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03.04.2013
Ostermarsch-Ruhr 2013 gegen Rüstung und Krieg
Winterwetter zu Ostern Trotzdem demonstrierten bundesweit an etwa 80 Orten wieder Tausende gegen Krieg und Militarisierung. Im Vordergrund der Diskussionen standen in diesem Jahr Waffenexporte aus Deutschland, der Einsatz von Drohnen durch die Bundeswehr und ihre Werbung an Schulen, Hochschulen und in Arbeitsagenturen. Wir beteiligten uns am Ostermarsch Ruhr, der über drei Tage verschiedene Stationen von Duisburg bis Dortmund erreichte. In Herne sprach Leonore Schröder vom Friedenskreis Castrop-Rauxel über verschiedene Aspekte der Militarisierung in Deutschland. Auf der Abschlusskundgebung am Samstag im Bahnhof Langendreer informierte Sevim Dagdelen über den Rüstungsexport aus Deutschland, das inzwischen Rang drei aller Waffenexporteure einnimmt. Die Rüstungsindustrie produziert inzwischen zu 70% für den Export auch in Länder im Nahen oder mittleren Osten und Nordafrika, wo sie zusammen mit polizeilichen und militärischen Ausbildungs- und Ausstattungshilfen für Drittstaaten zur Destabilisierung dieser Regionen beitragen.25.03.2013
Ostermärsche fordern: "Krieg ist keine Lösung"
Mit 80 Ostermärschen in 100 Orten wird die Friedensbewegung wieder gegen die "zunehmende Militarisierung der Politik" demonstrieren. Wir übernehmen die Pressemitteilung des Bundesausschusses Friedensratschlag Kassel vom 21. März 2013 zu den bevorstehenden Ostermärschen und den Aufruf zum Ostermarsch Ruhr..22.10.2012
Neue Kooperationsvereinbarung mit der Bundeswehr löst nicht das Problem!
Das Schulministerium NRW hat am 30. August seine Kooperationsvereinbarung mit der Bundeswehr geändert: Gestrichen wurde die Einbindung der Jugendoffiziere in die Lehreraus- und -fortbildung, eine Regelung die viel Protest auch der GEW hervorgerufen hatte. Dem Vorwurf der einseitigen Beeinflussung der Schülerinnen und Schüler versucht das Ministerium dadurch zu entgehen, dass in der neuen Vereinbarung nun zusätzlich die Möglichkeit genannt wird, Friedensaktivisten in den Unterricht einzuladen. Presseberichte sprachen daher sogar von "Waffengleichheit" zwischen Bundeswehr und Friedensbewegung. Davon kann allerdings keine Rede sein, da die vorrangig ehrenamtlich organisierte Friedensbewegung der steuerfinanzierten Großorganisation Bundeswehr mit ihrem Stamm an hauptamtlichen Jugendoffizieren an diesem Punkt nichts gleichrangiges entgegensetzen kann. Auch bleibt unser Anspruch unerfüllt, dass an den Schulen die zivile Lösung von Konflikten gelehrt werden und nicht das militärische Vorgehen als Modell propagierten werden soll. Trotzdem zeigt die Änderung der Vereinbarung, dass breite Proteste aus Friedensbewegung und aus anderen Bereichen etwas bewirken können. Wir veröffentlichen die Stellungnahme der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) NRW.06.10.2012
Kriegsgegner demonstrierten in Kalkar am Tag der deutschen Einheit
Klein und belächelt war die Demonstration von 150 Kriegsgegnern in Kalkar, die den "Tag der Deutschen Einheit" am 3. Oktober 2012 auf etwas andere Weise begehen wollten. In teils heftigem Regen demonstrierten sie auf dem Marktplatz von Kalkar und vor der "Von-Seydtlitz-Kaserne" unter dem Motto "Krieg beginnt hier". Aufgerufen dazu hatten die Deutsche Friedensgesellschaft (DFG) und das "Ostermarsch Rhein Ruhr Komitee".11.08.2012
Abgereichertes Uran: Die Waffe, die immer weiter mordet
67 Jahre nach dem Abwurf der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki erinnerte der Friedenskreis Castrop-Rauxel an die Opfer und nahm das Gedenken an die 200.000 Toten und Verstrahlten zum Anlass, über den gegenwärtigen alltäglichen Einsatz von atomaren Waffen mit angereichertem Uran zu sprechen, über den offiziell geschwiegen wird.10.04.2012
Friedenskreis Castrop-Rauxel beim Ostermarsch 2012
Der Friedenskreis Castrop-Rauxel beteiligte sich am diesjährigen Ostermarsch wieder auf der Fahrradetappe von Essen nach Bochum. Bei kaltem aber sonnigem Wetter schafften etwa 100 Personen den Weg von Essen nach Bochum, unterbrochen durch Kundgebungen in Gelsenkirchen, Herne und Wattenscheid, wo nicht nur bestens für eine Stärkung gesorgt war, sondern durch die Redner die verschiedenen Themen des Ostermarsches auch in interessanten Beiträgen aufgegriffen wurden. Besonders gefallen hat uns auch der Musikbeitrag von Pablo Miro in Gelsenkirchen.01.04.2012
Nein zu Krieg, Atomrüstung und innerer Militarisierung
Auch 2012 finden in der Bundesrepublik wieder die traditionellen Ostermärsche statt. Die Militarisierung der Gesellschaft hat für viele unmerklich zugenommen, die Themen liegen offen auf der Hand. Trotzdem stellt sich die Frage, ob der Ostermarsch nach 50 Jahren noch die richtige Form ist, um sie in der Öffentlichkeit zu vertreten. In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass die Forderungen der Friedensbewegung in den mainstream-Medien immer seltener aufgenommen und noch weniger korrekt zitiert werden. Die dezentralen Ostermärsche konnten diese Blockade bisher zumindestens in den Lokalseiten häufig durchbrechen, so dass wir auf diese Möglichkeiten nicht verzichten wollen. Dies hindert uns nicht daran, gleichzeitig nach neueren Wegen zu suchen, in der öfffentlichen Diskussion wahrgenommen zu werden wie z.B. facebook und Twitter. Der Friedenskreis Castrop-Rauxel informierte deshalb am 31.3.2012 an einem Infostand mit einem Flugblatt über die Ziele der diesjährigen Ostermärsche.14.12.2011
Neujahrswünsche 2011
Der Friedenskreis wünscht allen Lesern zum Jahreswechsel ein gutes Weihnachtsfest, ein paar ruhige Tage zur Erholung und neuen Schwung für das nächste Jahr. Auch wenn sich zur Zeit keine größeren gesellschaftlichen Bewegungen gegen die zunehmende Militarisierung entwickeln, werden wir weiter Zeichen setzen gegen Krieg und Gewalt, gegen Rüstung, Rüstungsexport und Militärintervention. Die Ankündigung der Bundesregierung, für den Abzug der Kampftruppen aus Afghanistan bis Ende 2014 "zusätzliche Kräfte zu benötigen" und nach dem sogenannten Abzug der Nato noch etwa 15.000 Soldaten unter Nato-Befehl im Land zu lassen, machen deutlich, dass von einem Ende des Krieges in Afghanistan keine Rede sein kann.11.12.2011
Nach dem Bonner Afghanistan-Gipfel
