Friedenskreis Castrop-Rauxel
  • 06.08.2010
    Hiroshima mahnt
    65 Jahre nach den Atombombenabwürfen bleiben Nuklearwaffen eine der größten Bedrohungen der Menschheit. Deshalb bleibt auch die Forderung der Friedensbewegung an die Atomwaffenstaaten aktuell: Verhandelt endlich über eine Nuklearwaffenkonvention mit dem Ziel "Global Zero"! Und an die Adresse der Bundesregierung heißt die Forderung:- Verlangen Sie von Barack Obama ultimativ den Abzug der US-Atomwaffen von deutschem Boden!
    27.07.2010
    Bundeswehr im Berufskolleg Castrop-Rauxel
    9 Jahre Militäreinsatz in Afghanistan haben Konflikte weder verhütet noch bewältigt sondern zur Eskalation beigetragen. Nun soll ausgerechnet das Militär in den Schulen "globale Konfliktverhütung" und "Krisenbewältigung" vermitteln. Im November 2009 lud die Bundeswehr auch Schüler des Berufskollegs in Castrop-Rauxel zum Simulationsspiel "Polis". Die Bundeswehr, nach dem Grundgesetz ausschließlich für die Landesverteidigung zuständig, hat in Klassenzimmern und in der Lehrerbildung genau so wenig zu suchen wie in Afghanistan. Der Friedenskreis hatte deshalb im letzten Jahr mit einem offenen Brief gegen dieses Ereignis protestiert. Bei einem Infostand am 24.7.2010 nahmen wir das Thema wieder auf und informierten über die Kooperation zwischen der Bundeswehr und den Kultusministerien.
    27.06.2010
    Gemeinsamer Afghanistan-Appell der Friedensbewegung
    Die Friedensbewegung hat einen gemeinsamen Appell "Den Krieg in Afghanistan beenden - zivil helfen" erarbeitet und will nun eine Unterschriftenkampagne gegen den Krieg in Afghanistan starten, um mit der Diskussion um einen sofortigen Beginn des Abzugs der Bundeswehr aus Afghanistan alle gesellschaftlichen Bereiche zu erreichen. Als Erster unterschrieb der P.E.N. Präsident Johano Strasser.
    21.06.2010
    Israel setzt sich über internationales Recht hinweg
    Mit einem Informationsstand nahm der Friedenskreis Castrop-Rauxel am 19.6.2010 Stellung zu dem israelischen Überfall auf den Hilfskonvoi, der die seit drei Jahren andauernde Blockade des Gazastreifens durchbrechen wollte, um einerseits Baumaterial und dringend benötigtes medizinisches Gerät wie Rollstühle, eine vollständige Zahnarztpraxis und Tonnen von Medikamenten zu übergeben und damit die völkerrechtswidrige Blockadepolitik in den Focus der öffentlichen Diskussion zu stellen.
    08.04.2010
    Bundeswehr raus aus Afghanistan - und aus den deutschen Universitäten
    Der Friedenskreis Castrop-Rauxel beteiligte sich auch in diesem Jahr wieder am Ostermarsch Rhein-Ruhr und radelte von Essen bis nach Bochum-Langendreer. Die Forderung nach Abzug der Truppen aus Afghanistan war unmittelbar zuvor unterstrichen worden durch den Tod von drei Bundeswehrsoldaten und die Tötung mehrerer afghanischer Soldaten durch deutsches Militär. Normaler Kriegsalltag also, der alle Behauptungen, dort Sicherheit zu schaffen, Lügen straft. Auch eine bessere Ausrüstung der Bundeswehrsoldaten würde höchstens das Opfer-Risiko zunächst mehr auf die afghanische Seite verlagern gleichzeitig aber vermehrten Widerstand hervorrufen. Eine wirksame Lösung muß deshalb den Abzug der NATO-Truppen beinhalten.
    28.03.2010
    Der Ostermarsch wird 50 – Und ist noch immer notwendig
    Eine Woche vor Ostern informierte der Friedenskreis Castrop-Rauxel über den Ostermarsch, der in diesem Jahr unverändert den Abzug der Bundswehr aus Afghanistan und der letzten Atomraketen aus der BRD fordert. Auch nach fünfzig Jahren sind die Forderungen immer noch aktuell. Ulrich Sander und Willi Hoffmeister, Ostermarschierern der ersten Stunde, erinnern sich an die Anfänge.
    22.02.2010
    "Kein Soldat mehr" nach Afghanistan
    Kurz bevor die Bundestagsabgeordneten voraussichtlich ein neues Bundeswehrmandat für Afghanistan beschließen, beteiligte sich auch der Friedenskreis Castrop-Rauxel an einer Demonstration der Friedensbewegung in Berlin und forderte: "Kein Soldat mehr!" Denn Frieden und Stabilität wird durch die neuerliche Eskalation nicht erreicht, wie durch den aktuellen Verlauf der Offensive im Süden Afghanistans bestätigt wird. Am 21.2. starben bei einem NATO-Luftangriff auf eine Gruppe von Fahrzeugen 27 Zivilpersonen.
    24.01.2010
    Kein Soldat mehr! Dem Frieden eine Chance - Truppen raus aus Afghanistan!
    Auch wenn sich die Bundesregierung noch ziert, ihre Pläne für die Fortsetzung des Afghanistan-Krieges offen zu legen, so pfeifen es mittlerweile die Spatzen von den Dächern: Es wird nach der Londoner Konferenz eine Erhöhung der Bundeswehrtruppe geben. Sie wird aller Voraussicht nach mit einem Paket "ziviler" Hilfsmaßnahmen garniert, wozu neben einer Aufstockung der Entwicklungshilfe auch die Erhöhung der Zahl der Polizeiausbilder gehören wird. All das wird verpackt und als "neue Strategie" für Afghanistan ausgegeben. Es muss damit gerechnet werden, dass der Bundestag über das neue Mandat Ende Februar abstimmen wird. Die Friedensbewegung hat daher auf einer Aktionsberatung am 16. Januar beschlossen, diesen Fahrplan der Bundesregierung mit bundesweiten Aktionen zu begleiten und am 20.Februar in Berlin eine zentrale Aktion durchzuführen.
