USA US-Drohnenkrieg via Ramstein stoppen!

US-Kampfdrohnen, deren Signalverbindung zwischen dem Piloten in den USA und der Drohne ausschließlich über Satellitenschüsseln in Ramstein (Rheinland-Pfalz) erfolgt, haben im Jemen im Jahre 2012 zwei Mitglieder der Familie bin Ali Jaber getötet. Angehörige klagen vor dem Verwaltungsgericht Köln gegen die Bundesrepublik Deutschland. Ihr Prozess, unterstützt von den Menschenrechtsorganisationen ECCHR (Deutschland) und Reprieve (Großbritannien), wird am 27. Mai eröffnet. Die Bundesregierung soll "rechtlich und politisch Verantwortung für den US-Drohnenkrieg im Jemen übernehmen" und die "Nutzung der Satelliten-Relais-Station in Ramstein unterbinden." Anlässlich der Prozesseröffnung gaben die Sprecher des Bundesausschusses Friedensratschlag folgende Erklärung ab: mehr 25.05.2015

Aktionen 2015 "Kriege stoppen - Atomwaffen ächten - zivile Lösungen schaffen"

Am Osterwochenende fanden bundesweit rund 80 Mahnwachen, Demonstrationen und Märsche gegen Krieg, Gewalt, Waffenhandel und Ausländerfeindlichkeit statt. Die Teilnehmerzahlen bewegten sich trotz schlechten Wetters etwa im selben Rahmen wie im letzten Jahr. Der Ostermarsch Ruhr rief unter dem Motto: "Kriege stoppen - Atomwaffen ächten - zivile Lösungen schaffen" zur Teilnahme. Der Friedenskreis Castrop-Rauxel beteiligte sich an der Fahrradetappe von Essen nach Bochum nicht nur aktiv auf dem Fahrrad. Leonore Schröder hielt auf der Zwischenetappe Herne eine Rede zur wachsenden Kriegsgefahr durch den Ukraine-Konflikt. mehr 07.04.2015

Aktionen 2015 Neuer Einsatz von Uranmunition in Syrien und im Irak?

Der Einsatz von A-10 Kampfflugzeugen der US-Luftwaffe, die speziell für den Einsatz von Uranmunition ausgerüstet sind, wirft Fragen auf. Kommt diese radioaktive und hochtoxische Munition bei den Luftschlägen gegen den Islamischen Staat″ im Irak und in Syrien zum Einsatz? Auch in Deutschland werden wieder US- Kampfjets vom Typ A-10 stationiert. Im Rahmen der militärischen Einkreisung Russlands durch die NATO sollen sie dem Piloten-Training in östlichen NATO-Staaten dienen. mehr 14.03.2015

Aktionen 2015 Der Friedensbaum: Castrop-Rauxel setzt ein Zeichen für den Frieden

Am 21.2.2015 wurde in Castrop-Rauxel der "Baum des Friedens" eingeweiht. Der Bezirksverband Castrop-Rauxel/Waltrop der Kleingärtner e.V. setzte damit eine Idee um, die bereits auf der Veranstaltung "Lichter der Solidarität" entstanden war, um dem Ausdruck von Gemeinschaft, Toleranz, Meinungsvielfalt, Weltoffenheit und Friedensbereitschaft immer wieder Leben zu verleihen. Was ist dafür besser geeignet als ein Baum als Symbol für immer neue Lebenskraft, der nicht nur gemeinschaftliche gepflanzt und eingeweiht wurde, sondern auch im weiteren Verlauf immer wieder Treffpunkt für Veranstaltungen werden soll, welche eine tatsächlich alltäglich gelebte Gemeinschaft zum Ausdruck bringen. Der Friedenskreis begrüßte diese Aktion für ein friedliches Zusammenleben. Wir setzen uns dafür ein, dass dies hier und über Castrop-Rauxel hinaus weltweit für alle Menschen möglich wird und stellten uns mit einem kleinen Faltblatt vor. mehr 22.02.2015

Aktionen 2015 Bürgerkrieg in der Ukraine – was geht uns das an?