Am 6.12. charakterisierte die Pressesprecher des Bundesausschusses Friedensratschlag die offizielle Afghanistan-Konferenz als Schaulaufen, das ein "Gegengeschäft" zum beiderseitigen Vorteil öffentlichkeitswirkam präsentieren sollte: die Aufrechterhaltung der Selbstbereicherung des Karsai-Regimes auf der einen - die militärische Dauerpräsenz der NATO auf der anderen Seite. Am gleichen Tag bedankte sich in Kabul die Regierung artig mit der Privatisierung und Ausschreibung für die Erschließung von Gold- und Kupfervorkommen und verspricht besondere Sicherheitsmaßnahmen für die Exploration und Erschließung der Vorkommen.06.12.2011
Protestaktionen bis in die offizielle Konferenz
Vor dem Beginn der zweiten Afghanistan-Konferenz auf dem Petersberg beteiligte sich der Friedenskreis Castrop-Rauxel an den Aktionen der Friedensbewegung gegen die Fortsetzung des Krieges. Am Samstag demonstrierten trotz Regen und Wind etwa 4500 Menschen für den sofortigen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan. Am Sonntag wurde auf einer internationalen Konferenz unter Beteiligung verschiedener ziviler afghanischer Gruppen über nicht militärische Lösungsstrategien diskutiert und eine Abschlußerklärung formuliert. Selbst in die offizielle Konferenz konnte der Protest hineingetragen werden: drei Linke-Abgeordnete entrollten ein Transparent mit der Forderung nach Truppenabzug.13.11.2011
3.12.2011: Demonstration "Truppen raus aus Afghanistan" in Bonn
Wenige Wochen vor dem neuen Petersberg-Gipfel informierte der Friedenskreis Castrop-Rauxel noch einmal über die Pläne der NATO, die 10 Jahre nach der ersten Petersberg-Konferenz das Scheitern ihrer Strategie verhüllen sollen, und rief zur Teilnahme an den Gegenaktionen der Friedensbewegung auf.27.10.2011
Tödlich, teuer und gescheitert: 10 Jahre "NATO-Stabilisierung" in Afghanistan
Nichts ist stabil in Afghanistan. Die NATO-gestützte Regierung ist korrupt, Opium stammt auch nach 10 Jahren Antidrogenkrieg zu 90% aus Afghanistan, nach einem aktuellen UN-Bericht hat sich die Sicherheitslage mit über 2000 "Vorfällen" im Monat dramatisch verschlechtert und die Zahl der zivilen Opfer nimmt weiter zu. Ein wirksamer Aufbau im Land ist dabei unmöglich, Arbeitslosigkeit und Hunger wachsen. Auf einem neuen NATO-Gipfel in Petersberg soll im Dezember über "Friedensperspektiven" für Afghanistan diskutiert werden. Die Friedensbewegung wird deshalb vom 3. bis 5. Dezember mit einem Gegengipfel in Bonn gegen diese Eskalationstrategie protestieren.11.09.2011
Zehn Jahre 9/11 – zehn Jahre Antiterror″-Kriege: Eine desaströse Bilanz
In einer ersten Stellungnahme zu den Terroranschlägen vom 11.9.2001 fragte der Bundesausschuss des Friedensratschlags: Wann endlich begreifen die Politiker, die jetzt wieder nach mehr Rüstungsausgaben, Waffen und Militär verlangen, dass Sicherheit erst dann gegeben ist, wenn die Sicherheit des Anderen gewährleistet ist? Dass Sicherheit heute nicht mehr nur militärisch, sondern vor allem sozial, kulturell, ökonomisch und politisch begriffen werden muss? Dass Sicherheit letztlich eine Frage der Gerechtigkeit ist?″ Das ist bis heute unverändert richtig.04.09.2011
Nie wieder Krieg! - Deutschland führt schon lange wieder KriegIgnoriert von den Medien wurde am Antikriegstag in der Altstadt daran erinnert, dass die Erfahrungen von Faschismus und Krieg in der Forderung mündeten: "Nie wieder Krieg!" Mit der musikalischen Unterstützung von Peter Rollkes Liedern gegen den Krieg ging der Friedenskreis Castrop-Rauxel der Frage nach, was aus diesem Gelöbnis und Verfassungauftrag geworden ist. Anschließend beteiligten wir uns an einer Gedenkveranstaltung des DGB am Mahnmal für die Opfer des Faschismus.27.08.2011
Gaddafis Sturz - Niederlage der UNO
Zur voraussichtlichen Übernahme der Regierungsgewalt in Libyen durch Rebellenverbände erklärten die Sprecher des Bundesausschusses Friedensratschlag, Lühr Henken und Peter Strutynski, in einer ersten Stellungnahme:27.04.2011
Friedenskreis Castrop-Rauxel auf dem Ostermarsch 2011
Vor fünf Wochen begannen Frankreich, England und die USA einen neuen Krieg in Libyen angeblich um Zivilisten zu schützen. Zu Ostern forderten 80 dezentrale Ostermärsche in Deutschland die "responsibility to protect", also die Verantwortung der Regierungen für den Schutz der Zivilbevölkerung tatsächlich ernst zu nehmen: den Krieg in Afghanistan und Libyen zu beenden und die nicht beherrschbare Atomtechnologie mit unabsehbaren Folgen für die Zivilbevölkerung zu beenden. Der Friedenskreis Castrop-Rauxel beteiligte sich auf der Fahrradetappe von Essen nach Bochum.12.12.2010
Für sofortigen Abzug der Bundeswehr, nicht nur der Tornados
Am 27.12.2010 sammelte der Friedenskreis Castrop-Rauxel bei einem Infostand 96 Unterschriften unter den Appell der Friedensbewegung: "Den Krieg in Afghanistan beenden - zivil helfen". Damit bestätigte sich erneut die breite Ablehnung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan, der den anfangs versprochenen Wiederaufbau, der ohnehin nur punktuell stattgefunden hat, immer mehr mit direkter Aufstandsbekämpfung ersetzt. Jahr für Jahr hat die Bundesregierung die Zustimmung zu einer Verlängerung des Bundeswehrmandates mit dem Argument eingeworben, ohne die Unterstützung der westlichen Staaten würde das Land im Chaos versinken. Inzischen wird die Sicherheitslage in Afghanistan mit den und durch die NATO-Truppen immer schlechter. Es ist höchste Zeit für eine alternative Problemlösung.01.09.2010
Hiroshima und Nagasaki mahnen - aber die Atomkriegsgefahr ist nicht gebannt
Am 6. und 9. August jährte sich der Atombombenabwurf über den japanischen Städten Hiroshima und Nagasaki zum 65. Mal. In vielen Städten wurde wieder der Hunderttausenden von Todesopfern und Verletzten und der Verstrahlten bis in die dritte Generation gedacht. Der Friedenskreis Castrop-Rauxel erinnerte mit einem Infostand am 21.8. an das Geschehene und zog in einem Flugblatt die Schlußfolgerungen für die Gegenwart.06.08.2010
Hiroshima mahnt
65 Jahre nach den Atombombenabwürfen bleiben Nuklearwaffen eine der größten Bedrohungen der Menschheit. Deshalb bleibt auch die Forderung der Friedensbewegung an die Atomwaffenstaaten aktuell: Verhandelt endlich über eine Nuklearwaffenkonvention mit dem Ziel "Global Zero"! Und an die Adresse der Bundesregierung heißt die Forderung:- Verlangen Sie von Barack Obama ultimativ den Abzug der US-Atomwaffen von deutschem Boden!27.07.2010