    20.12.2009
    CDU/CSU-Angriff auf das Grundgesetz
    Auf den Vorstoß der Abgeordneten Ernst-Reinhard Beck (CDU) und Hans-Peter Uhl (CSU) mit dem Ziel einer Grundgesetzänderung zur Erleichterung der Kriegführung reagierte der Sprecher des Bundesausschusses Friedensratschlag Peter Strutynski mit der folgenden Presseerklärung:
    02.12.2009
    Das Mandat der Bevölkerung für eine Fortsetzung haben die Abgeordneten nicht
    In mehr als 50 Städten in ganz Deutschland fand eine symbolische Befragungen über die Verlängerung des Bundeswehrmandates in Afghanistan statt. Der Friedenskreis beteiligte sich am 28.11.2009 mit einem Infostand vor dem Lambertusplatz. Auch in Castrop-Rauxel wurden die offiziellen Umfragen bestätigt. 75 Nein-Stimmen standen 13 Befürwortern der Verlängerung entgegen. Auch die kurzen Bemerkungen weiterer Passanten, die sich an der Umfrage selber nicht beteiligten, lassen darauf schließen, dass sich unter ihnen Befürworter und Gegner des Afghanistan-Einsatzes befanden neben einer großen Gruppe, die mit politischen Fragen nicht behelligt werden wollte.
    03.11.2009
    Im Windschatten der NATO: Die Europäische Union und der Krieg in Afghanistan
    Der Krieg in Afghanistan eskaliert weiter. Ein Grund hierfür liegt im immer aggressiveren Vorgehen der NATO, aber auch der Europäischen Union und Deutschlands. Spätestens Ende November oder Anfang Dezember wird die Debatte um die Verlängerung und Vergrößerung des Bundeswehrengagements beginnen. Um die Kritik an dem Einsatz mit Informationen zu unterlegen, hat die IMI in Zusammenarbeit mit der EU-Abgeordneten Sabine Lösing eine Broschüre zum Thema erarbeitet, die sich ausführlich mit den verschiedenen Facetten des Krieges beschäftigt.
    18.10.2009
    Droht Verdoppelung des deutschen ISAF-Kontingents?
    Nachdem die von der Bundeswehr befohlene Bombardierung zweier Tanklastzüge, bei der Dutzende Menschen ums Leben kamen, gezeigt hat, dass auch die Einsätze der Bundeswehr zunehmend zivile Opfer in Kauf nehmen, soll die Zahl der Bundeswehrsoldaten bei der Verlängerung des Bundeswehr-Mandates sogar noch deutlich erhöht werden. Dagegen ziehen Holland, Kanada, und Japan Truppen ab.
    14.09.2009
    "Dem Frieden eine Chance - Truppen raus aus Afghanistan"
    Nach dem Bombenangriff auf zwei entführte Tanklastwagen der Bundeswehr, der viele zivile Oper forderte, protestierte die Friedensbewegung mit spontanen Aktionen gegen den Afghanistankrieg. Auch der Friedenskreis Castrop-Rauxel beteiligte sich daran und mischte sich am 12.9. mit dem bundesweit verteilten Afghanistan-Prüfstein zur Bundestagswahl zwischen die Parteien, die so kurz vor den Wahlen den Lambertusplatz ebenfalls für sich entdeckten, der doch sonst den regelmäßigen Infoständen des Friedenskreises und der "Linken" überlassen bleibt.
    08.09.2009
    Verteidigungsminister Jung muss zurücktreten
    "Bei einem Luftangriff der NATO-Truppe ISAF auf von Taliban entführte Tanklastwagen sind am 4. Sept. in Nordafghanistan dutzende Menschen getötet worden. Der deutsche Kommandeur, der den Angriffsbefehl gab, bedauert das Massaker; Verteidigungsminister Franz Josef Jung leugnet hartnäckig, dass Zivilpersonen zu Schaden gekommen seien und behauptet, es seien "ausschließlich Taliban getötet worden". Doch das glaubt außer ihm keiner."...
    07.08.2009
    Antimilitarismus braucht Analysen: Unterstützung für "IMI" e.V.
    Die Kraft der Friedensbewegung ist die außerparlamentarische Bewegung. Aber sie braucht ebenfalls die gründliche Analyse der politischen Situation. "IMI" leistet einen wissenschaftlichen Beitrag zur Erforschung der zunehmenden Militarisierung der BRD und der EU und kann deshalb nicht auf offizielle Unterstützung hoffen. Um das Bestehen des gemeinnützigen Vereins weiter zu sichern, verweisen wir heute auf den Aufruf: "IMI braucht Euch"
    03.07.2009
    Stoppen Sie das Bombodrom!
    In Brandenburg will die Bundeswehr den größten Bombenabwurfplatz Europas in Betrieb nehmen - das Bombodrom. Geübt werden soll der Abwurf ungelenkter Bomben, deren Einsatz im Kriegsfall zahlreiche Tote und Verletzte in der Zivilbevölkerung fordert.

    Ende März hat das Oberverwaltungsgericht die Betriebserlaubnis für das Bombodrom verworfen. Am 13. Juli läuft die Einspruchsfrist gegen das Urteil aus. Verlangen Sie von Jung das Urteil zu respektieren und die Pläne für das Bombodrom aufzugeben!