Seit dem Putsch in der Ukraine vor einem Jahr und der darauf folgenden Abspaltung der Ostregionen führt die neue Regierung mit Unterstützung der westlichen Staaten einen Krieg gegen die Separatisten im Osten, um das Donbass- und Lugansk-Gebiet militärisch in den Gesamtstaat zurückzuholen. Opfer sind die Menschen vor Ort, die unter dem Beschuss ihrer Wohngebiete und durch den Zerfall der staatlichen Ordnung unter Überfällen und Plünderungen leiden. Über 5.000 Tote haben die Kämpfe nach UN-Angaben bereits gefordert. Trotzdem finden Deeskalationsbemühungen wie die Minsker Verhandlungen kein Gehör, sondern es wird weiter aufgerüstet. Während die NATO ihre Speerspitzen in den osteuropäischen Ländern immer weiter ausbaut, wird in den Medien die russische Regierung in Gestalt von Putin als Aggressor dargestellt. Diese Kombination von Aufrüstung und Verteufelung Russlands hat bereits zweimal zu einem Weltkrieg geführt. Ein drittes Mal muß verhindert werden. Der Friedenskreis forderte deshalb an einem Infostand am 7.2.2015 ein Ende des Kriegskurses und eine wahrheitsgemäße Berichterstattung in den Medien. mehr 08.02.2015

Aktionen 2015 Was vom Kriege übrig bleibt

Unter dieser Überschrift informierte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. am 27.1.2015 in Castrop-Rauxel mit einem Vortrag von Frau Sabine Bode über die Spätfolgen des zweiten Weltkrieges in deutschen Familien. Mitglieder des Friedenskreises Castrop-Rauxel begleiteten die Veranstaltung mit einem Flugblatt, denn wie in Deutschland bringen Kriege weltweit über Generationen hinaus Leid in die Familien. Eine angemessene Aufarbeitung der Vergangenheit kann deshalb nur zu der Forderung führen: Nie wieder Krieg.

Wir dokumentieren unser Flugblatt mehr 31.01.2015

Aktionen 2015 Nein zum Terror und Nein zum Krieg!

Nach den Terror-Anschlägen in Paris sind Hunderttausende Menschen in Paris zusammen gekommen. Die Presse nutzte ihre Freiheit für die Behauptung, Staatspräsident François Hollande und Bundeskanzlerin Angela Merkel hätten sich gemeinsam mit anderen Staats- und Regierungschefs "kurzzeitig an die Spitze der Demonstration" gestellt. In Wirklichkeit entstand das Foto aus Sicherheitsgründen abseits des Geschehens und die Damen und Herren stiegen sofort wieder in ihre Limousinen. Auch ohne sie haben Erschütterung, Trauer, Abscheu und Verurteilung dieses Anschlags und Solidarität mit den Opfern kurzfristig hunderttausende vereint. Auch in Castrop-Rauxel entzündeten etwa 400 Menschen "Lichter der Solidarität", zeigten Schilder mit dem Slogan "Ich bin Charlie" und machten deutlich: "Ich bin Muslim, und der Islam steht nicht für Terror! Ich auch nicht!" Der Friedenskreis teilt den Schmerz und den Abscheu, den dieses Verbrechen hervorgerufen hat. Dabei ist uns wichtig, dass diese Tage über die emotionale Betroffenheit hinaus zum Nachdenken anregen, damit das Attentat nicht für einseitige Schuldzuweisungen genutzt wird und die Hintergründe dieses Verbrechens nicht in Vergessenheit geraten. An einem Infostand am 17.1.2015 verteilten wir deshalb eine Stellungnahme. mehr 17.01.2015

Ukraine "Kriegsvorbereitung einstellen, Frieden in Europa sichern!"

Auch die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) warnt in einer Erklärung unter diesem Motto vor einem Krieg mit Russland. Wir dokumentieren auch diese Erklärung. mehr 17.12.2014

Ukraine "Wieder Krieg in Europa? Nicht in unserem Namen!"

