ABC-Waffen / geächtete Waffen Deutschland soll sich für die Ächtung von Uranwaffen einsetzen!

Dies forderte eine Online-Petition der deutschen Koalition zur Ächtung von Uranwaffen, ICBUW Deutschland. Am 5.4.2014 berichteten wir über eine Informationsveranstaltung zu diesem Thema und riefen dazu auf, die Petition zu unterschreiben. Am 12. November sollen diese Unterschriften nun dem Petitionsausschuss des Bundestages übergeben werden. Die Forderung der Petition erfährt angesichts der neuesten Entwicklung eine traurige Aktualität: Deutschland hat am 28.10.2014 eine Resolution zum Verbot von Uranwaffen im Hauptausschuss für Abrüstung und Internationale Sicherheit der UN-Generalversammlung anders als vor zwei Jahren nicht mehr unterstützt, sondern sich enthalten. mehr 10.11.2014

Aktionen 2014 Kalkar: Kriege starten hier - und hier sagen wir Stopp

Rund 700 Menschen zogen am 3. Oktober in Kalkar vom Marktplatz vor die Tore der von-Seydlitz-Kaserne, um gegen das NATO-Luftwaffen-Führungszentrum zu protestieren. Von hier aus wollen NATO und Bundeswehr demnächst im Cyber-War über den Weltraum das Zusammenspiel von Kampfbombern, Kampfdrohnen, Heer- und Marineeinheiten steuern, die gegen den eurasischen Raum gerichtet sind. Hier werden im "Joint Air Power Competence Center" die Strategien der künftigen Kriegsführung entwickelt. Der Friedenskreis Castrop-Rauxel sagte mit den anderen: " Die Vernunft muß siegen und die Vernunft ist auf der Straße. Die Vernunft verkörpern wir!″ mehr 07.10.2014

Aktionen 2014 Stehen wir wieder vor einem großen Krieg?

Am 13.9.2014 nutzte der Friedenskreis den Antikriegstag am 1.September und das Gedenken an zwei Weltkriege, um mit einem Flugblatt zum Nachdenken über die heutige Situation anzuregen. "Kriege brechen nicht einfach aus. Kriege werden von Menschen vorbereitet und gemacht. Das war so vor 100 Jahren beim Ersten Weltkrieg. Das war so vor 75 Jahren beim Zweiten Weltkrieg. Und heute? Hier sollen die kurzen Aussagen des Flugblattes etwas ausführlicher dargestellt werden. mehr 13.09.2014

Aktionen 2014 Die atomare Bedrohung der Welt besteht weiter

Vor 69 Jahren wurden die Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki abgeworfen. Viele wollen sich das unvorstellbare Ausmaß der Vernichtung nicht vergegenwärtigen. Andere haben sich an die Existenz von Atomwaffen gewöhnt und sehen in ihnen keine reale Gefahr. Aber in einer Situation, in der internationale Konflikte immer öfter militärisch ausgetragen werden, wächst auch die Bedrohung eines atomaren Schlages. Die "Bürgermeister für den Frieden" und die Kampagne "atomwaffenfrei.jetzt" fordern deshalb von Bundestag und Bundesregierung, der Modernisierung der Atomwaffen in Deutschland nicht zuzustimmen, sondern ihren Abzug und ihre Vernichtung zu fordern und sich für eine weltweite Ächtung und Abschaffung aller Atomwaffen bis 2020 einzusetzen. "Bürgermeister für den Frieden" Johannes Beisenherz verteilte zusammen mit dem Friedenskreis am 9.8.2014 ein Flugblatt zur aktuellen Bedrohung durch Atomwaffen. mehr 10.08.2014