Bundeswehr im Berufskolleg Castrop-Rauxel
9 Jahre Militäreinsatz in Afghanistan haben Konflikte weder verhütet noch bewältigt sondern zur Eskalation beigetragen. Nun soll ausgerechnet das Militär in den Schulen "globale Konfliktverhütung" und "Krisenbewältigung" vermitteln. Im November 2009 lud die Bundeswehr auch Schüler des Berufskollegs in Castrop-Rauxel zum Simulationsspiel "Polis". Die Bundeswehr, nach dem Grundgesetz ausschließlich für die Landesverteidigung zuständig, hat in Klassenzimmern und in der Lehrerbildung genau so wenig zu suchen wie in Afghanistan. Der Friedenskreis hatte deshalb im letzten Jahr mit einem offenen Brief gegen dieses Ereignis protestiert. Bei einem Infostand am 24.7.2010 nahmen wir das Thema wieder auf und informierten über die Kooperation zwischen der Bundeswehr und den Kultusministerien.27.06.2010
Gemeinsamer Afghanistan-Appell der Friedensbewegung
Die Friedensbewegung hat einen gemeinsamen Appell "Den Krieg in Afghanistan beenden - zivil helfen" erarbeitet und will nun eine Unterschriftenkampagne gegen den Krieg in Afghanistan starten, um mit der Diskussion um einen sofortigen Beginn des Abzugs der Bundeswehr aus Afghanistan alle gesellschaftlichen Bereiche zu erreichen. Als Erster unterschrieb der P.E.N. Präsident Johano Strasser.21.06.2010
Israel setzt sich über internationales Recht hinweg
Mit einem Informationsstand nahm der Friedenskreis Castrop-Rauxel am 19.6.2010 Stellung zu dem israelischen Überfall auf den Hilfskonvoi, der die seit drei Jahren andauernde Blockade des Gazastreifens durchbrechen wollte, um einerseits Baumaterial und dringend benötigtes medizinisches Gerät wie Rollstühle, eine vollständige Zahnarztpraxis und Tonnen von Medikamenten zu übergeben und damit die völkerrechtswidrige Blockadepolitik in den Focus der öffentlichen Diskussion zu stellen.08.04.2010
Bundeswehr raus aus Afghanistan - und aus den deutschen Universitäten
Der Friedenskreis Castrop-Rauxel beteiligte sich auch in diesem Jahr wieder am Ostermarsch Rhein-Ruhr und radelte von Essen bis nach Bochum-Langendreer. Die Forderung nach Abzug der Truppen aus Afghanistan war unmittelbar zuvor unterstrichen worden durch den Tod von drei Bundeswehrsoldaten und die Tötung mehrerer afghanischer Soldaten durch deutsches Militär. Normaler Kriegsalltag also, der alle Behauptungen, dort Sicherheit zu schaffen, Lügen straft. Auch eine bessere Ausrüstung der Bundeswehrsoldaten würde höchstens das Opfer-Risiko zunächst mehr auf die afghanische Seite verlagern gleichzeitig aber vermehrten Widerstand hervorrufen. Eine wirksame Lösung muß deshalb den Abzug der NATO-Truppen beinhalten.28.03.2010
Der Ostermarsch wird 50 – Und ist noch immer notwendig
Eine Woche vor Ostern informierte der Friedenskreis Castrop-Rauxel über den Ostermarsch, der in diesem Jahr unverändert den Abzug der Bundswehr aus Afghanistan und der letzten Atomraketen aus der BRD fordert. Auch nach fünfzig Jahren sind die Forderungen immer noch aktuell. Ulrich Sander und Willi Hoffmeister, Ostermarschierern der ersten Stunde, erinnern sich an die Anfänge.22.02.2010
"Kein Soldat mehr" nach Afghanistan
Kurz bevor die Bundestagsabgeordneten voraussichtlich ein neues Bundeswehrmandat für Afghanistan beschließen, beteiligte sich auch der Friedenskreis Castrop-Rauxel an einer Demonstration der Friedensbewegung in Berlin und forderte: "Kein Soldat mehr!" Denn Frieden und Stabilität wird durch die neuerliche Eskalation nicht erreicht, wie durch den aktuellen Verlauf der Offensive im Süden Afghanistans bestätigt wird. Am 21.2. starben bei einem NATO-Luftangriff auf eine Gruppe von Fahrzeugen 27 Zivilpersonen.24.01.2010
Kein Soldat mehr! Dem Frieden eine Chance - Truppen raus aus Afghanistan!
Auch wenn sich die Bundesregierung noch ziert, ihre Pläne für die Fortsetzung des Afghanistan-Krieges offen zu legen, so pfeifen es mittlerweile die Spatzen von den Dächern: Es wird nach der Londoner Konferenz eine Erhöhung der Bundeswehrtruppe geben. Sie wird aller Voraussicht nach mit einem Paket "ziviler" Hilfsmaßnahmen garniert, wozu neben einer Aufstockung der Entwicklungshilfe auch die Erhöhung der Zahl der Polizeiausbilder gehören wird. All das wird verpackt und als "neue Strategie" für Afghanistan ausgegeben. Es muss damit gerechnet werden, dass der Bundestag über das neue Mandat Ende Februar abstimmen wird. Die Friedensbewegung hat daher auf einer Aktionsberatung am 16. Januar beschlossen, diesen Fahrplan der Bundesregierung mit bundesweiten Aktionen zu begleiten und am 20.Februar in Berlin eine zentrale Aktion durchzuführen.20.12.2009
CDU/CSU-Angriff auf das Grundgesetz
Auf den Vorstoß der Abgeordneten Ernst-Reinhard Beck (CDU) und Hans-Peter Uhl (CSU) mit dem Ziel einer Grundgesetzänderung zur Erleichterung der Kriegführung reagierte der Sprecher des Bundesausschusses Friedensratschlag Peter Strutynski mit der folgenden Presseerklärung:02.12.2009
Das Mandat der Bevölkerung für eine Fortsetzung haben die Abgeordneten nicht
In mehr als 50 Städten in ganz Deutschland fand eine symbolische Befragungen über die Verlängerung des Bundeswehrmandates in Afghanistan statt. Der Friedenskreis beteiligte sich am 28.11.2009 mit einem Infostand vor dem Lambertusplatz. Auch in Castrop-Rauxel wurden die offiziellen Umfragen bestätigt. 75 Nein-Stimmen standen 13 Befürwortern der Verlängerung entgegen. Auch die kurzen Bemerkungen weiterer Passanten, die sich an der Umfrage selber nicht beteiligten, lassen darauf schließen, dass sich unter ihnen Befürworter und Gegner des Afghanistan-Einsatzes befanden neben einer großen Gruppe, die mit politischen Fragen nicht behelligt werden wollte.03.11.2009
Im Windschatten der NATO: Die Europäische Union und der Krieg in Afghanistan
Der Krieg in Afghanistan eskaliert weiter. Ein Grund hierfür liegt im immer aggressiveren Vorgehen der NATO, aber auch der Europäischen Union und Deutschlands. Spätestens Ende November oder Anfang Dezember wird die Debatte um die Verlängerung und Vergrößerung des Bundeswehrengagements beginnen. Um die Kritik an dem Einsatz mit Informationen zu unterlegen, hat die IMI in Zusammenarbeit mit der EU-Abgeordneten Sabine Lösing eine Broschüre zum Thema erarbeitet, die sich ausführlich mit den verschiedenen Facetten des Krieges beschäftigt.18.10.2009
Droht Verdoppelung des deutschen ISAF-Kontingents?
