Kriege werden vorbereitet
Auch am Montag, dem 14. April, trafen sich Mitglieder des Friedenskreises von 18 bis 19 Uhr zur Mahnwache auf dem Lambertusplatz. Wie so oft, in den letzten Wochen. Nicht nur wegen der Osterferien, wohl auch wegen des Gefühls vieler Friedensfreunde, daß der Irak-Krieg "gelaufen" ist, war die Beteiligung etwas schwächer als sonst. Trotzdem machen wir weiter. Die nächste Aktion folgt bereits am Karsamstag.13.04.2003
Mit "Unerhört" und "We Shall Overcome" wurde der Ostermarsch vorbereitet
Am gestrigen Samstag fanden wieder weltweit Aktionen gegen den Irak-Krieg und die damit verbundene Politik statt. Der Friedenskreis beteiligte sich wegen der geänderten Situation nicht an zentralen Aktionen, sondern nutzte den Samstagmorgen, um am Lambertusplatz für den Ostermarsch 2003 zu werben. Die Gruppe "Unerhört" war wieder einmal mit Liedern der Friedensbewegung und eigenen Stücken dabei. Und sie fand nicht nur begeisterte Zuhörer: War es das inspirierende Spiel? War es das sonnige Frühlingswetter? Jedenfalls kam es gegen 11 Uhr 30 mit "We Shall Overcome" zu einer Weltpremiere, nämlich zur Bildung der längsten spontanen (!) Menschenkette, die je den Lambertusplatz zierte.05.04.2003
Demo in der Altstadt gegen den Irak-Krieg
Der Krieg im Irak läßt nur wenige Menschen unberührt. Von Anfang an war klar, daß es dabei nicht um "Freiheit" und "Demokratie", sondern um globale Macht und ökonomische Interessen geht. Aber was kann man tun? Soll man nur mit dem Kopf schütteln oder die Faust in der Tasche ballen? Gegen die Resignation hatte der Friedenskreis Castrop-Rauxel zur Demonstration am Samstagmorgen aufgerufen: Nicht aufhören. Widerstand fortsetzen. Wachsam bleiben.04.04.2003
Castrop-Rauxel ist "City for Peace"
Die von SPD und Grünen am 3.4. in den Stadtrat eingebrachte Resolution wurde mehrheitlich bei vier Enthaltungen verabschiedet. Damit reiht sich Castrop-Rauxel in die Schaar der vielen Städte ein, die in aller Welt ihre Stimme gegen den Krieg erheben. Wir freuen uns jedenfalls darauf, demnächst viele Mitglieder des Stadtrats auf den Mahnwachen und anderen Friedensaktionen zu begrüßen. Motto: Nicht nur mit dem Arm, auch mit den Füßen abstimmen.
Der lange Ostermarsch
"AUSDRUCK"
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