Aktionen 2014 Israel 2014: Neuer Krieg zur Vertreibung der Palästinenser

Schwere Ausschreitungen palästinensicher und israelischer Bürger nahm die israelische Regierung zum Anlass für einen neuen Krieg im Gazastreifen. Er reiht sich ein in die jahrzehntelangen Maßnahmen zur Unterdrückung der Palästinenser unter Mißachtung der Zweistaatenlösung, die von der UNO bereits 1947 vorgeschlagen wurde, und dient dem Ziel eines rein israelischen Staates in Palästina. Gerechtfertigt wird die Luft- und Bodenoffensive mit der Selbstvereidigung gegen die Raketen, die aus dem Gazastreifen auf israelisches Gebiet abgefeuert werden. Der Friedenskreis Castrop-Rauxel verurteilt sowohl den Raketenbeschuss israelischer Regionen aus dem Gazastreifen als auch die Militäroffensive der israelischen Regierung, weist jedoch mit aller Deutlichkeit auf deren Unvergleichbarkeit hin. Unverantwortliche und törichte militärische Aktionen aus ohnmächtiger Wut auf jahrzehntelange alltägliche Unterdrückung, die bisher nur wenige Opfer forderten, stehen dem systematischen Einsatz von Luft- und Bodentruppen gegenüber, der zivile Opfer in großer Zahl bewußt einkalkuliert und eine gezielte Vertreibungspolitik durch Siedlungsbau untermauern soll. Der Friedenskreis konzentrierte sich deshalb bei einem Protest gegen den neuen Krieg im Gazastreifen am 19.7.2014 auf die Rolle Israels und forderte die Bundesregierung auf, weitere Waffenlieferungen aus Deutschland an Israel sofort einzustellen. mehr 25.07.2014

Aktionen 2014 Es begann mit einer Lüge″

8.2.2001: Eine ARD-Sendung unter diesem Titel zeigt die Wahrheit eineinhalb Jahre nach dem ersten Kriegseinsatz deutscher Soldaten nach 1945 in Jugoslawien: Das angebliche Konzentrationslager, das 'Massaker' an Zivilisten und den sogenannten Operationsplan Hufeisen″, mit denen er vor der Öffentlichkeit gerechtfertigt wurde, hatte es nie gegeben.
30.5.2014: Eine ZDF-Sendung unter diesem Titel zeigt zehn Jahre nach dem Beginn des Irak-Krieges, dass dessen vorgebliche Gründe ebenfalls erfunden waren: Massenvernichtungswaffen hat es damals im Irak nicht gegeben. Grund genug, auch die Berichterstattung in den Medien über den eskalierenden Konflikt in der Ukraine nicht kritiklos für die Wahrheit″ zu halten. mehr 14.06.2014

Aktionen 2014 Gegen Schwarz-Weiß-Malerei im Ukraine-Konflikt

Am Wochenende fanden bundesweit in ca. 30 Städten Mahnwachen und Kundgebungen zum Ukraine-Konflikt statt. Bei den größten Kundgebungen in Leipzig und in Berlin protestierten jeweils über Tausend Teilnehmer/innen gegen die anhaltende Gewalt, insbesondere gegen das Vorgehen der ukrainischen Nationalgarde und Armee im Osten des Landes. Die Kundgebungsredner/innen kritisierten auch die Darstellung des Konfliktes in den Medien, wo kritiklos zwischen (guten) pro-westlichen Kräften und (bösen) pro-russischen Kräften unterschieden wird. Dies wird den tatsächlichen Geschehnissen nicht gerecht. Diese Darstellung entspricht der Politik von EU und Bundesregierung, ungeprüft alle Maßnahmen der von ihr mit inszenierten Übergangsregierung zu unterstützen, obwohl sie maßgeblich von rechtsradikalen Kräften bestimmt werden. Auch der Friedenskreis Castrop-Rauxel versuchte, mit einem Flugblatt die Hintergründe dieser Entwicklung zu beleuchten und wies vor allem auf die Kriegsgefahr hin, die aus einer weiteren Eskalation erwächst, wenn die Zusammenarbeit mit Rußland durch Dämonisierung und Konfrontation ersetzt wird. mehr 03.06.2014

Aktionen 2014 Ostermarsch 2014

Am 12.4.2014 verteilte der Friedenskreis Castrop-Rauxel ein Flugblatt, um die Forderungen des Ostermarsch Ruhr 2014 bekannt zu machen: " NATO- und EU-Kriege stoppen, Atomkraft/waffen abschaffen - Für eine zivile EU! " Am folgenden Wochenende waren wir dann mit dem Fahrrad und zu Fuß unterwegs, um unsere Forderungen zu unterstreichen. Insgesamt fanden in mehr als 80 bundesdeutschen Städten Demonstrationen und Kundgebungen statt, die in diesem Jahr wieder etwas besser besucht waren: Frankfurt/M. 2700 Teilnehmer/innen, Hamburg 800, Nürnberg 800, Kassel 700. In vielen örtlichen Medien wurde mehr oder weniger ausführlich berichtet. Die Friedensbewegung zog deshalb eine "Positive Bilanz". mehr 24.04.2014