    28.06.2009
    Für Menschenrechte, Gewaltlosigkeit und Frieden im Iran
    Wir übernehmen eine Erklärung des Friedensratschlags in Kassel zu der aktuellen Entwicklung im Iran und den entsprechenden Reaktionen der Bundesregierung.
    25.06.2009
    Jetzt erst recht keine AWACS nach Afghanistan
    Der Tod von drei Bundeswehrsoldaten am 23.6.2009 hat kurz vor der Abstimmung über den AWACS-Einsatz eine Medienkampagne hervorgerufen, die eine breite Zustimmung zur Ausweitung von Kampfhandlungen zum Ziele hat, obwohl gerade dieses Ereignis wieder deutlich macht, dass eine weitere Eskalation nur den Widerstand auf der anderen Seite erhöhen wird. Wir übernehmen eine Erklärung des Bundesausschusses Friedensratschlag.
    14.04.2009
    Der Friedenskreis Castrop-Rauxel beim Ostermarsch 2009
    Der Friedenskreis Castrop-Rauxel beteiligte sich auch in diesem Jahr wieder am Ostermarsch Ruhr. Auf der Fahrrad-Etappe von Essen nach Bochum bei schönstem Sonnenschein machte der Ostermarsch viel Spass und auf der Kundgebung in Herne wurde der Friedenskreis Castrop-Rauxel sogar namentlich begrüßt.
    10.04.2009
    Das war der Gipfel
    Am 4.4.2009 wurde in Straßburg öffentlichkeitswirksam das 60. Jubiläum der NATO-Gründung begangen. 28 Staats- und Regierungschefs hatten zwar Probleme, sich auf einen neuen NATO-Befehlshaber zu einigen, die neue Ausrichtung der NATO auf weltweite Interventionen zur militärischen Absicherung westlicher Interessen blieb unumstritten. Etwa 25.000 Demonstranten hatten sich auf den Weg gemacht, um gegen die zunehmende Militarisierung der internationalen Beziehungen zu protestieren, etwa ein Drittel kam wegen erheblicher Behinderungen durch die Polizei überhaupt nicht in Kehl an, die anderen wurden in ihrem Demonstrationsrecht massiv eingeschränkt. Der friedliche Demonstrationszug auf deutscher Seite wurde durch Polizeiketten bereits vor dem Kundgebungsort an der Rheinbrück aufgehalten. Weit massivere Schikanen auf französischer Seite trugen zu einer Eskalation der Ereignisse bei, die auch innerhalb der Friedensbewegung Anlaß zu Nachdenken über das weitere Vorgehen sein müssen.
    21.03.2009
    Nein zum Krieg und Nein zur NATO
    Am 21.3.2009 rief der Friedenskreis Castrop-Rauxel mit einem Infostand zur Teilnahme an der Demonstration am 4.4.2009 in Straßburg auf, wo anläßlich der Feierlichkeiten zum 60. Jahrestag der NATO-Gründung gegen die Transformation der NATO in ein aggressives und teures Kriegsbündnis zur Durchsetzung der Interessen der Industrieländer protestiert werden soll.
    17.01.2009
    Auch dieser Krieg bringt Israel keinen Frieden
    Bei den bisher schwersten Angriffen im Gazastreifen fielen am Freitag Phosphorbomben auf ein Krankenhaus und das Lebensmittellager der Vereinten Nationen im Gazastreifen. Als gäbe es keine Völkerrechtskonventionen bombt Israel die Bevölkerung, der keine Fluchtmöglichkeiten bleiben, in eine humanitäre Katastrophe. Wo bleiben die Proteste der westlichen Welt? Der Friedenskeis Castrop-Rauxel führte eine Mahnwache durch und verteilte ein Flugblatt, in dem die Einlösung der besonderen Verantwortung Deutschlands eingefordert wurde.
    16.11.2008
    "Sonderausgabe der New York Times" meldet Ende des Irak-Krieges
    Der Irak-Krieg beendet, die Ölindustrie verstaatlicht und George W. Bush vor Gericht – diese Nachrichten meldeten 1,2 Millionen Exemplare einer vordatierten "Sonder-Ausgabe" der US-Zeitung "New York Times", die in sechs amerikanischen Städten von freiwilligen Helfern verteilt wurden. Hergestellt wurde die Parodie von einem Anonymos aus der Filmbranche, drei unbekannten Redakteuren der echten "New York Times" und einem Kunstprofessor namens Steven Lambert.
    16.10.2008
    Erklärung der Friedensbewegung vor der Afghanistan-Abstimmung
    Am 16. Oktober 2008 berät der Bundestag in zweiter und dritter Lesung über die Fortsetzung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan im Rahmen von ISAF. Wir dokumentieren einen Appell der Friedensbewegung an die Parlamentarier, der Mandatsverlängerung nicht zuzustimmen.
    05.09.2008
    "Ist der Frieden in Nahen Osten möglich? Die Entrechtung der Palästinenser"
    35 Personen kamen am 2.9.ins Bürgerhaus, um die israelische Rechtsanwältin Felicia Langer zu hören. "Ist der Frieden im Nahen Osten möglich?" war die Frage und das Fazit der Referentin: Ja, wenn die Entrechtung der Palästinenser gestoppt werden kann. Die gegenwärtige Praxis der Ausgrenzung und Entwürdigung durch Mauerbau und Enteignung wird die Sicherheit in Israel nicht erhöhen, sondern die Spirale der Gewalt immer weiter anheizen.