Nachdem die von der Bundeswehr befohlene Bombardierung zweier Tanklastzüge, bei der Dutzende Menschen ums Leben kamen, gezeigt hat, dass auch die Einsätze der Bundeswehr zunehmend zivile Opfer in Kauf nehmen, soll die Zahl der Bundeswehrsoldaten bei der Verlängerung des Bundeswehr-Mandates sogar noch deutlich erhöht werden. Dagegen ziehen Holland, Kanada, und Japan Truppen ab.14.09.2009
"Dem Frieden eine Chance - Truppen raus aus Afghanistan"
Nach dem Bombenangriff auf zwei entführte Tanklastwagen der Bundeswehr, der viele zivile Oper forderte, protestierte die Friedensbewegung mit spontanen Aktionen gegen den Afghanistankrieg. Auch der Friedenskreis Castrop-Rauxel beteiligte sich daran und mischte sich am 12.9. mit dem bundesweit verteilten Afghanistan-Prüfstein zur Bundestagswahl zwischen die Parteien, die so kurz vor den Wahlen den Lambertusplatz ebenfalls für sich entdeckten, der doch sonst den regelmäßigen Infoständen des Friedenskreises und der "Linken" überlassen bleibt.08.09.2009
Verteidigungsminister Jung muss zurücktreten
"Bei einem Luftangriff der NATO-Truppe ISAF auf von Taliban entführte Tanklastwagen sind am 4. Sept. in Nordafghanistan dutzende Menschen getötet worden. Der deutsche Kommandeur, der den Angriffsbefehl gab, bedauert das Massaker; Verteidigungsminister Franz Josef Jung leugnet hartnäckig, dass Zivilpersonen zu Schaden gekommen seien und behauptet, es seien "ausschließlich Taliban getötet worden". Doch das glaubt außer ihm keiner."...07.08.2009
Antimilitarismus braucht Analysen: Unterstützung für "IMI" e.V.
Die Kraft der Friedensbewegung ist die außerparlamentarische Bewegung. Aber sie braucht ebenfalls die gründliche Analyse der politischen Situation. "IMI" leistet einen wissenschaftlichen Beitrag zur Erforschung der zunehmenden Militarisierung der BRD und der EU und kann deshalb nicht auf offizielle Unterstützung hoffen. Um das Bestehen des gemeinnützigen Vereins weiter zu sichern, verweisen wir heute auf den Aufruf: "IMI braucht Euch"03.07.2009
Stoppen Sie das Bombodrom!
In Brandenburg will die Bundeswehr den größten Bombenabwurfplatz Europas in Betrieb nehmen - das Bombodrom. Geübt werden soll der Abwurf ungelenkter Bomben, deren Einsatz im Kriegsfall zahlreiche Tote und Verletzte in der Zivilbevölkerung fordert.Ende März hat das Oberverwaltungsgericht die Betriebserlaubnis für das Bombodrom verworfen. Am 13. Juli läuft die Einspruchsfrist gegen das Urteil aus. Verlangen Sie von Jung das Urteil zu respektieren und die Pläne für das Bombodrom aufzugeben!
28.06.2009
Für Menschenrechte, Gewaltlosigkeit und Frieden im Iran
Wir übernehmen eine Erklärung des Friedensratschlags in Kassel zu der aktuellen Entwicklung im Iran und den entsprechenden Reaktionen der Bundesregierung.25.06.2009
Jetzt erst recht keine AWACS nach Afghanistan
Der Tod von drei Bundeswehrsoldaten am 23.6.2009 hat kurz vor der Abstimmung über den AWACS-Einsatz eine Medienkampagne hervorgerufen, die eine breite Zustimmung zur Ausweitung von Kampfhandlungen zum Ziele hat, obwohl gerade dieses Ereignis wieder deutlich macht, dass eine weitere Eskalation nur den Widerstand auf der anderen Seite erhöhen wird. Wir übernehmen eine Erklärung des Bundesausschusses Friedensratschlag.14.04.2009
Der Friedenskreis Castrop-Rauxel beim Ostermarsch 2009
Der Friedenskreis Castrop-Rauxel beteiligte sich auch in diesem Jahr wieder am Ostermarsch Ruhr. Auf der Fahrrad-Etappe von Essen nach Bochum bei schönstem Sonnenschein machte der Ostermarsch viel Spass und auf der Kundgebung in Herne wurde der Friedenskreis Castrop-Rauxel sogar namentlich begrüßt.10.04.2009
Das war der Gipfel
Am 4.4.2009 wurde in Straßburg öffentlichkeitswirksam das 60. Jubiläum der NATO-Gründung begangen. 28 Staats- und Regierungschefs hatten zwar Probleme, sich auf einen neuen NATO-Befehlshaber zu einigen, die neue Ausrichtung der NATO auf weltweite Interventionen zur militärischen Absicherung westlicher Interessen blieb unumstritten. Etwa 25.000 Demonstranten hatten sich auf den Weg gemacht, um gegen die zunehmende Militarisierung der internationalen Beziehungen zu protestieren, etwa ein Drittel kam wegen erheblicher Behinderungen durch die Polizei überhaupt nicht in Kehl an, die anderen wurden in ihrem Demonstrationsrecht massiv eingeschränkt. Der friedliche Demonstrationszug auf deutscher Seite wurde durch Polizeiketten bereits vor dem Kundgebungsort an der Rheinbrück aufgehalten. Weit massivere Schikanen auf französischer Seite trugen zu einer Eskalation der Ereignisse bei, die auch innerhalb der Friedensbewegung Anlaß zu Nachdenken über das weitere Vorgehen sein müssen.21.03.2009
Nein zum Krieg und Nein zur NATO
Am 21.3.2009 rief der Friedenskreis Castrop-Rauxel mit einem Infostand zur Teilnahme an der Demonstration am 4.4.2009 in Straßburg auf, wo anläßlich der Feierlichkeiten zum 60. Jahrestag der NATO-Gründung gegen die Transformation der NATO in ein aggressives und teures Kriegsbündnis zur Durchsetzung der Interessen der Industrieländer protestiert werden soll.17.01.2009
Auch dieser Krieg bringt Israel keinen Frieden
Bei den bisher schwersten Angriffen im Gazastreifen fielen am Freitag Phosphorbomben auf ein Krankenhaus und das Lebensmittellager der Vereinten Nationen im Gazastreifen. Als gäbe es keine Völkerrechtskonventionen bombt Israel die Bevölkerung, der keine Fluchtmöglichkeiten bleiben, in eine humanitäre Katastrophe. Wo bleiben die Proteste der westlichen Welt? Der Friedenskeis Castrop-Rauxel führte eine Mahnwache durch und verteilte ein Flugblatt, in dem die Einlösung der besonderen Verantwortung Deutschlands eingefordert wurde.16.11.2008
"Sonderausgabe der New York Times" meldet Ende des Irak-Krieges
Der Irak-Krieg beendet, die Ölindustrie verstaatlicht und George W. Bush vor Gericht – diese Nachrichten meldeten 1,2 Millionen Exemplare einer vordatierten "Sonder-Ausgabe" der US-Zeitung "New York Times", die in sechs amerikanischen Städten von freiwilligen Helfern verteilt wurden. Hergestellt wurde die Parodie von einem Anonymos aus der Filmbranche, drei unbekannten Redakteuren der echten "New York Times" und einem Kunstprofessor namens Steven Lambert.16.10.2008
Erklärung der Friedensbewegung vor der Afghanistan-Abstimmung
Am 16. Oktober 2008 berät der Bundestag in zweiter und dritter Lesung über die Fortsetzung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan im Rahmen von ISAF. Wir dokumentieren einen Appell der Friedensbewegung an die Parlamentarier, der Mandatsverlängerung nicht zuzustimmen.05.09.2008
"Ist der Frieden in Nahen Osten möglich? Die Entrechtung der Palästinenser"