Aktionen 2014 "Deadly Dust – Todesstaub"

Die US-Armee überfiel den Irak unter dem Vorwand, Massenvernichtungswaffen zu suchen. Mit dem Einsatz von Uranmunition setzten sie selber eine Massenvernichtungswaffe ein, die vom Moment ihres Einsatzes an über Milliarden von Jahren weiter töten wird und deshalb unbedingt geächtet werden muß. Dies verdeutlichte der Dokmentarfilm des Filmemachers Frieder Wagner über den Einsatz und die Folgen von Uranmunition, den der Friedenskreis Castrop-Rauxel zusammen mit der VHS am 4.4.2014 im Bürgerhaus zeigte. Etwa 20 Teilnehmer waren tief erschüttert, nicht nur von den Folgen der tödlichen Strahlung, die sich inzwischen mit dem kontaminierten Feinstaub von den unmittelbaren Zielen über ganze Landstriche verteilt hat, sondern ebenso von dem überwiegend erfolgreichen Versuch der NATO und der offiziellen Berichterstattung, dieses Thema totzuschweigen, um dafür nicht in die Verantwortung genommen zu werden. mehr 05.04.2014

Aktionen 2014 12 Jahre NATO in Afghanistan - und kein Problem gelöst

Bis zum 31.12.14 wurde der Bundeswehreinsatz in Afghanistan verlängert. Dann endet der ISAF-Einsatz der NATO. Trotzdem sollen danach neben US-Truppen auch 600 bis 800 deutsche Soldaten dort bleiben, um die einheimischen Sicherheitskräfte besser ausgebildet in die anhaltenden Kampfeinsätze zu schicken. Dass in 12 Jahren Militärpräsenz der NATO die innere Sicherheit nicht hergestellt werden konnte, sollte zum Nachdenken anregen, wenn wieder einmal dazu aufgerufen wird, mit Militäreinsätzen auf humanitäre Katastrophen zu reagieren, die vorher auch durch freizügigen Waffenexport erst groß geworden sind. Soziale Probleme können durch Kriegseinsätze nur verschärft oder im Interesse einer Seite unterdrückt, aber niemals gelöst werden. mehr 09.03.2014

Aktionen 2014 Neue Verteidigungsministerin sofort auf Kriegskurs

In früheren Jahren standen die Soldatenmütter leidvoll vor den Gräbern oder Bildern ihrer sinnlos im Krieg gestorbenen Söhne; heute wird eine siebenfache Mutter sogenannte Verteidigungsministerin″ und bekennt sich unverzüglich zu Kriegseinsätzen der Bundes- wehr im Ausland. Damit sich genug Freiwillige dafür finden, werden Dienst und Ausbildung zum Töten im Innern "familienfreundlich" gestaltet und die Interventionseinsätze im Ausland zu humanitären Hilfsaktionen erklärt, obwohl Familienfreundlichkeit und Humanität spästestens auf dem Weg zum Auslandseinsatz der harten Realität weichen müssen, die Millionen von Flüchtlingen, Tausende von Toten, Verletzten und Traumatisierten zurück lässt. In keinem der Länder, die unter Schutzbehautungen zum Ziel von NATO-Einsätzen wurden, sind "familienfreundliche" Lebensbedingungen entstanden, sondern Unsicherheit und Ungerechtigkeit, die nun der Entstehung terroristischer Gruppen erst recht Vorschub leisten. Der Friedenskreis Castrop-Rauxel begleitete die unverblümten Ambitionen für einen weiteren Einsatz in Zentralafrika deshalb mit einem Infostand und einem Flugblatt am 8.2.2014. mehr 09.02.2014

Aktionen 2013 Große Koalition der Kriegswilligen

Wer gedacht hätte, dass durch die Beteiligung der SPD an der Regierungskoalition mit der CDU weniger Krieg und mehr Abrüstung in Gang käme, muss nach der Lektüre des Koalitionsvertrages vom 27. November 2013 schwer enttäuscht sein. Alle konservativen Kriegspositionen von der Sicherung der Handelswege bis zum präventiven Eingreifen bei Staatenbildungsmissionen″, vom Waffenexport bis zu Drohnenbau werden munter befürwortet und sind bei der SPD offensichtlich nicht auf Kritik gestoßen. Der Friedenskreis analysierte den Koalitionsvertrag und informierte mit einem Flugblatt in der Fußgägngerzone. mehr 15.12.2013