    16.08.2008
    Erklärung des Georgischen Friedenskomitees zum Krieg im Kaukasus
    Georgien könnte mit seiner militärischen Infrastruktur ein wesentlicher Stützpunkt der USA für einen militärischen Angriff auf den Iran werden, sobald es Mitglied der NATO geworden ist. Nachdem das russische Militär aus den Militärbasen in Georgien abgezogen ist, werden sie für den Bezug durch NATO Truppen vorbereitet. Georgien selber entwickelt seine militärischen Fähigkeiten mit Hochdruck, die Militärausgaben betragen mehr als ein Drittel des Staatshaushaltes und jeglicher Protest dagegen wird unterdrückt. Anfang September 2006 kam es zu Verhaftungen von Oppositionellen, die statt zunehmender Militarisierung soziale Verbesserungen gefordert hatten und die Konfrontation mit Russland sowie eine militärische Lösung in Südossitien und Abchasien ablehnten.Deshalb hat auch die gegenwärtige Krise das Potential, sich zu weit mehr als einem lokalen Konflikt zu entwickeln. Wir veröffentlichen heute eine Stellungnahme des Georgischen Friedens Komitees.
    25.07.2008
    Beiträge vom Internationalen Afghanistan-Kongresses 2008
    Am 7. und 8. Juni 2008 fand ein viel beachteter Kongress der Friedensbewegung in Hannover statt: der Internationale Afghanistan-Kongress - veranstaltet von den wichtigsten Friedensorganisationen und anderen sozialen Bewegungen (z.B. attac). Vertreterinnen aus insgesamt 12 Ländern Europas und Amerikas diskutierten und verabredeten gemeinsame Aktivitäten. Einige Beiträge können hier nachgelesen werden.
    03.06.2008
    Abzug oder Exit - wie sollen die deutschen Truppen aus Afghanistan abziehen?
    In diesem Monat werden erstmals seit dem II.Weltkrieg wieder offiziell deutsche Soldaten in umfassende Kampfhandlungen am Boden geschickt. Soldaten des 212. Panzergrenadierbataillon aus dem nordrhein-westfälischen Bundeswehr-Standort Augustdorf werden zur Bildung der "Schnellen Eingreiftruppe" nach Afghanistan in Marsch gesetzt. Mit einer öffentlichen Verabschiedung will "Verteidigungsminister" Jung persönlich bei den Soldaten und in der Öffentlichkeit die Zustimmung für diesen Einsatz verbessern. So werden sie mit militärischem Pomp in Afghanistan ankommen, aber die Frage bleibt offen, wie sie wieder herauskommen.
    01.04.2008
    Solidarität mit inhaftierten Kriegsdienstverweigerern in der Türkei
    Am vergangenen Donnerstag wurde erneut ein Kriegsdienstverweigerer in der Türkei inhaftiert, wo das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung nicht anerkannt ist und öffentliche Äußerungen gegen das Militär unter Strafe gestellt sind. Connection e.V. startet eine online-Faxaktion, mit der die Anerkennung der Kriegsdienstverweigerung und die sofortige Freilassung von Betroffenen gefordert wird.
    30.03.2008
    Kleine Geschichte des Ostermarsches in Bildern
    26.03.2008
    Durchgefroren, aber guter Stimmung
    Trotz Winterwetter beteiligten sich nach Angaben der Ostermarsch-Infostelle in Frankfurt (Main) etwa 60.000 Menschen an den 90 Ostermarsch-Kundgebungen, die bundesweit in unterschiedlicher Form stattfanden. Der Friedenskreis Castrop-Rauxel war unterwegs auf dem Ostermarsch Ruhr: auf der Fahrrad-Etappe von Essen nach Bochum und dem Fußmarsch von Bochum nach Dortmund zeigten wir eine kleine wetterfeste Ausstellung zur wechselvollen Geschichte des Ostermarsches.
    17.03.2008
    Globale Mobilmachung gegen die Besetzung im Irak und Afghanistan
    Elsa Rassbach wird am 3.4.2008 zu einer Informationsveranstaltung des Friedenskreises nach Castrop-Rauxel kommen. Sie wurde 1943 in Detroit geboren, studierte in den 1960ern in Berlin und hat sich 1996 in Deutschland als Filmemacherin niedergelassen. Sie in den US-amerikanischen Organisationen Code Pink, Granny Peace Brigade, American Voices Abroad Military Project und der Demokratischen Partei und in deutschen Friedensorganisationen aktiv. Wir übernehmen hier ihren Bericht zu den internationalen Protestaktionen, die am Wochenende gegen die Besetzung im Irak und in Afghanistan stattgefunden haben.
    11.03.2008
    "Bundeswehr raus aus Afghanistan! Deutschland atomwaffenfrei! Grundgesetz verteidigen!"
    Für diese Forderungen wird auch in diesem Jahr wieder ein Ostermarsch stattfinden, an dem sich der Friedenskreis Castrop-Rauxel beteiligen wird. Der vollständige Aufruf zum Ostermarsch findet sich hier:
    08.01.2008
    Erfolg für die japanische Friedensbewegung
    Nach breiten Protesten in der Öffentlichkeit war es Ende letzten Jahres der japanischen Regierung nicht mehr möglich, das "Gesetz für besondere Anti-Terror Maßnahmen" zu erneuern.Daraufhin musste die japanische Marine, die bis dahin Kriegsschiffe und Flugzeuge der USA und ihrer Verbündeten im Indischen Ozean aufgetankt hatten, nach Hause zurückkehren.
    31.12.2007
    Wer Vertreibungen verhindern will, muss Kriege verhindern
    Bert Brecht 1952: Das Gedächtnis der Menschheit für erduldete Leiden ist erstaunlich kurz. Ihre Vorstellungskraft für kommende Leiden, ist fast noch geringer.″ Die Mitglieder des Willy-Brandt-Kreises setzen sich dafür ein, dem umstrittenen "Zentrum gegen Vertreibung" mit einem "Zentrum gegen den Krieg" den richtigen Kontext zu geben. Der Aufruf kann hier unterstützt werden.