35 Personen kamen am 2.9.ins Bürgerhaus, um die israelische Rechtsanwältin Felicia Langer zu hören. "Ist der Frieden im Nahen Osten möglich?" war die Frage und das Fazit der Referentin: Ja, wenn die Entrechtung der Palästinenser gestoppt werden kann. Die gegenwärtige Praxis der Ausgrenzung und Entwürdigung durch Mauerbau und Enteignung wird die Sicherheit in Israel nicht erhöhen, sondern die Spirale der Gewalt immer weiter anheizen.16.08.2008
Erklärung des Georgischen Friedenskomitees zum Krieg im Kaukasus
Georgien könnte mit seiner militärischen Infrastruktur ein wesentlicher Stützpunkt der USA für einen militärischen Angriff auf den Iran werden, sobald es Mitglied der NATO geworden ist. Nachdem das russische Militär aus den Militärbasen in Georgien abgezogen ist, werden sie für den Bezug durch NATO Truppen vorbereitet. Georgien selber entwickelt seine militärischen Fähigkeiten mit Hochdruck, die Militärausgaben betragen mehr als ein Drittel des Staatshaushaltes und jeglicher Protest dagegen wird unterdrückt. Anfang September 2006 kam es zu Verhaftungen von Oppositionellen, die statt zunehmender Militarisierung soziale Verbesserungen gefordert hatten und die Konfrontation mit Russland sowie eine militärische Lösung in Südossitien und Abchasien ablehnten.Deshalb hat auch die gegenwärtige Krise das Potential, sich zu weit mehr als einem lokalen Konflikt zu entwickeln. Wir veröffentlichen heute eine Stellungnahme des Georgischen Friedens Komitees.25.07.2008
Beiträge vom Internationalen Afghanistan-Kongresses 2008
Am 7. und 8. Juni 2008 fand ein viel beachteter Kongress der Friedensbewegung in Hannover statt: der Internationale Afghanistan-Kongress - veranstaltet von den wichtigsten Friedensorganisationen und anderen sozialen Bewegungen (z.B. attac). Vertreterinnen aus insgesamt 12 Ländern Europas und Amerikas diskutierten und verabredeten gemeinsame Aktivitäten. Einige Beiträge können hier nachgelesen werden.03.06.2008
Abzug oder Exit - wie sollen die deutschen Truppen aus Afghanistan abziehen?
In diesem Monat werden erstmals seit dem II.Weltkrieg wieder offiziell deutsche Soldaten in umfassende Kampfhandlungen am Boden geschickt. Soldaten des 212. Panzergrenadierbataillon aus dem nordrhein-westfälischen Bundeswehr-Standort Augustdorf werden zur Bildung der "Schnellen Eingreiftruppe" nach Afghanistan in Marsch gesetzt. Mit einer öffentlichen Verabschiedung will "Verteidigungsminister" Jung persönlich bei den Soldaten und in der Öffentlichkeit die Zustimmung für diesen Einsatz verbessern. So werden sie mit militärischem Pomp in Afghanistan ankommen, aber die Frage bleibt offen, wie sie wieder herauskommen.01.04.2008
Solidarität mit inhaftierten Kriegsdienstverweigerern in der Türkei
Am vergangenen Donnerstag wurde erneut ein Kriegsdienstverweigerer in der Türkei inhaftiert, wo das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung nicht anerkannt ist und öffentliche Äußerungen gegen das Militär unter Strafe gestellt sind. Connection e.V. startet eine online-Faxaktion, mit der die Anerkennung der Kriegsdienstverweigerung und die sofortige Freilassung von Betroffenen gefordert wird.30.03.2008Kleine Geschichte des Ostermarsches in Bildern26.03.2008
Durchgefroren, aber guter Stimmung
Trotz Winterwetter beteiligten sich nach Angaben der Ostermarsch-Infostelle in Frankfurt (Main) etwa 60.000 Menschen an den 90 Ostermarsch-Kundgebungen, die bundesweit in unterschiedlicher Form stattfanden. Der Friedenskreis Castrop-Rauxel war unterwegs auf dem Ostermarsch Ruhr: auf der Fahrrad-Etappe von Essen nach Bochum und dem Fußmarsch von Bochum nach Dortmund zeigten wir eine kleine wetterfeste Ausstellung zur wechselvollen Geschichte des Ostermarsches.17.03.2008
Globale Mobilmachung gegen die Besetzung im Irak und Afghanistan
Elsa Rassbach wird am 3.4.2008 zu einer Informationsveranstaltung des Friedenskreises nach Castrop-Rauxel kommen. Sie wurde 1943 in Detroit geboren, studierte in den 1960ern in Berlin und hat sich 1996 in Deutschland als Filmemacherin niedergelassen. Sie in den US-amerikanischen Organisationen Code Pink, Granny Peace Brigade, American Voices Abroad Military Project und der Demokratischen Partei und in deutschen Friedensorganisationen aktiv. Wir übernehmen hier ihren Bericht zu den internationalen Protestaktionen, die am Wochenende gegen die Besetzung im Irak und in Afghanistan stattgefunden haben.11.03.2008
"Bundeswehr raus aus Afghanistan! Deutschland atomwaffenfrei! Grundgesetz verteidigen!"
Für diese Forderungen wird auch in diesem Jahr wieder ein Ostermarsch stattfinden, an dem sich der Friedenskreis Castrop-Rauxel beteiligen wird. Der vollständige Aufruf zum Ostermarsch findet sich hier:08.01.2008
Erfolg für die japanische Friedensbewegung
Nach breiten Protesten in der Öffentlichkeit war es Ende letzten Jahres der japanischen Regierung nicht mehr möglich, das "Gesetz für besondere Anti-Terror Maßnahmen" zu erneuern.Daraufhin musste die japanische Marine, die bis dahin Kriegsschiffe und Flugzeuge der USA und ihrer Verbündeten im Indischen Ozean aufgetankt hatten, nach Hause zurückkehren.31.12.2007
Wer Vertreibungen verhindern will, muss Kriege verhindern
Bert Brecht 1952: Das Gedächtnis der Menschheit für erduldete Leiden ist erstaunlich kurz. Ihre Vorstellungskraft für kommende Leiden, ist fast noch geringer.″ Die Mitglieder des Willy-Brandt-Kreises setzen sich dafür ein, dem umstrittenen "Zentrum gegen Vertreibung" mit einem "Zentrum gegen den Krieg" den richtigen Kontext zu geben. Der Aufruf kann hier unterstützt werden.17.09.2007
Der Friedenskreis in Berlin: "Bundeswehr raus aus Afghanistan"
Mit der Demonstration am 15. September sollten die Bundestagsabgeordneten noch einmal daran erinnert werden, dass sie doch eigentlich ein Gewissen haben sollten und dass ein großer Teil der Bevölkerung die deutschen Kriegseinsätze in Afghanistan ablehnt. Der Friedenskreis Castrop-Rauxel hatte zur Teilnahme an der Demonstration aufgerufen und sich auch selber auf den Weg gemacht. Um 6:30 rollte die Friedenslok NRW ein, der Sonderzug aus dem Ruhrgebiet, und es war tatsächlich nicht mehr möglich, zusammenhängende Plätze für unsere Gruppe zu ergattern. Über 800 Personen brachte der Zug schließlich nach Berlin.05.09.2007
Friedenslokomotive NRW nimmt Dampf auf
Im September und Oktober soll der Bundestag wieder über die Bundeswehreinsätze in Afghanistan entscheiden. Aus diesem Anlass bekräftigen wir unser entschiedenes NEIN zum Krieg mit der Teilnahme an der zentralen Demonstration am 15.9.2007 in Berlin. Der Friedenskreis trifft sich morgens am Sonderzug nach Berlin um 6:15 auf Gleis 3 im Hauptbahnhof Dortmund und freut sich über jeden, der "politische Verantwortung übernimmt" und mitfährt.30.07.2007
Kein Mandat für den Krieg in Afghanistan!