Afghanistan Lizenz zum Töten

4. September 2009: Bis zu 140 Menschen starben, weil der deutsche Oberst Georg Klein zwei US-amerikanischen Bomberpiloten den Befehl erteilt hatte, eine Menschenansammlung um zwei Tanklaster anzugreifen. Die Lkw waren von Aufständischen entführt worden, dann aber im Fluß Kundus steckengeblieben und Bewohner umliegender Dörfer waren gekommen, um Benzin abzufüllen. Dann trafen sie die Bomben. 11.12.2013: Das Bonner Landgericht entscheidet: es lag keine "Amtspflichtverletzung" vor, Deutschland muß den Opfern keinen Schadensersatz zahlen. mehr 12.12.2013

ABC-Waffen / geächtete Waffen Hier Petition gegen Uranwaffen unterzeichnen

Im Oktober 2013 hat sich in München die Deutsche Abteilung der "International Coalition to Ban Uranium Weapons" gegründet und eine Petition an den deutschen Bundestag und die deutsche Bundesregierung erarbeitet, den Druck für eine Ächtung dieser Waffen auf internationaler Ebene zu erhöhen. Der Einsatz von Uranwaffen ist ein Kriegsverbrechen, das nach dem Krieg nicht endet, sondern sich über zahllose Generationen fortsetzt... mehr 19.11.2013

Aktionen 2013 Luftkriege beginnen in Kalkar am Niederrhein

Bereits zum zweiten Mal demonstrierte die Friedensbewegung aus Nordrhein-Westfalen am 3. Oktober in Kalkar am Niederrhein gegen die Kommandoeinrichtungen von Bundeswehr und NATO, wo die Bundeswehreinrichtungenn zu einer modernen Führungszentrale für Luftkriegsoperationen ausgebaut wird. Von hier aus wird jetzt schon in Luftkriegsoperationen weltweit eingegriffen, von hier aus werden Luftkriege weltweit geplant und vorbereitet. An einem Infostand am 2.11.2013 informierte der Friedenskreis Castrop-Rauxel mit einem Flugblatt über diese Kriegsvorbereitungen mehr 02.11.2013

Aktionen 2013 Keine Eskalation des Krieges in Syrien!

Eine Verschärfung des Bürgerkrieges in Syrien durch direkte militärische Interventionen westlicher Staaten konnte durch eine diplomatische Initiative Russlands zunächst verhindert werden. Als Rechtfertigung sollte Obama ein Giftgaseinsatz dienen, für den militante oppositionelle Gruppen die syrische Regierung verantwortlich machen, ohne dass dies je durch andere Quellen bestätigt wurde. UN-Inspekteure haben den Einsatz von Chemiewaffen inzwischen bestätigt. Wer dafür verantwortlich war, bleibt weiter ungeklärt, weil das Mandat der UN-Inspektion diese Frage ausdrücklich ausgeschlossen hat. mehr 19.09.2013

Aktionen 2013 68 Jahre nach Hiroshima gilt noch immer: Atomwaffen abschaffen

Am 6. August 1945 vernichtete die erste Atombombe der Geschichte auf Befehl der US-Regierung die japanische Stadt Hiroshima mit 350.000 Einwohnern. 400.000 Menschen starben bis heute auf schreckliche Weise an den Folgen der atomaren Verseuchung, die dem Bombenabwurf folgte. Der Friedenskreis Castrop-Rauxel nahm mit einem Flugblatt das Gedenken an die Opfer zum Anlaß, den Abzug der in Deutschland verbliebenen us-amerikanischen Atombomben und das Ende der deutschen Teilhabe zu fordern. mehr 12.08.2013

Aktionen 2013 Keine Drohnen für Bundeswehr und Polizei!