Mehr als 60 Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien warnen mit einem Aufruf unter diesem Motto eindringlich vor einem Krieg mit Russland und fordern eine neue Entspannungspolitik für Europa. Roman Herzog, Antje Vollmer, Wim Wenders, Gerhard Schröder und vielen anderen ging es dabei "um ein politisches Signal, dass die berechtigte Kritik an der russischen Ukraine-Politik nicht dazu führt, dass die Fortschritte, die wir in den vergangenen 25 Jahren in den Beziehungen mit Russland erreicht haben, aufgekündigt werden". mehr 16.12.2014

Aktionen 2014 Krieg ist kein Funsport

Unter diesem Motto hatte ein breites Dortmunder Bündnis gegen die Teilnahme des angeblich "normalen Arbeitgebers" Bundeswehr an der Jugendmesse YOU vom 28.11. - 30.11.2014 in der Westfalenhalle aufgerufen. Zahlreiche Jugendverbände und Organisationen haben sich im Bündnis "Krieg ist kein Funsport" zusammengeschlossen. Der Friedenskreis Castrop-Rauxel beteiligte sich mit einer Warnung vor Risiken und Nebenwirkungen einer Karriere in der Bundeswehr an einer Demonstration vor der U-Bahnhaltestelle, um die jugendlichen Besucher zu empfangen. mehr 29.11.2014

Aktionen 2014 "Nein zum Krieg" auf dem Platz der ehemaligen Synagoge

Während eines Infostandes am 18. Oktober wurde der Friedenskreis von Herrn Baranski aufgefordert, ein Transparent mit der Forderung "Nein zum Krieg" aus dem Bereich der ehemaligen Synagoge zu entfernen. Wir sind dieser Aufforderung damals nicht nachgekommen, weil wir im Gegensatz zu Herrn Baranski der Meinung sind, dass diese Forderung nicht im Gegensatz steht zu der "Erinnerung an die Reichspogromnacht von 1938", sondern im Gegenteil die Lehre aus den damaligen Geschehnissen zieht und deshalb der Ehrfurcht vor den Opfern gerecht wird. Nach einem Leserbrief von Herrn Baranski machte die Lokalpresse dies zu einer Kontroverse, die wir dokumentieren. mehr 25.11.2014

Aktionen 2014 "Kein Krieg" - "Was soll das denn?"

"Der Blick zurück kann unsere Aufmerksamkeit schärfen und uns warnen, was kommen kann, wenn wir unachtsam werden." Diesen Satz aus dem Geleitwort des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge zum Volkstrauertag 2014 nahm der Friedenskreis Castrop-Rauxel ernst und forderte bei der diesjährigen Gedenkveranstaltung auf dem Waldfriedhof: "Kein Krieg". Die spontane Reaktion eines Teilnehmers "Was soll das denn?" macht deutlich, dass die Mahnung der Millionen Toten zweier Weltkriege auch angesichts von Krabkränzen ungehört verhallen kann. mehr 16.11.2014

ABC-Waffen / geächtete Waffen Deutschland soll sich für die Ächtung von Uranwaffen einsetzen!

Dies forderte eine Online-Petition der deutschen Koalition zur Ächtung von Uranwaffen, ICBUW Deutschland. Am 5.4.2014 berichteten wir über eine Informationsveranstaltung zu diesem Thema und riefen dazu auf, die Petition zu unterschreiben. Am 12. November sollen diese Unterschriften nun dem Petitionsausschuss des Bundestages übergeben werden. Die Forderung der Petition erfährt angesichts der neuesten Entwicklung eine traurige Aktualität: Deutschland hat am 28.10.2014 eine Resolution zum Verbot von Uranwaffen im Hauptausschuss für Abrüstung und Internationale Sicherheit der UN-Generalversammlung anders als vor zwei Jahren nicht mehr unterstützt, sondern sich enthalten. mehr 10.11.2014

Aktionen 2014 Kalkar: Kriege starten hier - und hier sagen wir Stopp

Rund 700 Menschen zogen am 3. Oktober in Kalkar vom Marktplatz vor die Tore der von-Seydlitz-Kaserne, um gegen das NATO-Luftwaffen-Führungszentrum zu protestieren. Von hier aus wollen NATO und Bundeswehr demnächst im Cyber-War über den Weltraum das Zusammenspiel von Kampfbombern, Kampfdrohnen, Heer- und Marineeinheiten steuern, die gegen den eurasischen Raum gerichtet sind. Hier werden im "Joint Air Power Competence Center" die Strategien der künftigen Kriegsführung entwickelt. Der Friedenskreis Castrop-Rauxel sagte mit den anderen: " Die Vernunft muß siegen und die Vernunft ist auf der Straße. Die Vernunft verkörpern wir!″ mehr 07.10.2014

Aktionen 2014 Stehen wir wieder vor einem großen Krieg?