    17.09.2007
    Der Friedenskreis in Berlin: "Bundeswehr raus aus Afghanistan"
    Mit der Demonstration am 15. September sollten die Bundestagsabgeordneten noch einmal daran erinnert werden, dass sie doch eigentlich ein Gewissen haben sollten und dass ein großer Teil der Bevölkerung die deutschen Kriegseinsätze in Afghanistan ablehnt. Der Friedenskreis Castrop-Rauxel hatte zur Teilnahme an der Demonstration aufgerufen und sich auch selber auf den Weg gemacht. Um 6:30 rollte die Friedenslok NRW ein, der Sonderzug aus dem Ruhrgebiet, und es war tatsächlich nicht mehr möglich, zusammenhängende Plätze für unsere Gruppe zu ergattern. Über 800 Personen brachte der Zug schließlich nach Berlin.
    05.09.2007
    Friedenslokomotive NRW nimmt Dampf auf
    Im September und Oktober soll der Bundestag wieder über die Bundeswehreinsätze in Afghanistan entscheiden. Aus diesem Anlass bekräftigen wir unser entschiedenes NEIN zum Krieg mit der Teilnahme an der zentralen Demonstration am 15.9.2007 in Berlin. Der Friedenskreis trifft sich morgens am Sonderzug nach Berlin um 6:15 auf Gleis 3 im Hauptbahnhof Dortmund und freut sich über jeden, der "politische Verantwortung übernimmt" und mitfährt.
    30.07.2007
    Kein Mandat für den Krieg in Afghanistan!
    Ablehnend steht eine Vielzahl von Besuchern des diesjährigen evangelischen Kirchentages einer Verlängerung des Bundeswehr-Mandats für Afghanistan gegenüber. Unter eine Kirchentagsresolution sammelte die Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen 3239 Unterschriften, so dass die Forderung als Resolution des Kirchentages anerkannt wurde.
    30.06.2007
    "Bundeswehr raus aus Afghanistan!"
    Immer mehr Zivilisten fallen dem NATO-Maneuver in Afghanistan zum Opfer, immer tiefer ist die Bundeswehr verstrickt. Die Friedensbewegung startet vor der Entscheidung über eine weitere Verlängerung des Bundeswehrmandates eine Kampagne mit dem Namen: "Bundeswehr raus aus Afghanistan!" Der Friedenskreis Castrop-Rauxel verteilte am 30.6. ein Flugblatt zur Situation in Afghanistan und sammelte weiter Unterschriften gegen eine Verlängerung des Mandates.
    10.04.2007
    Bundeswehr raus aus Afghanistan und dem Arbeitsamt in Köln
    Ostermärsche in 84 Städten sprachen sich gegen Militärinterventionen in aller Welt und eine zunehmende Militarisierung in Deutschland aus. Wo die eigene Betroffenheit besonders deutlich wurde wie am Bombodrom oder an besonders wichtigen Schaltstellen der Kriegsplanung waren mehr Menschen zu Demonstrationen bereit. Der Friedenskreis Castrop-Rauxel radelte mit ca. 150 anderen von Essen nach Bochum. Vielleicht haben viele kleine Aktionen dieser Art dazu beigetragen, die Bundeswehr wieder aus dem Arbeitsamt Köln zu vertreiben?
    06.04.2007
    Friedenskreis im Stadtanzeiger
    Der Stadtanzeiger Castrop-Rauxel berichtete vor dem Ostermarsch 2007 über den Friedenskreis Castrop-Rauxel. Wir dokumentieren den Text des Interviews und bedanken uns beim Stadtanzeiger.
    03.04.2007
    Alle Jahre wieder - kommt der Ostermarsch
    Und in diesem Jahr sind es sogar mehr als zuvor: ca 80 örtliche Demonstrationen wurden angemeldet. Neben der Zuspitzung in Afghanistan und im Irak bringt auch der Irankonflikt viele dazu, mit ihrem Osterspaziergang ein Zeichen für eine gute Sache zu setzen. Wir dokumentieren ein Interview mit Willi van Ooyen vom Bundesausschuss Friedensratschlag und Sprecher der Informationsstelle Ostermarsch.
    02.02.2007
    Was Castrop-Rauxel und New York gemeinsam hatten
    "Ich bin so traurig, daß wir hier wieder demonstrieren müssen - daß unser Land die Lehren aus dem Vietnamkrieg nicht gezogen hat", sagte Jane Fonda am 27.1.2007 in Washington von einer improvisierten Bühne herunter, im Rücken das Weiße Haus vor 500.000 Demonstranten.
    "Gedenkreden sind zu wenig, Wir müssen auch in der Gegenwart den neuen Nazis die Stirn bieten," sagten die Veranstalter einer Mahnveranstaltung in Castrop-Rauxel am 27.1.2007 . Der Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz wurde 1996 auf Initiative des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog offizieller deutscher Gedenktag für die Opfer des Faschismus.
    24.12.2006
    Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen
    Alle Jahre wieder veröffentlicht der Friedensratschlag vor Weihnachten eine große Anzeige in der Frankfurter Rundschau, denn die Friedensbewegung meint es ernst, wenn sie sagt: "Friede auf Erden". Wir wünschen allen unseren Lesern friedliche entspannte Feiertage, bevor wir uns im nächsten Jahr gemeinsam wieder für die Ziele einsetzen, die in der Anzeige zum Ausdruck kommen, damit alle die Möglichkeit erhalten, in Frieden zu feiern.
    10.12.2006
    "Man kann doch nicht wegschauen" - "Man muss doch etwas tun"
    Am 1. und 2. Dezember traf sich der Friedenskreis Castrop-Rauxel ausnahmsweise einmal in Kassel beim 13. Friedenspolitischen Ratschlag. Knapp 400 Personen aus 120 Städten der BRD und Gäste aus den Niederlanden, Österreich und Schweden hatten angesichts humanitärer Katastrophen in Kriegsgebieten die Politkersätze ernst genomen: "Man kann doch nicht wegschauen" - "Man muss doch etwas tun"., beispielsweise mit der Online-Petition "Schalom 5767".