Ablehnend steht eine Vielzahl von Besuchern des diesjährigen evangelischen Kirchentages einer Verlängerung des Bundeswehr-Mandats für Afghanistan gegenüber. Unter eine Kirchentagsresolution sammelte die Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen 3239 Unterschriften, so dass die Forderung als Resolution des Kirchentages anerkannt wurde.30.06.2007
"Bundeswehr raus aus Afghanistan!"
Immer mehr Zivilisten fallen dem NATO-Maneuver in Afghanistan zum Opfer, immer tiefer ist die Bundeswehr verstrickt. Die Friedensbewegung startet vor der Entscheidung über eine weitere Verlängerung des Bundeswehrmandates eine Kampagne mit dem Namen: "Bundeswehr raus aus Afghanistan!" Der Friedenskreis Castrop-Rauxel verteilte am 30.6. ein Flugblatt zur Situation in Afghanistan und sammelte weiter Unterschriften gegen eine Verlängerung des Mandates.10.04.2007
Bundeswehr raus aus Afghanistan und dem Arbeitsamt in Köln
Ostermärsche in 84 Städten sprachen sich gegen Militärinterventionen in aller Welt und eine zunehmende Militarisierung in Deutschland aus. Wo die eigene Betroffenheit besonders deutlich wurde wie am Bombodrom oder an besonders wichtigen Schaltstellen der Kriegsplanung waren mehr Menschen zu Demonstrationen bereit. Der Friedenskreis Castrop-Rauxel radelte mit ca. 150 anderen von Essen nach Bochum. Vielleicht haben viele kleine Aktionen dieser Art dazu beigetragen, die Bundeswehr wieder aus dem Arbeitsamt Köln zu vertreiben?06.04.2007
Friedenskreis im Stadtanzeiger
Der Stadtanzeiger Castrop-Rauxel berichtete vor dem Ostermarsch 2007 über den Friedenskreis Castrop-Rauxel. Wir dokumentieren den Text des Interviews und bedanken uns beim Stadtanzeiger.03.04.2007
Alle Jahre wieder - kommt der Ostermarsch
Und in diesem Jahr sind es sogar mehr als zuvor: ca 80 örtliche Demonstrationen wurden angemeldet. Neben der Zuspitzung in Afghanistan und im Irak bringt auch der Irankonflikt viele dazu, mit ihrem Osterspaziergang ein Zeichen für eine gute Sache zu setzen. Wir dokumentieren ein Interview mit Willi van Ooyen vom Bundesausschuss Friedensratschlag und Sprecher der Informationsstelle Ostermarsch.02.02.2007
Was Castrop-Rauxel und New York gemeinsam hatten
"Ich bin so traurig, daß wir hier wieder demonstrieren müssen - daß unser Land die Lehren aus dem Vietnamkrieg nicht gezogen hat", sagte Jane Fonda am 27.1.2007 in Washington von einer improvisierten Bühne herunter, im Rücken das Weiße Haus vor 500.000 Demonstranten.
"Gedenkreden sind zu wenig, Wir müssen auch in der Gegenwart den neuen Nazis die Stirn bieten," sagten die Veranstalter einer Mahnveranstaltung in Castrop-Rauxel am 27.1.2007 . Der Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz wurde 1996 auf Initiative des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog offizieller deutscher Gedenktag für die Opfer des Faschismus.24.12.2006
Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen
Alle Jahre wieder veröffentlicht der Friedensratschlag vor Weihnachten eine große Anzeige in der Frankfurter Rundschau, denn die Friedensbewegung meint es ernst, wenn sie sagt: "Friede auf Erden". Wir wünschen allen unseren Lesern friedliche entspannte Feiertage, bevor wir uns im nächsten Jahr gemeinsam wieder für die Ziele einsetzen, die in der Anzeige zum Ausdruck kommen, damit alle die Möglichkeit erhalten, in Frieden zu feiern.10.12.2006
"Man kann doch nicht wegschauen" - "Man muss doch etwas tun"
Am 1. und 2. Dezember traf sich der Friedenskreis Castrop-Rauxel ausnahmsweise einmal in Kassel beim 13. Friedenspolitischen Ratschlag. Knapp 400 Personen aus 120 Städten der BRD und Gäste aus den Niederlanden, Österreich und Schweden hatten angesichts humanitärer Katastrophen in Kriegsgebieten die Politkersätze ernst genomen: "Man kann doch nicht wegschauen" - "Man muss doch etwas tun"., beispielsweise mit der Online-Petition "Schalom 5767".19.08.2006
Was wir wollen - was wir tun:
Am 19.8.2006 präsentierte sich die VHS Castrop-Rauxel in der Fußgängerzone mit einem bunten Treiben aller Organisationen, mit denen sie zusammenarbeitet. Dazu gehört auch der Friedenskreis, der sich mit einem Faltblatt zu seinem Selbstverständnis vorstellte. An unserem Infostand konnte man sich außerdem über einen Querschnitt durch die Flugblätter der letzten Zeit informieren.10.08.2006
UN-Resolution: Lizenz zum Krieg!
2 Meldungen vom selben Tag bestätigen, was eigentlich auf der Hand liegt: Gewalt, Terror und Faustrecht bringen keine Lösung, sondern schaffen immer neue Probleme. Die UN-Resolution zum Libanon schafft keinen Frieden, sondern stellt sich auf die Seite der Gewalt. Peter Strutynski,Mitglied der AG Friedensforschung an der Uni Kassel und Sprecher des "Bundesausschusses Friedensratschlag" hat sie analysiert:08.07.2006
"Bush und Merkel: Kriege beenden - Kriegsplanungen stoppen!"