Am 13.9.2014 nutzte der Friedenskreis den Antikriegstag am 1.September und das Gedenken an zwei Weltkriege, um mit einem Flugblatt zum Nachdenken über die heutige Situation anzuregen. "Kriege brechen nicht einfach aus. Kriege werden von Menschen vorbereitet und gemacht. Das war so vor 100 Jahren beim Ersten Weltkrieg. Das war so vor 75 Jahren beim Zweiten Weltkrieg. Und heute? Hier sollen die kurzen Aussagen des Flugblattes etwas ausführlicher dargestellt werden. mehr 13.09.2014

Aktionen 2014 Die atomare Bedrohung der Welt besteht weiter

Vor 69 Jahren wurden die Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki abgeworfen. Viele wollen sich das unvorstellbare Ausmaß der Vernichtung nicht vergegenwärtigen. Andere haben sich an die Existenz von Atomwaffen gewöhnt und sehen in ihnen keine reale Gefahr. Aber in einer Situation, in der internationale Konflikte immer öfter militärisch ausgetragen werden, wächst auch die Bedrohung eines atomaren Schlages. Die "Bürgermeister für den Frieden" und die Kampagne "atomwaffenfrei.jetzt" fordern deshalb von Bundestag und Bundesregierung, der Modernisierung der Atomwaffen in Deutschland nicht zuzustimmen, sondern ihren Abzug und ihre Vernichtung zu fordern und sich für eine weltweite Ächtung und Abschaffung aller Atomwaffen bis 2020 einzusetzen. "Bürgermeister für den Frieden" Johannes Beisenherz verteilte zusammen mit dem Friedenskreis am 9.8.2014 ein Flugblatt zur aktuellen Bedrohung durch Atomwaffen. mehr 10.08.2014

Aktionen 2014 Israel 2014: Neuer Krieg zur Vertreibung der Palästinenser

Schwere Ausschreitungen palästinensicher und israelischer Bürger nahm die israelische Regierung zum Anlass für einen neuen Krieg im Gazastreifen. Er reiht sich ein in die jahrzehntelangen Maßnahmen zur Unterdrückung der Palästinenser unter Mißachtung der Zweistaatenlösung, die von der UNO bereits 1947 vorgeschlagen wurde, und dient dem Ziel eines rein israelischen Staates in Palästina. Gerechtfertigt wird die Luft- und Bodenoffensive mit der Selbstvereidigung gegen die Raketen, die aus dem Gazastreifen auf israelisches Gebiet abgefeuert werden. Der Friedenskreis Castrop-Rauxel verurteilt sowohl den Raketenbeschuss israelischer Regionen aus dem Gazastreifen als auch die Militäroffensive der israelischen Regierung, weist jedoch mit aller Deutlichkeit auf deren Unvergleichbarkeit hin. Unverantwortliche und törichte militärische Aktionen aus ohnmächtiger Wut auf jahrzehntelange alltägliche Unterdrückung, die bisher nur wenige Opfer forderten, stehen dem systematischen Einsatz von Luft- und Bodentruppen gegenüber, der zivile Opfer in großer Zahl bewußt einkalkuliert und eine gezielte Vertreibungspolitik durch Siedlungsbau untermauern soll. Der Friedenskreis konzentrierte sich deshalb bei einem Protest gegen den neuen Krieg im Gazastreifen am 19.7.2014 auf die Rolle Israels und forderte die Bundesregierung auf, weitere Waffenlieferungen aus Deutschland an Israel sofort einzustellen. mehr 25.07.2014