    19.08.2006
    Was wir wollen - was wir tun:
    Am 19.8.2006 präsentierte sich die VHS Castrop-Rauxel in der Fußgängerzone mit einem bunten Treiben aller Organisationen, mit denen sie zusammenarbeitet. Dazu gehört auch der Friedenskreis, der sich mit einem Faltblatt zu seinem Selbstverständnis vorstellte. An unserem Infostand konnte man sich außerdem über einen Querschnitt durch die Flugblätter der letzten Zeit informieren.
    10.08.2006
    UN-Resolution: Lizenz zum Krieg!
    2 Meldungen vom selben Tag bestätigen, was eigentlich auf der Hand liegt: Gewalt, Terror und Faustrecht bringen keine Lösung, sondern schaffen immer neue Probleme. Die UN-Resolution zum Libanon schafft keinen Frieden, sondern stellt sich auf die Seite der Gewalt. Peter Strutynski,Mitglied der AG Friedensforschung an der Uni Kassel und Sprecher des "Bundesausschusses Friedensratschlag" hat sie analysiert:
    08.07.2006
    "Bush und Merkel: Kriege beenden - Kriegsplanungen stoppen!"
    "Da ist ein Wahnsinniger mit Massenvernichtungswaffen, auf dem Sprung zu einem Krieg, der die ganze Welt verderben wird." Das sagte Bush vor dem Irak-Krieg über Saddam Hussein. Nun, bekanntlich wurden im Irak keine Massenvernichtungsmittel gefunden. Heute erleben wir, wie für den nächsten Krieg gegen Iran unverblümt der Einsatz von Atombomben angekündigt wird. "Da ist ein Wahnsinniger mit Massenvernichtungswaffen, auf dem Sprung zu einem Krieg, der die ganze Welt verderben wird." Stoppt ihn! forderte deshalb der Friedenskreis Castrop-Rauxel anläßlich des Bush-Besuches am 13.7.2006.
    19.06.2006
    "Dem Staatsgast Bush die rote Karte"
    Nach Angaben der "Washington Post" vom 18.6.2006 hat die US-Armee in Afghanistan in den letzten drei Monaten 340 Ziele bombardiert, im Irak waren es 160. Ein aktueller Beleg dafür, dass durch militärisches Eingreifen Konflikte nicht gelöst werden können. Nachdem am 29.4.mehr als 350.000 Menschen in New York gegen die Kriegspolitik von US-Präsident George W. Bush protestiert haben, will die deutsche Friedensbewegung beim Bush-Besuch am 14.7. deutlich machen, dass diese Kriegspolitik und ihre Unterstützung durch die deutsche Regierung auf Ablehnung stösst. Der Aufruf der Friedensbewegung im Wortlaut:
    07.05.2006
    "Wir sind keine Randgruppe mehr. Wir sind das Mainstream-Amerika."
    Zu dieser Ansicht kam Cindy Sheehan, als mehr als 350.000 Menschen am 29.4. gegen die Kriegspolitik von US-Präsident George W. Bush protestierten und den sofortigen Abzug der Besatzungstruppen aus dem Irak forderten.Ein breites Bündnis von Irak-Kriegsveteranen, Bürgerrechtlern, Gewerkschaften, Angehörigen von Soldaten und Umweltschützern hatte zu dieser Demonstration aufgerufen.
    19.03.2006
    Kein Krieg gegen den Iran - für eine politische Lösung
    Der Friedenskreis Castrop-Rauxel beteiligte sich an einem gemeinsamen Aufruf des Bundesausschusses Friedensratschlag (Kassel) und der Kooperation für den Frieden (Bonn), der am 18.3. in der Wochenendbeilage der Frankfurter Rundschau erschien. Mehr als 800 Gruppen und Persönlichkeiten warnten darin vor der drohenden Eskalation im Atomkonflikt mit dem Iran und verlangten von der Bundesregierung eine eindeutige Absage an jede Form von Drohung, weitere Eskalation und eventuelle Beteiligung der Bundesrepublik an militärischen Aktionen gegen Iran. Hier der Wortlaut...
    18.12.2005
    Friedensratschlag in Kassel: Neue Aufgaben für die Friedensbewegung
    Vom 2. bis 4.Dezember 2005 fand in Kassel der 12. Friedenspolitische Ratschlag statt. Rund 400 Teilnehmer aus Friedensgruppen in ganz Deutschland und zahlreiche internationale Gäste trafen sich zu einem umfassenden Meinungsaustausch. Der Friedenskreis Castrop-Rauxel war mit 6 Mitgliedern gut vertreten. Fundierte Referate und lebendige Diskussionen ließen keinerlei Müdigkeit aufkommen.
    16.12.2005
    Harold Pinter: "Die Wahrheit sieht völlig anders aus"
    Harold Pinter hat den diesjährigen Literaturnobelpreis erhalten. Am 7. Dezember 2005 hat er die dabei übliche Nobelvorlesung in Stockholm gehalten. Aber es war nicht der übliche Inhalt. Pinter spricht nicht nur über sich als Dramatiker und die Schwierigkeiten zu erklären, wie ein Theaterstück zustande kommt. Er spricht auch über die Politik und die Wahrheit und die Verantwortung der Künstler. Und er berichtet von seinen eigenen politischen Erfahrungen.
    20.11.2005
    Mit den KSK vom Bruch des Grundgesetzes zum Bruch des Völkerrechts?