"Da ist ein Wahnsinniger mit Massenvernichtungswaffen, auf dem Sprung zu einem Krieg, der die ganze Welt verderben wird." Das sagte Bush vor dem Irak-Krieg über Saddam Hussein. Nun, bekanntlich wurden im Irak keine Massenvernichtungsmittel gefunden. Heute erleben wir, wie für den nächsten Krieg gegen Iran unverblümt der Einsatz von Atombomben angekündigt wird. "Da ist ein Wahnsinniger mit Massenvernichtungswaffen, auf dem Sprung zu einem Krieg, der die ganze Welt verderben wird." Stoppt ihn! forderte deshalb der Friedenskreis Castrop-Rauxel anläßlich des Bush-Besuches am 13.7.2006.19.06.2006
"Dem Staatsgast Bush die rote Karte"
Nach Angaben der "Washington Post" vom 18.6.2006 hat die US-Armee in Afghanistan in den letzten drei Monaten 340 Ziele bombardiert, im Irak waren es 160. Ein aktueller Beleg dafür, dass durch militärisches Eingreifen Konflikte nicht gelöst werden können. Nachdem am 29.4.mehr als 350.000 Menschen in New York gegen die Kriegspolitik von US-Präsident George W. Bush protestiert haben, will die deutsche Friedensbewegung beim Bush-Besuch am 14.7. deutlich machen, dass diese Kriegspolitik und ihre Unterstützung durch die deutsche Regierung auf Ablehnung stösst. Der Aufruf der Friedensbewegung im Wortlaut:07.05.2006
"Wir sind keine Randgruppe mehr. Wir sind das Mainstream-Amerika."
Zu dieser Ansicht kam Cindy Sheehan, als mehr als 350.000 Menschen am 29.4. gegen die Kriegspolitik von US-Präsident George W. Bush protestierten und den sofortigen Abzug der Besatzungstruppen aus dem Irak forderten.Ein breites Bündnis von Irak-Kriegsveteranen, Bürgerrechtlern, Gewerkschaften, Angehörigen von Soldaten und Umweltschützern hatte zu dieser Demonstration aufgerufen.19.03.2006
Kein Krieg gegen den Iran - für eine politische Lösung
Der Friedenskreis Castrop-Rauxel beteiligte sich an einem gemeinsamen Aufruf des Bundesausschusses Friedensratschlag (Kassel) und der Kooperation für den Frieden (Bonn), der am 18.3. in der Wochenendbeilage der Frankfurter Rundschau erschien. Mehr als 800 Gruppen und Persönlichkeiten warnten darin vor der drohenden Eskalation im Atomkonflikt mit dem Iran und verlangten von der Bundesregierung eine eindeutige Absage an jede Form von Drohung, weitere Eskalation und eventuelle Beteiligung der Bundesrepublik an militärischen Aktionen gegen Iran. Hier der Wortlaut...18.12.2005
Friedensratschlag in Kassel: Neue Aufgaben für die Friedensbewegung
Vom 2. bis 4.Dezember 2005 fand in Kassel der 12. Friedenspolitische Ratschlag statt. Rund 400 Teilnehmer aus Friedensgruppen in ganz Deutschland und zahlreiche internationale Gäste trafen sich zu einem umfassenden Meinungsaustausch. Der Friedenskreis Castrop-Rauxel war mit 6 Mitgliedern gut vertreten. Fundierte Referate und lebendige Diskussionen ließen keinerlei Müdigkeit aufkommen.16.12.2005
Harold Pinter: "Die Wahrheit sieht völlig anders aus"
Harold Pinter hat den diesjährigen Literaturnobelpreis erhalten. Am 7. Dezember 2005 hat er die dabei übliche Nobelvorlesung in Stockholm gehalten. Aber es war nicht der übliche Inhalt. Pinter spricht nicht nur über sich als Dramatiker und die Schwierigkeiten zu erklären, wie ein Theaterstück zustande kommt. Er spricht auch über die Politik und die Wahrheit und die Verantwortung der Künstler. Und er berichtet von seinen eigenen politischen Erfahrungen.20.11.2005
Mit den KSK vom Bruch des Grundgesetzes zum Bruch des Völkerrechts?
War es Zufall? In der letzten Sitzung des alten Bundestages wurde das Mandat der Bundeswehr in Afghanistan noch schnell verlängert und ausgeweitet. In der ersten Sitzung des neuen Bundestages am 8.11. wurde diese Politik nahtlos fortgeführt mit der Entscheidung zur Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Rahmen des von den USA geführten Anti-Terror-Krieges "Enduring Freedom". Nachdem beide Koalitionsparteien vier Wochen lang angebliche "Haushaltslöcher" aller Art beklagt hatten, wurde von der Mehrheit des Bundestages völlig problemlos das unproduktive Haushaltsloch, das der "Verteidigungsetat" reisst, um weitere 107 Millionen Euro für die nächsten 12 Monate vergrößert. 519 Abgeordnete billigten einen entsprechenden Antrag der Regierung. 67 Abgeodnete votierten mit Nein, drei enthielten sich. Zuvor hatten bis auf die Linkspartei alle Fraktionen angekündigt, der Verlängerung um ein weiteres Jahr mehrheitlich zuzustimmen.10.11.2005
Gedenken an die Pogromnacht am 9.11.1938 in Castrop-Rauxel
Zum 9.11.2005 hatte der Stadtjugendring wieder zu einer Gedenkveranstaltung im Bereich der alten Synagoge aufgerufen, die in jener Nacht angesteckt und verwüstet wurde. Auch der Friedenskreis hatte zur Teilnahme an dieser Veranstaltung aufgerufen, gilt doch heute wie vor 60 Jahren, dass rechtsradikale Tendenzen immer auch Kriegsgefahr bedeuten.27.09.2005
Baut Deiche statt Bomber
Nicht zufällig hatte die US-amerikanische Friedensbewegung für den 24. - 26. September zu einer großen Antikriegs-Kundgebung aufgerufen. Im Aufruf von "United for Peace and Justice" heißt es unter anderem: "Unsere Aktionen treffen mit der Tagung von IWF und Weltbank zusammen, deren Politik weltweit den Profit der Konzerne über die elementarsten Bedürfnisse der Menschen stellt. Wir werden die Gelegenheit nutzen, um gegen den Diebstahl der irakischen Bodenschätze durch die Konzerne und die Zerstörung der irakischen Wirtschaft durch Privatisierung und "Freihandel" zu protestieren."14.08.2005
Mutter eines gefallenen US-Soldaten wird zur Symbolfigur
Cindy Sheehan ist eine der mittlerweile fast 2.000 Mütter (offizielle Zahl, die wirkliche ist vermutlich weit höher), die ihren Sohn in Bush's Angriffskrieg ums irakische Öl verloren haben. Ihr Sohn Casey wurde am 4. April 2005 in Bagdad getötet, fünf Tage nach seiner Ankunft im Irak. Zwei Monate später wurde sie mit den Familien von 14 weiteren gefallenen Soldaten ins Fort Lewis bei Seattle zu einer Gegenung mit Bush geladen.11.07.2005
Bundeswehrspektakel in Bochum
Anläßlich einer Feier zum 50. Jahrestag der Bundeswehr sprach es Minister Struck offen aus: Die Deutschen sollen sich wieder darauf einstellen, dass die Bundeswehr an Kriegseinsätzen teilnimmt und dass dabei auch Soldaten sterben. Und um den Deutschen diese Einstellung etwas zu erleichtern, lässt sich die Bundeswehr eine Menge für das Volk einfallen...20.06.2005
Haben Sie heute schon den neuen Panzer bezahlt?