Aktionen 2014 Es begann mit einer Lüge″

8.2.2001: Eine ARD-Sendung unter diesem Titel zeigt die Wahrheit eineinhalb Jahre nach dem ersten Kriegseinsatz deutscher Soldaten nach 1945 in Jugoslawien: Das angebliche Konzentrationslager, das 'Massaker' an Zivilisten und den sogenannten Operationsplan Hufeisen″, mit denen er vor der Öffentlichkeit gerechtfertigt wurde, hatte es nie gegeben.
30.5.2014: Eine ZDF-Sendung unter diesem Titel zeigt zehn Jahre nach dem Beginn des Irak-Krieges, dass dessen vorgebliche Gründe ebenfalls erfunden waren: Massenvernichtungswaffen hat es damals im Irak nicht gegeben. Grund genug, auch die Berichterstattung in den Medien über den eskalierenden Konflikt in der Ukraine nicht kritiklos für die Wahrheit″ zu halten. mehr 14.06.2014

Aktionen 2014 Gegen Schwarz-Weiß-Malerei im Ukraine-Konflikt

Am Wochenende fanden bundesweit in ca. 30 Städten Mahnwachen und Kundgebungen zum Ukraine-Konflikt statt. Bei den größten Kundgebungen in Leipzig und in Berlin protestierten jeweils über Tausend Teilnehmer/innen gegen die anhaltende Gewalt, insbesondere gegen das Vorgehen der ukrainischen Nationalgarde und Armee im Osten des Landes. Die Kundgebungsredner/innen kritisierten auch die Darstellung des Konfliktes in den Medien, wo kritiklos zwischen (guten) pro-westlichen Kräften und (bösen) pro-russischen Kräften unterschieden wird. Dies wird den tatsächlichen Geschehnissen nicht gerecht. Diese Darstellung entspricht der Politik von EU und Bundesregierung, ungeprüft alle Maßnahmen der von ihr mit inszenierten Übergangsregierung zu unterstützen, obwohl sie maßgeblich von rechtsradikalen Kräften bestimmt werden. Auch der Friedenskreis Castrop-Rauxel versuchte, mit einem Flugblatt die Hintergründe dieser Entwicklung zu beleuchten und wies vor allem auf die Kriegsgefahr hin, die aus einer weiteren Eskalation erwächst, wenn die Zusammenarbeit mit Rußland durch Dämonisierung und Konfrontation ersetzt wird. mehr 03.06.2014

Aktionen 2014 Ostermarsch 2014

Am 12.4.2014 verteilte der Friedenskreis Castrop-Rauxel ein Flugblatt, um die Forderungen des Ostermarsch Ruhr 2014 bekannt zu machen: " NATO- und EU-Kriege stoppen, Atomkraft/waffen abschaffen - Für eine zivile EU! " Am folgenden Wochenende waren wir dann mit dem Fahrrad und zu Fuß unterwegs, um unsere Forderungen zu unterstreichen. Insgesamt fanden in mehr als 80 bundesdeutschen Städten Demonstrationen und Kundgebungen statt, die in diesem Jahr wieder etwas besser besucht waren: Frankfurt/M. 2700 Teilnehmer/innen, Hamburg 800, Nürnberg 800, Kassel 700. In vielen örtlichen Medien wurde mehr oder weniger ausführlich berichtet. Die Friedensbewegung zog deshalb eine "Positive Bilanz". mehr 24.04.2014

Aktionen 2014 "Deadly Dust – Todesstaub"

Die US-Armee überfiel den Irak unter dem Vorwand, Massenvernichtungswaffen zu suchen. Mit dem Einsatz von Uranmunition setzten sie selber eine Massenvernichtungswaffe ein, die vom Moment ihres Einsatzes an über Milliarden von Jahren weiter töten wird und deshalb unbedingt geächtet werden muß. Dies verdeutlichte der Dokmentarfilm des Filmemachers Frieder Wagner über den Einsatz und die Folgen von Uranmunition, den der Friedenskreis Castrop-Rauxel zusammen mit der VHS am 4.4.2014 im Bürgerhaus zeigte. Etwa 20 Teilnehmer waren tief erschüttert, nicht nur von den Folgen der tödlichen Strahlung, die sich inzwischen mit dem kontaminierten Feinstaub von den unmittelbaren Zielen über ganze Landstriche verteilt hat, sondern ebenso von dem überwiegend erfolgreichen Versuch der NATO und der offiziellen Berichterstattung, dieses Thema totzuschweigen, um dafür nicht in die Verantwortung genommen zu werden. mehr 05.04.2014