Friedenskreis Castrop-Rauxel
  • 21.06.2010
    Israel setzt sich über internationales Recht hinweg
    Mit einem Informationsstand nahm der Friedenskreis Castrop-Rauxel am 19.6.2010 Stellung zu dem israelischen Überfall auf den Hilfskonvoi, der die seit drei Jahren andauernde Blockade des Gazastreifens durchbrechen wollte, um einerseits Baumaterial und dringend benötigtes medizinisches Gerät wie Rollstühle, eine vollständige Zahnarztpraxis und Tonnen von Medikamenten zu übergeben und damit die völkerrechtswidrige Blockadepolitik in den Focus der öffentlichen Diskussion zu stellen.
    27.10.2009
    Erfahrungen in Palästina: Unterwegs als Menschenrechtsbeobachter
    Am 26.10.2009 hatte der Friedenskreis in Kooperation mit der Volkshochschule Wolfgang Sreter aus München eingeladen, der mit seinen Erfahrungen in Palästina als Menschenrechtsbeobachter von Peacewatch etwa 30 Zuhörern stark beeindruckte.
    24.01.2009
    Der Gazastreifen und der Streifen Gas an seiner Küste
    Die militärische Invasion der israelischen Truppen im Gazastreifen hat möglicherweise einen direkten Zusammenhang mit Kontrolle und Besitz der Gasreserven vor der Gaza-Israel-Küste im Mittelmeer, meint Michel Chossudovsky. Der Sohn des jüdisch-russischen Wirtschaftswissenschaftlers und UN-Diplomaten Evgeny Chossudovsky lehrt als Professor der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Ottawa.
    17.01.2009
    Auch dieser Krieg bringt Israel keinen Frieden
    Bei den bisher schwersten Angriffen im Gazastreifen fielen am Freitag Phosphorbomben auf ein Krankenhaus und das Lebensmittellager der Vereinten Nationen im Gazastreifen. Als gäbe es keine Völkerrechtskonventionen bombt Israel die Bevölkerung, der keine Fluchtmöglichkeiten bleiben, in eine humanitäre Katastrophe. Wo bleiben die Proteste der westlichen Welt? Der Friedenskeis Castrop-Rauxel führte eine Mahnwache durch und verteilte ein Flugblatt, in dem die Einlösung der besonderen Verantwortung Deutschlands eingefordert wurde.
    28.12.2008
    "Friedensratschlag" verurteilt israelische Luftangriffe auf Gaza
    Zu den verheerenden israelischen Bombenangriffen auf den Gazastreifen erklärten für den Bundesausschuss Friedensratschlag dessen Sprecher Dr. Peter Strutynski und der Nahostexperte Prof. Dr. Werner Ruf in einer ersten Stellungnahme:
    05.09.2008
    "Ist der Frieden in Nahen Osten möglich? Die Entrechtung der Palästinenser"
    35 Personen kamen am 2.9.ins Bürgerhaus, um die israelische Rechtsanwältin Felicia Langer zu hören. "Ist der Frieden im Nahen Osten möglich?" war die Frage und das Fazit der Referentin: Ja, wenn die Entrechtung der Palästinenser gestoppt werden kann. Die gegenwärtige Praxis der Ausgrenzung und Entwürdigung durch Mauerbau und Enteignung wird die Sicherheit in Israel nicht erhöhen, sondern die Spirale der Gewalt immer weiter anheizen.
    26.03.2008
    Durchgefroren, aber guter Stimmung
    Trotz Winterwetter beteiligten sich nach Angaben der Ostermarsch-Infostelle in Frankfurt (Main) etwa 60.000 Menschen an den 90 Ostermarsch-Kundgebungen, die bundesweit in unterschiedlicher Form stattfanden. Der Friedenskreis Castrop-Rauxel war unterwegs auf dem Ostermarsch Ruhr: auf der Fahrrad-Etappe von Essen nach Bochum und dem Fußmarsch von Bochum nach Dortmund zeigten wir eine kleine wetterfeste Ausstellung zur wechselvollen Geschichte des Ostermarsches.
    10.12.2006
    "Man kann doch nicht wegschauen" - "Man muss doch etwas tun"
    Am 1. und 2. Dezember traf sich der Friedenskreis Castrop-Rauxel ausnahmsweise einmal in Kassel beim 13. Friedenspolitischen Ratschlag. Knapp 400 Personen aus 120 Städten der BRD und Gäste aus den Niederlanden, Österreich und Schweden hatten angesichts humanitärer Katastrophen in Kriegsgebieten die Politkersätze ernst genomen: "Man kann doch nicht wegschauen" - "Man muss doch etwas tun"., beispielsweise mit der Online-Petition "Schalom 5767".
    16.04.2004
    Unfreundliche Bitte um ein paar Schläge mehr
    Alle, die sich länger mit dem Palästina-Konflikt beschäftigt haben, sind sich in einem Punkt einig: Die gerechte Lösung dieses Konflikts wäre einer von zwei entscheidenden Maßnahmen, um der Politik des Terrorismus den Boden zu entziehen. Der Abzug der fremden Truppen aus dem Irak und der sofortige Übergang zu einer wirklich souveränen irakischen Regierung wäre die andere. Für beides schwinden die Hoffnungen immer mehr. Dafür werden die Absichten dahinter immer deutlicher. Denn eines kann man der gegenwärtigen US-Außenpolitik nicht vorwerfen: Realismus und Flexibilität.
    20.09.2003
    Friedensprozess am Ende?
    Die "Road Map" zum Frieden im Nahen Osten, von der unmittelbar nach dem Irak-Krieg so viel zu hören war, scheint nirgendwohin zu führen. Als sich Präsident Bush im Juni aufmachtee, an seinem Image zu arbeiten und den Ausgleich zwischen Israel und Palästina in greifbarer Nähe sah, überschlugen sich die Kommentatoren. War das nicht der Beweis, dass Bush nur auf Frieden aus ist? Im Irak und überall? Leider aber wird aus einer Kröte nur im Märchen ein Prinz.
    07.06.2003
    Viel Skepsis und nur wenig Hoffnung
    Als Präsident Bush dem israelischen Premier Scharon widersprach und ein zusammenhängendes Gebiet für den neuen Staat Palästina forderte, war nicht nur Verwunderung, sondern auch Hoffnung die Folge. Denn der Erfolg der Roadmap hängt entscheidend davon ab, wie das Staatsgebiet Palästinas aussehen wird - territorial und in Bezug auf die Wasserressourcen.
    04.06.2003
    Ist eine schlechte Lösung besser als keine Lösung?
    Die Deutsche Presse Agentur berichtet am 4.6., Tony Blair habe seinen Waffenbruder Bush davon überzeugt, dass es nach einer Phase schlechter Kritiken in den arabischen Ländern ganz nett wäre, "die Araber nach dem spaltenden Irak-Krieg mit einer Sache bei der Stange zu halten: der Aussicht auf eine Lösung der Palästina-Frage." Wir wissen nicht, ob das stimmt. Aber wenn, sieht es nicht ganz so gut aus für die "Roadmap zum Frieden", wie man den eher optimistischem Meldungen entnehmen könnte.
    26.11.2007Dia-Vortrag von Felix Koltermann zum israelisch-palästinensischen Konflikt

Der lange Ostermarsch

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Friedenspolitischer Ratschlag Kassel


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