Die us-amerikanische Drohne Global Hawk sollte für 570 Millionen Euro zum Euro-Hawk umgebaut werden, um luftfahrtrechtliche und technische Probleme beim Einsatz von Drohnen zu testen. Dies ist gescheitert, weil die Herstellerfirma Northrop Grumman und die US-Regierung die Eigentumsrechte an Konstruktionsdetails der Drohne Global-Hawk halten und nicht preisgeben wollen. Eine kurze heiße Diskussionen zu der Frage, ob und ab wann Maiziere dies hätte wissen können, wurde in einen Untersuchungsausschuss verlagert und die eigentlich wichtige Frage, ob und wozu überhaupt Drohnen angeschafft werden sollen, vor der Bundestagswahl erfolgreich vermieden. Die Friedensbewegung protestiert gegen diese Entwicklung mit dem Apell "Keine Kampfdrohnen". Wir informierten am 13.7.2013 mit einem Flugblatt vor der Lambertuskirche. mehr 14.07.2013

Aktionen 2013 Obama hat 3.200 gezielt Ermordete auf dem Gewissen

Die USA setzen seit Jahren Kampfdrohnen ein, um gezielt Menschen ohne Anklage oder Verfahren auf bloßen Verdacht hin per Fernsteuerung zu töten. Unter dem Friedensnobelpreisträger Obama sind diese Angriffe sogar noch intensiviert worden. Mehrere Tausend Personen sind ihnen inzwischen zum Opfer gefallen. Nur 5% von ihnen sind namentlich bekannt. Anlässlich des Deutschland-Besuchs von US-Präsident Barack Obama Mitte Juni ruft ein Bündnis aus Friedens-, Bürgerrechts- und Solidaritätsbewegungen dazu auf, "der Politik der US-Regierung die rote Karte zu zeigen". Auch der Friedenskreis Castrop-Rauxel informierte am 1.6.2013 mit einem Flugblatt über den völkerrechtswidrigen Einsatz von Drohnen. mehr 02.06.2013

Aktionen 2013 Stoppt den Waffenhandel

Deutschland ist der drittgrößte Rüstungsexporteur der Welt. Mit Kleinwaffen aus der Waffenschmiede Heckler & Koch hat seit dem 2. Weltkrieg mehr als eine Million Menschen ihr Leben verloren, deutsche Rüstungsexporte nach Griechenland und Spanien haben zur Staatsverschuldung in diesen Ländern beigetragen. Das aktuelle Kriegswaffenkontrollgesetz verhindert nicht, dass Rüstungsgüter in Krisenherde geliefert werden. Waffen sind keine normalen Waren, sondern tragen dazu bei, dass immer mehr Menschen in mörderischen Gewaltverhältnissen leben müssen. Mit der "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel" fordern viele gesellschaftliche Gruppen ein Ende des Gewaltexports. mehr 05.05.2013

Aktionen 2013 Ostermarsch-Ruhr 2013 gegen Rüstung und Krieg

Winterwetter zu Ostern Trotzdem demonstrierten bundesweit an etwa 80 Orten wieder Tausende gegen Krieg und Militarisierung. Im Vordergrund der Diskussionen standen in diesem Jahr Waffenexporte aus Deutschland, der Einsatz von Drohnen durch die Bundeswehr und ihre Werbung an Schulen, Hochschulen und in Arbeitsagenturen. Wir beteiligten uns am Ostermarsch Ruhr, der über drei Tage verschiedene Stationen von Duisburg bis Dortmund erreichte. In Herne sprach Leonore Schröder vom Friedenskreis Castrop-Rauxel über verschiedene Aspekte der Militarisierung in Deutschland. Auf der Abschlusskundgebung am Samstag im Bahnhof Langendreer informierte Sevim Dagdelen über den Rüstungsexport aus Deutschland, das inzwischen Rang drei aller Waffenexporteure einnimmt. Die Rüstungsindustrie produziert inzwischen zu 70% für den Export auch in Länder im Nahen oder mittleren Osten und Nordafrika, wo sie zusammen mit polizeilichen und militärischen Ausbildungs- und Ausstattungshilfen für Drittstaaten zur Destabilisierung dieser Regionen beitragen. mehr 03.04.2013

Der lange Ostermarsch

Seine Geschichte in Bildern

Widerspruch gegen Datenweitergabe an die Bundeswehr

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weitere Infos

Uranmunition ächten

online-Petition

Friedenspolitischer Ratschlag Kassel


Netzwerk Friedenskooperative:

Infos zum Kongo

Hintergründe der deutschen und europäische Afrikapolitik in Zusammenhang mit der EU-Mission 2003