    War es Zufall? In der letzten Sitzung des alten Bundestages wurde das Mandat der Bundeswehr in Afghanistan noch schnell verlängert und ausgeweitet. In der ersten Sitzung des neuen Bundestages am 8.11. wurde diese Politik nahtlos fortgeführt mit der Entscheidung zur Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Rahmen des von den USA geführten Anti-Terror-Krieges "Enduring Freedom". Nachdem beide Koalitionsparteien vier Wochen lang angebliche "Haushaltslöcher" aller Art beklagt hatten, wurde von der Mehrheit des Bundestages völlig problemlos das unproduktive Haushaltsloch, das der "Verteidigungsetat" reisst, um weitere 107 Millionen Euro für die nächsten 12 Monate vergrößert. 519 Abgeordnete billigten einen entsprechenden Antrag der Regierung. 67 Abgeodnete votierten mit Nein, drei enthielten sich. Zuvor hatten bis auf die Linkspartei alle Fraktionen angekündigt, der Verlängerung um ein weiteres Jahr mehrheitlich zuzustimmen.
    10.11.2005
    Gedenken an die Pogromnacht am 9.11.1938 in Castrop-Rauxel
    Zum 9.11.2005 hatte der Stadtjugendring wieder zu einer Gedenkveranstaltung im Bereich der alten Synagoge aufgerufen, die in jener Nacht angesteckt und verwüstet wurde. Auch der Friedenskreis hatte zur Teilnahme an dieser Veranstaltung aufgerufen, gilt doch heute wie vor 60 Jahren, dass rechtsradikale Tendenzen immer auch Kriegsgefahr bedeuten.
    27.09.2005
    Baut Deiche statt Bomber
    Nicht zufällig hatte die US-amerikanische Friedensbewegung für den 24. - 26. September zu einer großen Antikriegs-Kundgebung aufgerufen. Im Aufruf von "United for Peace and Justice" heißt es unter anderem: "Unsere Aktionen treffen mit der Tagung von IWF und Weltbank zusammen, deren Politik weltweit den Profit der Konzerne über die elementarsten Bedürfnisse der Menschen stellt. Wir werden die Gelegenheit nutzen, um gegen den Diebstahl der irakischen Bodenschätze durch die Konzerne und die Zerstörung der irakischen Wirtschaft durch Privatisierung und "Freihandel" zu protestieren."
    14.08.2005
    Mutter eines gefallenen US-Soldaten wird zur Symbolfigur
    Cindy Sheehan ist eine der mittlerweile fast 2.000 Mütter (offizielle Zahl, die wirkliche ist vermutlich weit höher), die ihren Sohn in Bush's Angriffskrieg ums irakische Öl verloren haben. Ihr Sohn Casey wurde am 4. April 2005 in Bagdad getötet, fünf Tage nach seiner Ankunft im Irak. Zwei Monate später wurde sie mit den Familien von 14 weiteren gefallenen Soldaten ins Fort Lewis bei Seattle zu einer Gegenung mit Bush geladen.
    11.07.2005
    Bundeswehrspektakel in Bochum
    Anläßlich einer Feier zum 50. Jahrestag der Bundeswehr sprach es Minister Struck offen aus: Die Deutschen sollen sich wieder darauf einstellen, dass die Bundeswehr an Kriegseinsätzen teilnimmt und dass dabei auch Soldaten sterben. Und um den Deutschen diese Einstellung etwas zu erleichtern, lässt sich die Bundeswehr eine Menge für das Volk einfallen...
    20.06.2005
    Haben Sie heute schon den neuen Panzer bezahlt?
    Wir alle tragen Tag für Tag über die Steuern dazu bei, daß Kriege vorbereitet und geführt werden können. Aber nicht alle sind damit einverstanden. Am 14.6. wurden Bundestagspräsident Wolfgang Thierse 12.000 Unterschriften des Netzwerkes Friedenssteuer übergeben. Die Kampagne fordert Gesetze, die jedem Bürger ein Entscheidungsrecht für die Verwendung seiner Zahlungen zu Gunsten ziviler Aufgaben zubilligen.
    08.05.2005
    Erklärung zum 60. Jahrestag der Befreiung von Krieg und Faschismus
    In der Fülle der zuweilen nostalgischen Erinnerungen an das Kriegsende vor 60 Jahren wird die wichtigste Folgerung aus den Schrecken des Krieges mit seinen mehr als 6o Millionen Toten heute zunehmend vergessen: die klare Erkenntnis des Nie wieder″!
    28.05.2004
    "Dem Irak hilft nur eine Exit-Strategie"
    Im Folgenden dokumentieren wir eine Pressemitteilung des Bundesausschusses Friedensratschlag, in dem die Rede des US-Präsidenten Bush vom 24. Mai kritisiert und ein alternativer 5-Punkte-Plan für die Zukunft des Irak vorgestellt wird.
    23.03.2004
    Wir pfeifen auf das Drehbuch
    Überall auf der Welt: Proteste gegen den Irak-Krieg, die Besatzung und die Politik der US-Regierung. An vielen tausend Orten auf allen Kontinenten haben Menschen gezeigt, dass sie nicht bereit sind zu vergessen. Und schon gar nicht zu vergeben. Die Friedensbewegung, die sich aus so vielfältigen Kräften zusammensetzt, demonstriert damit ein neues Moment der Beständigkeit, das es vorher so nicht gegeben hat. Ob es unsere kleine Kundgebung in Castrop-Rauxel ist oder eine Riesendemo in Rom: Der Erfolg liegt in der Beständigkeit. Denn wenn auch der Irak-Krieg vor einem Jahr nicht verhindert werden konnte, so ist doch vieles seitdem nicht so gelaufen, wie es das in Washington und London geschriebene Drehbuch vorgesehen hatte.