Wir alle tragen Tag für Tag über die Steuern dazu bei, daß Kriege vorbereitet und geführt werden können. Aber nicht alle sind damit einverstanden. Am 14.6. wurden Bundestagspräsident Wolfgang Thierse 12.000 Unterschriften des Netzwerkes Friedenssteuer übergeben. Die Kampagne fordert Gesetze, die jedem Bürger ein Entscheidungsrecht für die Verwendung seiner Zahlungen zu Gunsten ziviler Aufgaben zubilligen.08.05.2005
Erklärung zum 60. Jahrestag der Befreiung von Krieg und Faschismus
In der Fülle der zuweilen nostalgischen Erinnerungen an das Kriegsende vor 60 Jahren wird die wichtigste Folgerung aus den Schrecken des Krieges mit seinen mehr als 6o Millionen Toten heute zunehmend vergessen: die klare Erkenntnis des Nie wieder″!28.05.2004
"Dem Irak hilft nur eine Exit-Strategie"
Im Folgenden dokumentieren wir eine Pressemitteilung des Bundesausschusses Friedensratschlag, in dem die Rede des US-Präsidenten Bush vom 24. Mai kritisiert und ein alternativer 5-Punkte-Plan für die Zukunft des Irak vorgestellt wird.23.03.2004
Wir pfeifen auf das Drehbuch
Überall auf der Welt: Proteste gegen den Irak-Krieg, die Besatzung und die Politik der US-Regierung. An vielen tausend Orten auf allen Kontinenten haben Menschen gezeigt, dass sie nicht bereit sind zu vergessen. Und schon gar nicht zu vergeben. Die Friedensbewegung, die sich aus so vielfältigen Kräften zusammensetzt, demonstriert damit ein neues Moment der Beständigkeit, das es vorher so nicht gegeben hat. Ob es unsere kleine Kundgebung in Castrop-Rauxel ist oder eine Riesendemo in Rom: Der Erfolg liegt in der Beständigkeit. Denn wenn auch der Irak-Krieg vor einem Jahr nicht verhindert werden konnte, so ist doch vieles seitdem nicht so gelaufen, wie es das in Washington und London geschriebene Drehbuch vorgesehen hatte.20.02.2004
Heimlicher Terror: Jährlich mehr als 30.000 Tote und Verletzte weltweit
Landminen der unterschiedlichsten Art fordern jährlich viel mehr Opfer als alle Terroranschläge weltweit. Aber während jeder Bombenanschlag durch die Weltmedien geht, finden die namenlosen Opfer des Minen-Terrors kaum Beachtung. Noch weniger wird über die Täter gesprochen. Aber Landminen wachsen nicht in der Erde wie Kartoffeln. Landminen sind technisches Kriegsgerät, Spitzenleistungen der Ingenieure, beliebte Handelsware. Und wenn man nach den Profiteuren des Minenterrors Ausschau hält, braucht man nicht weit entfernt zu suchen.14.10.2003
Für Abrüstung statt Sozialabbau. Gegen die EU Verfassung
Am 11. Oktober 2003 tagte in Kassel der Bundesausschuss Friedensratschlag, ein Diskussionsforum der Friedensbewegung. Dabei ging es um die Planung neuer Aktionen. Im Mittelpunkt der Diskussion standen die weitreichenden Pläne der Bundesregierung zum Abbau des Sozialstaats bei gleichzeitiger Militarisierung der Außenpolitik.Der Friedensratschlag hat hierzu einen Unterschriften-Appell "Abrüstung statt Sozialabbau" gestartet, der bisher bundesweit auf gute Resonanz stößt.27.09.2003
"Globalisierung" und Kriegsgefahr
Die Weltbank hatte ihre Jahrestagung in Dubai, zusammen mit dem internationalen Währungsfonds. Finanz- und Entwicklungsminister aus 184 Mitgliedsstaaten hörten sich einige Reden an. Wie üblich bei solchen Veranstaltungen gab es jede Menge Rhetorik. IWF-Direktor Horst Köhler: "Meine Vision für den IWF ist der Einsatz für eine bessere Globalisierung." Und die WAZ titelt daraufhin am 24.9.: "Globalisierung soll fairer werden". Nun sei dahingestellt, ob es für "fair" einen sinnvollen Komparativ gibt. (Man kann auch nicht ein "bißchen" schwanger sein.) Die Forderung selbst ist kurios. Mit derselben Aussicht auf Erfolg könnte man die Demokratisierung der Mafia verlangen.10.09.2003
Ende der Besatzung - Souveränität für Irak
Die Forderung nach einem Abzug der Besatzungstruppen aus dem Irak wird immer drängender. Der gegenwärtige Versuch der politisch gescheiterten Bush-Regierung, die Verantwortung für den Irak anderen Staaten aufzubürden (denen dafür ein Anteil am Irak-Geschäft in Aussicht gestellt wird) und das schießende Personal im Irak durch Verstärkung der NATO Präsenz weiter zu erhöhen, wird die Lage nur verschärfen.29.07.2003
Die ″Aktivisten-Nonnen″ von Tennessee
Über die amerikanische Friedensbewegung erfährt man in unseren Medien praktisch nichts. Dabei ist diese Bewegung in den USA sehr vielgestaltig und lebendig. Es gibt ja nicht nur das Bush-Amerika, das Amerika der Absahner wie Cheney und Co., das Amerika der Hau-drauf-Strategen wie Rumsfeld und Wolfowitz. Mehr über andere Seite der USA erfahren wir in diesem Artikel, den wir im Wortlaut der sehr lesenswerten Znet-Website entnommen haben. Der Beitrag wurde von den beiden Amerikanern Andre Vltchek und William Toth geschrieben und vom Znet-Team übersetzt.25.05.2003
Acht Schwerpunkte für die Friedensbewegung
Der Bundesausschuss Friedensratschlag hat auf seiner Tagung am 17. Mai "Acht Schwerpunkte" und Handlungsorientierungen verabschiedet. Darin werden acht Themenfelder für die Friedensbewegung skizziert und mögliche Aktionen zur Diskussion gestellt. Nachfolgend dokumentieren wir die Aktionsvorschläge.05.05.2003
Friedenspreis für "Friedenskanzler"?
Kanzler Schröder und Außenminister Fischer sollen den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels bekommen. Jedenfalls wenn es nach dem Willen des Vebandes deutscher Schriftsteller geht. Ach du grüne neune... Wofür?25.04.2003Irak-Krieg eine Befreiungstat?24.04.2003Friedenspolitik und Organisationsformen23.04.2003
Ostermarsch 2003: Irak und Euro-Armee
Am Ostermontag begann nach der Auftaktkundgebung in Bochum-Werne um 11 Uhr die letzte Etappe des Ostermarsches 2003. Diesmal traditionell zu Fuß. Etwa 300 Teilnehmer gingen an den Start. Aber ihre Zahl wuchs mit jedem Kilometer, weil sich viele Teilnehmer unterwegs in den Zug einreihten.20.04.2003
Die Zweite Etappe des Ostermarsches am Sonntag von Essen nach Bochum
Am Ostersonntag wurde die zweite Etappe des Ostermarsches als Fahrradcorso veranstaltet. Vom Willy-Brandt-Platz in Essen führte der Weg über Gelsenkirchen, Wattenscheid und Herne nach Bochum-Langendreer. Rund 40 Kilometer bei strahlendem Sonnenschein. Trotz des ernsten Hintergrundes: Gerade Friedensaktionen sollen Freude bereiten.13.04.2003Aufgaben der Friedensbewegung13.04.2003Aktionskonferenz in Frankfurt 13. April 2003
Der lange Ostermarsch
Widerspruch gegen Datenweitergabe an die Bundeswehr
"AUSDRUCK"
Netzwerk Friedenskooperative:
Infos zum Kongo
Hintergründe der deutschen und europäische Afrikapolitik
Seine Geschichte in Bildern 