    20.02.2004
    Heimlicher Terror: Jährlich mehr als 30.000 Tote und Verletzte weltweit
    Landminen der unterschiedlichsten Art fordern jährlich viel mehr Opfer als alle Terroranschläge weltweit. Aber während jeder Bombenanschlag durch die Weltmedien geht, finden die namenlosen Opfer des Minen-Terrors kaum Beachtung. Noch weniger wird über die Täter gesprochen. Aber Landminen wachsen nicht in der Erde wie Kartoffeln. Landminen sind technisches Kriegsgerät, Spitzenleistungen der Ingenieure, beliebte Handelsware. Und wenn man nach den Profiteuren des Minenterrors Ausschau hält, braucht man nicht weit entfernt zu suchen.
    14.10.2003
    Für Abrüstung statt Sozialabbau. Gegen die EU Verfassung
    Am 11. Oktober 2003 tagte in Kassel der Bundesausschuss Friedensratschlag, ein Diskussionsforum der Friedensbewegung. Dabei ging es um die Planung neuer Aktionen. Im Mittelpunkt der Diskussion standen die weitreichenden Pläne der Bundesregierung zum Abbau des Sozialstaats bei gleichzeitiger Militarisierung der Außenpolitik.Der Friedensratschlag hat hierzu einen Unterschriften-Appell "Abrüstung statt Sozialabbau" gestartet, der bisher bundesweit auf gute Resonanz stößt.
    27.09.2003
    "Globalisierung" und Kriegsgefahr
    Die Weltbank hatte ihre Jahrestagung in Dubai, zusammen mit dem internationalen Währungsfonds. Finanz- und Entwicklungsminister aus 184 Mitgliedsstaaten hörten sich einige Reden an. Wie üblich bei solchen Veranstaltungen gab es jede Menge Rhetorik. IWF-Direktor Horst Köhler: "Meine Vision für den IWF ist der Einsatz für eine bessere Globalisierung." Und die WAZ titelt daraufhin am 24.9.: "Globalisierung soll fairer werden". Nun sei dahingestellt, ob es für "fair" einen sinnvollen Komparativ gibt. (Man kann auch nicht ein "bißchen" schwanger sein.) Die Forderung selbst ist kurios. Mit derselben Aussicht auf Erfolg könnte man die Demokratisierung der Mafia verlangen.
    10.09.2003
    Ende der Besatzung - Souveränität für Irak
    Die Forderung nach einem Abzug der Besatzungstruppen aus dem Irak wird immer drängender. Der gegenwärtige Versuch der politisch gescheiterten Bush-Regierung, die Verantwortung für den Irak anderen Staaten aufzubürden (denen dafür ein Anteil am Irak-Geschäft in Aussicht gestellt wird) und das schießende Personal im Irak durch Verstärkung der NATO Präsenz weiter zu erhöhen, wird die Lage nur verschärfen.
    29.07.2003
    Die ″Aktivisten-Nonnen″ von Tennessee
    Über die amerikanische Friedensbewegung erfährt man in unseren Medien praktisch nichts. Dabei ist diese Bewegung in den USA sehr vielgestaltig und lebendig. Es gibt ja nicht nur das Bush-Amerika, das Amerika der Absahner wie Cheney und Co., das Amerika der Hau-drauf-Strategen wie Rumsfeld und Wolfowitz. Mehr über andere Seite der USA erfahren wir in diesem Artikel, den wir im Wortlaut der sehr lesenswerten Znet-Website entnommen haben. Der Beitrag wurde von den beiden Amerikanern Andre Vltchek und William Toth geschrieben und vom Znet-Team übersetzt.
    25.05.2003
    Acht Schwerpunkte für die Friedensbewegung
    Der Bundesausschuss Friedensratschlag hat auf seiner Tagung am 17. Mai "Acht Schwerpunkte" und Handlungsorientierungen verabschiedet. Darin werden acht Themenfelder für die Friedensbewegung skizziert und mögliche Aktionen zur Diskussion gestellt. Nachfolgend dokumentieren wir die Aktionsvorschläge.
    05.05.2003
    Friedenspreis für "Friedenskanzler"?
    Kanzler Schröder und Außenminister Fischer sollen den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels bekommen. Jedenfalls wenn es nach dem Willen des Vebandes deutscher Schriftsteller geht. Ach du grüne neune... Wofür?
    25.04.2003
    Irak-Krieg eine Befreiungstat?
    24.04.2003
    Friedenspolitik und Organisationsformen
    23.04.2003
    Ostermarsch 2003: Irak und Euro-Armee
    Am Ostermontag begann nach der Auftaktkundgebung in Bochum-Werne um 11 Uhr die letzte Etappe des Ostermarsches 2003. Diesmal traditionell zu Fuß. Etwa 300 Teilnehmer gingen an den Start. Aber ihre Zahl wuchs mit jedem Kilometer, weil sich viele Teilnehmer unterwegs in den Zug einreihten.
    20.04.2003
    Die Zweite Etappe des Ostermarsches am Sonntag von Essen nach Bochum
    Am Ostersonntag wurde die zweite Etappe des Ostermarsches als Fahrradcorso veranstaltet. Vom Willy-Brandt-Platz in Essen führte der Weg über Gelsenkirchen, Wattenscheid und Herne nach Bochum-Langendreer. Rund 40 Kilometer bei strahlendem Sonnenschein. Trotz des ernsten Hintergrundes: Gerade Friedensaktionen sollen Freude bereiten.
    13.04.2003
    Aktionskonferenz in Frankfurt 13. April 2003
    13.04.2003
    Aufgaben der Friedensbewegung
    22.03.2008 - 24.03.2008Ostermarsch 2008
    04.04.2009internationale Demonstration gegen den NATO-Gipfel in Straßburg
    19.03.2010 - 21.03.2010Friedenskultur.2010 - Unsere Zukunft atomwaffenfrei!
    01.09.2009DGB: Aufruf zur Mahnveranstaltung zum Antikriegstag

Der lange Ostermarsch

Seine Geschichte in Bildern

Friedenspolitischer Ratschlag Kassel


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